Nach­hal­tige Inte­gra­tion durch Fuß­ball

Enge Zusam­men­ar­beit von KWS, Fuß­ball­verein und Fach­stelle Inte­gra­tion der Stadt Rott­weil

KWS Rott­weil.  Bei der immer noch nicht leichten Inte­gra­ti­ons­auf­gabe hilft der Sport sehr. So auch der seit Jahren statt­fin­dende Fuß­ball-Inte­gra­ti­onstag an der KWS, durch­ge­führt von Jochen Bauer mit jb fair­play. Dahinter stehen die Stadt Rott­weil mit der Fach­stelle Inte­gra­tion und der FV 08 Rott­weil sowie lokale Spon­soren. Beim Inte­gra­ti­onstag kicken aus Deutsch­land stam­mende Schüler/innen und geflüchtete/zugewanderte Kinder gemeinsam unter Anlei­tung des DFB A‑Li­zenz-Trai­ners Jochen Bauer. Das inte­gra­tive Fuß­ball­trai­ning star­tete 2016 in Rott­weil. Das Ziel des Fuß­ball-Inte­gra­ti­ons­pro­jekts mit dem Titel „Happy Inte­gra­tion Kids“ in Rott­weil ist es, die Kinder im Bereich Bil­dung in der Schule und dem Sport­trai­ning im Verein nach­haltig zu unter­stützen. Dabei sollen ein respekt­voller Umgang mit­ein­ander, Gleich­be­rech­ti­gung und der Team­ge­danke gestärkt werden. An diesem Tag haben die Kinder und Jugend­li­chen Spaß und Freude am Fuß­ball­spielen, bekommen Kon­takt zu anderen fuß­ball­be­geis­terten und finden so den Weg in den Fuß­ball­verein. Des­halb ist die Mischung der Teil­nehmer beson­ders wichtig, denn manche der teil­neh­menden Schüler sind schon in einem Fuß­ball­verein und können so wei­tere Anreize schaffen bzw. Hil­fe­stel­lung geben. Nach dem Inte­gra­ti­onstag kommen die Kinder in die Fuß­ball-AG im Rahmen von KWSplus der GMS mit Michael Ulrich. Schließ­lich folgt im Ide­al­fall der Über­gang zum FV 08 Rott­weil unter Anwen­dung des Fair­play-Trai­nings­kon­zeptes von Safe-Hub.

Doch dieses Jahr fiel das beson­dere Sport­event den Bedin­gungen der Pan­demie zum Opfer. Damit der Inte­gra­ti­ons­ge­danke den­noch weiter geför­dert werden kann, gab es dieses Jahr eine Mini-Aus­gabe. Pas­send zur Inte­gra­ti­ons­woche orga­ni­sierten Sport­lehrer Michael Ulrich und Willy Schmidt, ehe­ma­liger Rektor der KWS, zusammen mit Jochen Bauer jb fair­play das Event. Als För­derer waren bei der Über­gabe von Bällen und Tri­kots mit dabei Daniela Krause (Fach­stelle Inte­gra­tion, Stadt Rott­weil) und Her­bert Stemmler (Inte­gra­ti­ons­be­auf­tragter, Stadt Rott­weil) sowie die GVS Con­sul­ting. Jochen Bauer wurde aus dem hohen Norden per Video dazu­ge­schaltet. Vom FV 08 rich­tete Vor­stand Peter Weiß per­sön­liche Worte an die Schüler und freute sich dar­über, dass schon ein paar beim FV 08 im Trai­ning sind. Denn ein Fuß­ball­verein wie der FV 08 sei wie eine zweite Familie, hier finde man auch Rat und Hilfe über den Fuß­ball hinaus, auch Freunde fürs Leben. Ein beson­derer Dank ging an Thomas „Jimmy“ Grimm, ein begeis­terter Fuß­baller und enga­gierter Rott­weiler, der mit seiner Bera­tungs­firma GVS Con­sul­ting das Inte­gra­ti­ons­pro­jekt wieder groß­zügig unter­stützte.

Aktua­li­sie­rung der Coro­na­ver­ord­nung- Stufe 3

Liebe Eltern,

die Coro­na­ver­ord­nung für Schulen wurde nochmal aktua­li­siert. Es gilt nun für die Schulen die Pan­de­mie­stufe 3.

 

Fol­gende Ände­rungen sind ab Montag gültig:

  • Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist im Unter­richt der Sekun­dar­stufe Pflicht.
  • Außer­un­ter­richt­liche Ver­an­stal­tungen sind unter­sagt.
  • lm Sport­un­ter­richt und bei ent­spre­chenden außer­un­ter­richt­li­chen Ange­boten sind alle Betä­ti­gungen aus­ge­schlossen, für die ein unmit­tel­barer Kör­per­kon­takt erfor­der­lich ist. Hil­fe­stel­lungen durch Lehr­kräfte mit MNS sind erlaubt.

 

Bleiben Sie gesund,

viele Grüße Ste­fanie Heß

 

 

 

Aktua­li­sie­rung Coro­na­ver­ord­nung Schule

Liebe Eltern,

die Coro­na­ver­ord­nung für Schulen wurde aktua­li­siert.

 

Fol­gende Ände­rung ist ab sofort gültig: Das Stoß­lüften von 3–5 Minuten muss mind. alle 20 Minuten erfolgen.

 

Momentan liegt der Inzi­denz­wert bei 34,5 (Stand 14.10.2020 19 Uhr), die Pan­de­mie­stufe 2 ist gütig. Die Ten­denz ist stei­gend. Es ist zu erwarten, dass Stufe 3 aus­ge­rufen wird.

 

Sollte die Pan­de­mie­stufe 3 aus­ge­rufen werden, greifen wei­tere Maß­nahmen:

  • Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist im Unter­richt der Sekun­dar­stufe Pflicht.
  • Außer­un­ter­richt­liche Ver­an­stal­tungen sind unter­sagt.
  • lm Sport­un­ter­richt und bei ent­spre­chenden außer­un­ter­richt­li­chen Ange­boten sind alle Betä­ti­gungen aus­ge­schlossen, für die ein unmit­tel­barer Kör­per­kon­takt erfor­der­lich ist. Hil­fe­stel­lungen durch Lehr­kräfte mit MNS sind erlaubt.

 

Bleiben Sie gesund,

viele Grüße Ste­fanie Heß

 

 

 

Den Apfel mit allen Sinnen erleben

Dies durften die Schü­le­rInnen der Klas­sen­stufe 1 in der ver­gan­genen Woche am Pro­jekttag zum Thema „Der Apfel“. Zunächst wurden die Bestand­teile des Apfels im Sitz­kreis gemeinsam betrachtet und erklärt. Anschlie­ßend durften die Kinder selbst aktiv werden: Auf Schnei­de­brett­chen schnitten sie die Äpfel durch, ent­fernten Kerne und Kern­ge­häuse und schnitten sie in kleine Stücke. Wäh­rend die Apfel­stücke im Klas­sen­zimmer kochten und einen feinen Duft ver­brei­teten, hörten die Kinder ein Apfel­lied und gestal­teten Apfel­bilder. Immer wieder wollten die Kinder sehen, wie sich ihre Apfel­stück­chen durch das Kochen ver­än­derten und rie­chen, wie es aus dem Topf schon duf­tete. Groß war die Vor­freude auf das Ver­zehren des Apfel­muses, wel­ches das High­light des The­men­tages dar­stellte. Nach dem pürieren und ver­süßen war die Freude über das selbst zube­rei­tete Apfelmus im eigenen Schäl­chen groß und der Topf im Nu leer gegessen. Vier Leh­re­rinnen der Klas­sen­stufe 1 waren sehr zufrieden den Kin­dern die Chance zu bieten, das Thema „Apfel“ nicht nur theo­re­tisch, son­dern mit allen Sinnen zu erfahren.

Ehe­ma­lige KWSler enga­gieren sich in den Ferien

Eine dicke Über­ra­schung wartet auf die KWS-Schüler zum Schul­start, denn ein lang ersehnter Wunsch der Schü­ler­schaft wurde durch ehe­ma­lige Schüler umge­setzt: die Sitz­stufen bei der Mensa wurden mit Dielen ver­kleidet und sind nun in den Pausen nutzbar.

Geplant wurde das Pro­jekt im Technik­un­ter­richt der Stufe 7 im ver­gan­genen Schul­jahr. Es wurde genau Maß vor Ort genommen und ver­schie­dene Modelle zur Ver­an­schau­li­chung gebaut, Mate­ria­lien wurden ver­gli­chen und Kos­ten­vor­anschläge ein­ge­holt. Für und Wider wurde abge­wogen, bis sich die Stufe letzt­lich gemeinsam für ein Modell ent­schied. Die Umset­zung konnte im Früh­jahr dann coro­nabe­dingt leider nicht erfolgen.

Drei ehe­ma­lige KWSler zeigten ihre Ver­bun­den­heit mit ihrer alten Schule und zogen das Pro­jekt in den Ferien durch. Domenic Federer und Marvin Gruler schlossen ihr Abitur am TG gerade mit einem Einser-Schnitt ab und ihr Freund Marcel Bliestle hat die Gesel­len­prü­fung als Schreiner in der Tasche. Mit seiner Exper­tise vom Holzbau und der Unter­stüt­zung durch Technik-Lehrer Frank Müller sägten, bohrten und schraubten die jungen Männer an vier langen Nach­mit­tagen und stellten ihre Frei­zeit gerne ihrer ehe­ma­ligen Schule zur Ver­fü­gung. Das Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt Rott­weil hatte die Pläne gut geheißen, der För­der­verein unter­stützte finan­ziell und Kon­rek­torin Ste­fanie Heß koor­di­nierte das Pro­jekt.

Schon in ihrer Schul­zeit an der KWS waren sie „die Jungs für alles“ und halfen bei ver­schie­denen Haus­meis­ter­tä­tig­keiten ebenso ver­ant­wor­tungs­be­wusst wie tat­kräftig bei schu­li­schen Ver­an­stal­tungen mit. „Auf solche Jungs können wir in Rott­weil ein­fach nur stolz sein!“ lobt Willy Schmidt aus dem Ruhe­stand die EX-KWSler und sieht das ehren­amt­liche Enga­ge­ment der Ehe­ma­ligen als Bestä­ti­gung einer nach­hal­tigen schu­li­schen Arbeit an der KWS, wo Per­sön­lich­keits­stär­kung und Respekt groß geschrieben sind.

Kin­der­schutz­bund lobt Kinder der KWS fürs Durch­halten

Am Mitt­woch, den 30.09. hatte die KWS Besuch vom Kin­der­schutz­bund.

Stell­ver­tre­tend für alle Kinder wurden die Schüler und Schü­le­rinnen der Klas­sen­stufe 2 für ihr Durch­halten wäh­rend der Pan­demie gelobt. „Es war bestimmt nicht immer leicht für euch.“, sagte Frau Malow vom Kin­der­schutz­bund und sprach dabei man­chem Kind und bestimmt auch man­chem Eltern­teil aus der Seele. Auch einige Eltern der KWS waren im Home­of­fice zu Hause und mussten gleich­zeitig Beruf, Fami­li­en­leben und Fern­un­ter­richt mit Ihr stemmen. Die Kinder mussten viel­leicht oft warten und ihre Haus­auf­gaben sehr selb­ständig erle­digen.

Als Aner­ken­nung und auch als Erin­ne­rung an das Hilfs­an­gebot des Kin­der­schutz­bundes bekamen die Schü­le­rinnen und Schüler schließ­lich ein Brief­chen über­reicht, das sie im Klas­sen­zimmer öffnen durften. „Ein Arm­band!“, rief eine Schü­lerin freudig über­rascht. Auch das schön gestal­tete Kärt­chen berei­tete den Kin­dern Freude.