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Archiv

Großer Abschied von der KWS

»Ohne euch wird’s ärmer – hier in diesem Haus, Mann, ihr werdet uns fehlen – tagein tagaus..« sang der KWS-Leh­rer­chor frei nach der Melodie »Hotel Cali­fornia« und man­ches Trän­chen musste bei aller Vor­freude doch ver­drückt werden. Denn zum Ende des Schul­jahres 2016/2017 wurden an der Konrad-Witz-Schule Rott­weil zahl­reiche Lehr­kräfte, die viele Jahre an der KWS und anderen Rott­weiler Schulen unter­richtet haben, fei­er­lich und mit viel Wehmut in den wohl­ver­dienten Ruhe­stand ver­ab­schiedet. Für Schul­leiter Willy Schmidt war es eine große Ehre, lang­jäh­rige Weg­be­gleiter für ihr Wirken wür­digen zu dürfen. Als sehr enga­gierter Päd­agoge, all­seits aner­kannter Kol­lege und wich­tige Stütze der Schul­lei­tung wird Hans-Jürgen Ramm der KWS-Gemeinde und vielen Schü­ler­ge­ne­ra­tio­nen in sehr guter Erin­ne­rung bleiben. Sein beruf­li­cher Weg führte den Badener unter anderem über Dornhan, Gölls­dorf und der Schul­lei­tungs­tä­tig­keit an der Deut­schen Schule in Washington vor 17 Jahren an die KWS. Seither arbei­tete der viel­seitig erfah­rene Kol­lege im Schul­lei­tungs­team viele Jahre als Koor­di­nator der Grund­schule, wo er mit dem »Pri­mar­for­scher-Pro­jekt« das natur­wis­sen­schaft­liche Arbeiten im­ple­men­tier­te. Dieses wie­derum brachte der Schule das begehrte Prä­dikat »MINT-freund­liche Schule« mit einer Aus­zeich­nung des Kul­tus­mi­nis­ters ein. Nach vielen Jahren der erfolg­rei­chen Klas­sen­leh­rer­tä­tig­keit in den Stufen drei und vier, lag Ramms beson­derer Arbeits­schwer­punkt in der Unter­stufe der Werk­re­al­schule und in der kon­rek­tor­losen Zeit zusammen mit Martha Kipp in der stell­ver­tre­tenden Schul­lei­tung. An der KWS prägte er mit seinem ganz­heit­li­chen Ansatz nicht nur die päd­ago­gi­sche Arbeit nach­haltig, brachte viele metho­disch-didak­ti­sche Impulse für die Grund­schul­ar­beit über den Klas­sen­raum hinaus ein und hin­ter­lässt mit dem von ihm ein­ge­führten »Show & Tell« einen wich­tigen Bau­stein im erfolg­rei­chen KWS-Haus-des-Ler­nens. Martha Kipp war für Rektor Schmidt die von allen Schü­lern, Kol­legen und Ko­opera­tion­spartnern sehr geschätzte enga­gierte Päd­agogin, Leh­rerin mit Leib und Seele und ein »Pfeiler der KWS«. Die All­roun­derin kam im Rahmen der Umstruk­tu­rie­rung der Haupt­schulen vor sechs Jahren von der Johan­ni­ter­schule zur KWS zurück. Hier begann vor 41 Jahren ihre beruf­liche Lauf­bahn, die nur kurz aus fami­liären Gründen un­ter­bro­chen wurde. 19 Jahre lang unter­rich­tete sie an der Johan­ni­ter­schule, auch dort schon mit großem Erfolg in der nicht immer ein­fa­chen Schulart – aus­ge­stattet mit ihren vor­bild­li­chen Leh­rer­tu­genden und einem großen päd­ago­gi­schen Herz. An der KWS brachte sich Martha Kipp nicht nur als sehr erfolg­reiche Klas­sen­leh­rerin ein, son­dern über­nahm gerne noch mehr Ver­ant­wor­tung als Mit­glied des Schul­lei­tungs-Teams. Kom­pe­tent und stets zuver­lässig lei­tete sie die Außen­stelle der KWS am Standort Johan­ni­ter­ge­bäude mit den viel­fäl­tigen Auf­gaben als viel gesuchte Ansprech­part­nerin für Schüler, Lehr­kräfte und Eltern. Elmar Schiller – für Schul­leiter Schmidt ein »Tau­send­sassa und Unikat«, der in keine der übli­chen Lehrer-Schub­laden passt, kam mit meh­reren Pro­fes­sionen in seinem Kom­pe­tenz-Koffer nach der Fach­leh­rer­aus­bil­dung von 14 Jahren an die KWS. Sein großes hand­werk­li­ches Geschick, seine Krea­ti­vität und seine Zuge­wandt­heit zu den kleinen wie den großen Men­schen an der Schule ließen den gelernten Zim­mer­mann und aus­ge­bil­deten Bus­fahrer zum viel­fach gesuchten und bewun­derten »Mann für viele Fälle« an der KWS werden. Unver­gessen werden die großen Kunst­ob­jekte wie die Riesen-Ameise im Park oder die Nana in der Ein­gangs­halle bleiben und an seine Fähig­keit erin­nern, Schüler in seinen vielen Pro­jekten in den Fächern Technik und Kunst zu ein­ma­ligen Ergeb­nissen zu führen. Höhe­punkte in seinem letzten über den Ruhe­stand hin­aus­ge­henden Schul­jahr waren auch das viel beach­tete Thea­ter­pro­jekt »Wenn die Fremde zur Heimat wird« mit Flücht­lings­kin­dern, das er feder­füh­rend mit dem Zim­mer­theater beglei­tete, sowie der Bau einer Holz­hütte zusammen mit Schü­lern aus der inter­na­tional besetzten Vor­be­rei­tungs­klasse. Der erfah­rene Päd­agoge und Hand­werker Schiller bleibt nicht nur des­wegen allen als vor­bild­li­ches Bei­spiel für anstren­gende, jedoch gelin­gende Inte­gra­ti­ons­ar­beit in bester Erin­ne­rung. Renate Hogg, die vierte im Bund der »päd­ago­gi­schen Dinos«, wie Schul­leiter Schmidt seine schei­denden Alters-Kol­legen lie­be­voll beti­telte, beendet nach 41 Jahren, ledig­lich unter­bro­chen durch Eltern­zeiten für ihre vier Kinder, eine bewegte Dienst­zeit mit viel­fäl­tigen Ver­än­de­rungen im Bil­dungs­system und an den Schulen in Aldingen und Gölls­dorf. In der 7jährigen KWS-Zeit war die über­zeugte Grund­schul­leh­rerin haupt­säch­lich in den Klassen drei und vier ein­ge­setzt. Dort kamen ihre päd­ago­gi­schen Wer­te­vor­stel­lungen zur vollen Gel­tung. Aus­ge­stattet mit einem großen Herzen für Kinder und einer christ­li­chen Grund­über­zeu­gung, die sie auch aktiv in der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­meinde lebt, war sie für viele Grund­schüler wie eine zweite Mutter. Auch im Kol­le­gium war sie als Küm­merin um die vielen Klei­nig­keiten, die eine tra­gende Kol­le­gia­lität aus­ma­chen, sehr geschätzt. »Ihr wart der Fels in der Bran­dung, ihr waret der leuch­tende Turm, eure gute Laune trotzte jedem Sturm …« sangen die Kol­legen aus voller Inbrunst. Auf wei­tere Lehr­kräfte und Mit­ar­beiter warten andere Tätig­keits­felder und Dienstorte. Eles Aiyl­chieva hat ihren Vor­be­rei­tungs­dienst als Leh­rer­an­wär­terin erfolg­reich abge­schlossen und erhielt eine Ein­stel­lung in Pforz­heim. Leon Gihr beendet seinen schu­li­schen Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst nach erfolg­rei­cher päd­ago­gi­scher Praxis und startet sein Leh­rer­stu­dium. Joscha Slongo gab in seinem Frei­wil­ligen Sozialen Jahr im Rahmen der Tätig­keit bei der HSG Rott­weil seine Sport­be­geis­te­rung an viele Kinder und Jugend­liche an der KWS weiter. Annette Simon kehrt nach ihrem KV-Ein­satz an ihre Stamm­schule zurück. Allen dankte Willy Schmidt für ihre enga­gierte Arbeit mit und für die KWS-Kinder und wünschte Gesund­heit, Energie und Freude im neuen Lebens­ab­schnitt. Zum Abschied sang das Kol­le­gium »Tschüs – Good-Bye, eure KWS-Zeit ist vorbei …«


Viele her­vor­ra­gende Ergeb­nisse an der Konrad-Witz-Schule

»Keine Ende in Sicht …« – im Gegen­teil – gut auf dem Weg sind die Schüler der ver­schie­denen Abschluss­klassen an der KWS. Vier Abschluss­klassen fei­erten ihren erfolg­rei­chen Schul­ab­schluss. An der KWS werden Schüler sowohl zum Haupt­schul­ab­schluss wie zum Mitt­leren Bil­dungs­ab­schluss geführt. Der ver­ab­schie­dete Schü­ler­jahr­gang zeigt wieder, dass dies mit großem Erfolg mög­lich ist. Die Schüler der zwei Klassen 9, der Koope­ra­ti­ons­klasse 10K und der Klasse 10 wurden von der Schul­lei­tung zusammen mit ihren Fami­lien und den Lehr­kräften in den Abschluss­feiern im jeweils voll­be­setzten Musik­pa­villon der KWS würdig ver­ab­schiedet. Alle Schüler und Lehr­kräfte können stolz auf die Ergeb­nisse sein, beson­ders wenn Schüler und Eltern sich vor Jahren am Ende der Grund­schule viel­leicht eine andere Schulart gewünscht hatten. Bei der Preis­ver­lei­hung durch Schul­leiter Willy Schmidt erin­nerte er an den Moti­va­ti­ons­vor­trag »Am Ende der Straße« im Musik­pa­villon der KWS. Da erzählte ein junger Mann aus Sri Lanka seine Geschichte und seine Erleb­nisse auf seiner drei­jäh­rigen Reise mit dem Motorrad durch die ganze Welt, wie er durch Höhen und Tiefen ging und wie sehr es sich lohnt für seine Ziele ein­zu­stehen und nicht auf zu geben. Schmidt machte deut­lich, dass es kein Ende der Straße gibt und jeder immer wieder seinen Weg finden wird. Die Eltern­bei­rats­vor­sit­zende Gabi Hils bedankte sich für die aner­kannt enga­gierte Arbeit der KWS-Lehr­kräfte, gra­tu­lierte den Schü­lern zu ihrem Erfolg und appel­lierte an die Ver­ant­wor­tung der Jugend­li­chen für ihre wei­tere schu­li­sche und beruf­liche Lauf­bahn. Sie seien von dieser Schule gut vor­be­reitet und hätten alle Mög­lich­keiten vor sich. Die Schüler der Koope­ra­ti­ons­klasse Werk­re­al­schule-Berufs­schule 10K mit ihrer Klas­sen­leh­rerin Ursula Perschke ver­ab­schie­deten sich von ihren Lehr­kräften, die sie zwei Jahre lang eng und intensiv auf ihre Abschlüsse und auf die Berufs­aus­bil­dung vor­be­reitet haben. Die Koope­ra­ti­ons­schüler besuchten nach Klasse 8 oder der Vor­be­rei­tungs­klasse den zwei­jäh­rigen Bil­dungs­gang, der von der Konrad-Witz-Schule und der Nell-Bre­u­ning-Schule gemeinsam getragen wird und in dem der Haupt­schul­ab­schluss erreicht wird. Nun stehen alle beruf­li­chen und schu­li­schen Wege offen. Die Zeug­nisse erhalten die KOOP-Schüler von der NBS. Entlassschüler/innen aus der zwei­jäh­rigen Koope­ra­ti­ons­klasse 10K Die Klas­sen­leh­re­rinnen der beiden Klassen 9, Han­ne­lore Esken und Sabine Kolk, ver­wiesen in ihren Anspra­chen auf den großen Schritt im Leben, den sie mit den Abschlüssen geschafft haben. Die beiden Klas­sen­spre­cher, Alfred Per­askaj und Joshua Schneider, erin­nerten mit Fotos an die Gip­fel­er­leb­nisse wie z.B. die Stu­di­en­fahrt nach Berlin oder zur Gedenk­stätte in Dachau. Die anstren­genden Auf­stiege auf dem Weg zu den Prü­fungen in den letzten beiden Jahren haben sich gelohnt. Fast die Hälfte der 9er strebt auf dieser Grund­lage den Mitt­leren Bil­dungs­ab­schuss in Klasse 10 an, die anderen gehen in Aus­bil­dung und an die Beruf­li­chen Schulen Klasse 9a mit Klas­sen­leh­rerin Sabine Kolk Klasse 9b mit Klas­sen­leh­rerin Han­ne­lore Esken Mit einem Preis wurden Ges­selin Tränkle und Joshua Schneider aus­ge­zeichnet. Ein Lob erhielten Robin Jentsch, Emre Sögüt, Manuel Schneider, Alfred Per­laskaj, Michelle Glau­bitz, Niclas-Soeren Rastetter, Aleksej Baiz, Stefan Hein, Patric Müller, denis Hils, Maxim Der­lein, Maik Fink, Flo­rian Hal­den­wanger, Jaquelin Kuhn, Kevin Wagner. Für die Klasse 10 rich­tete ihr Klas­sen­lehrer Thomas Götz den Fokus nochmal auf die zuneh­mende Selbst­stän­dig­keit und Ver­ant­wor­tungs­be­reit­schaft jedes ein­zelnen Jugend­li­chen. Jetzt gehe es noch mehr darum, seinen Weg mit den erwor­benen viel­fäl­tigen Kom­pe­tenzen zu gehen. Stolz gra­tu­lierte er zum wich­tigen Mei­len­stein des bis­he­rigen Wegs, zur Mitt­leren Reife. Der ver­ab­schie­dete Schü­ler­jahr­gang zeige, was mit Anstren­gungs­be­reit­schaft mög­lich sei.., WRS Klasse 10 Jens Mahler von der Kreis­spar­kasse Rott­weil übergab die Glück­wün­sche und den mit 80€ dotierten Son­der­preis für her­vor­ra­gende Leis­tungen im Fach Wirt­schafts­lehre an Alina Selewski. Gute Kennt­nisse über das Wirt­schafts­leben und in Infor­matik seien eine solide Basis für den Erfolg in vielen Aus­bil­dungs­be­rufen und für die sich rasch ver­än­dernden Rah­men­be­dingen im Geschäfts­leben. Die Anek­dote mit der Frage seiner Tochter an ihren Opa, wie er denn damals als Junge ohne Handy ins Internet gekommen sei, ver­deut­lichte dies anschau­lich. Wei­tere Preise für die besten Leis­tungen ging an Marvin Gruler, Timo Schartl, Sara Toth, Eka­te­rina Stein­wand. Ein Lob erhielten: Alina Selewski, Armas Riek, Cindy Buch­miller, Michael Moser. Preis­träger Klasse 10 Musi­ka­li­scher Höhe­punkt der Abschluss­feier der Zehner waren die Songs von Marina Rottler und ver­brei­teten Gän­se­h­aut­fee­ling. Als Über­ra­schung durch die Klasse 10 bekamen die Lehrer beson­dere Prü­fungs­auf­gaben – aller­dings so gestellt, dass manche das ange­strebte Niveau nicht ganz erreichten. Nicht jedoch die Schüler. Ein ganz beson­derer Jahr­gang sei das, meinte der stolze Rektor bei der Zeug­nis­über­gabe. Von den erfolg­rei­chen Absol­venten schaffte Domenic Feder die Gesamt­note » sehr gut« und acht Schüler erzielten die Gesamt­note »gut«. Einige streben auf dieser Grund­lage das Abitur an, die anderen gehen mit der Mitt­leren Reife in Aus­bil­dung und an die Beruf­li­chen Schulen. Die hohe Erfolgs­quote bei anspruchs­vollem Anfor­de­rungs­profil wurde durch die gemein­samen Anstren­gungen mög­lich.


Fuß­ball über­windet alle Hin­der­nisse

Pres­se­mit­tei­lung vom 11.07.2017 Foto: Stadt Rott­weil Foto: Schwarz­wälder-Bote Unter dem Motto: »Fuß­ball ver­bindet und über­windet alle Hin­der­nisse« erlebten rund 40 Schüler der Konrad-Witz-Schule einen erleb­nis­rei­chen Inte­gra­ti­onstag. Das Bild zeigt die teil­neh­menden Schüler, Koope­ra­ti­ons­partner, Spon­soren und Über­ra­schungs­gast Claude Rudy Einen span­nenden Inte­gra­ti­onstag im Zei­chen des Fuß­balls erlebten Schüler der Konrad-Witz-Gemein­schafts­schule in der Dop­pel­sport­halle. Rott­weil. Aus Deutsch­land stam­mende Schüler kickten gemeinsam mit Flücht­lings­kin­dern unter Anlei­tung von Jochen Bauer und des frü­heren DFB-Junioren-Natio­nal­spie­lers Marco Di Bic­cari. Orga­ni­siert wurde der Vor­mittag von der Konrad-Witz-Gemein­schafts­schule (KWS), der Fach­stelle Inte­gra­tion der Stadt Rott­weil und dem FV 08 Rott­weil in Zusam­men­ar­beit mit jb fair­play. Initiator Jochen Bauer von jb fair­play brachte mit seinem Team die Augen der 38 Schüler zum Strahlen. Frei nach dem Motto »Fuß­ball ver­bindet und über­windet alle Hin­der­nisse« haben die moti­vierten Schüler unter seiner Lei­tung an Koor­di­na­tion, Dribb­ling und Tor­ab­schluss geübt. Pro­mi­nenter Besuch zum Abschluss Zum Abschluss­tur­nier besuchte Claude Rudy, Vater des DFB-Natio­nal­spie­lers Sebas­tian Rudy, als Über­ra­schungs­gast die Kinder. Er übergab der Schule als Erin­ne­rung ein unter­schrie­benes DFB-Trikot von Sebas­tian. »Wenn man mit Freude und Spaß bei der Sache ist, seinen Traum tief im Herzen trägt und fleißig daran arbeitet, dann kann man alles errei­chen”, sagte Claude Rudy. Auch die wei­teren Partner, Bür­ger­meister Chris­tian Ruf, Rektor Willy Schmidt, der Vor­sit­zende des FV 08, Chris­tian Hanusch, und Chris­toph Frank vom Freun­des­kreis Asyl schauten beim Abschluss­tur­nier vorbei und ver­folgten, wie der Nach­wuchs begeis­tert dem Ball hin­ter­her­jagte. Mit einer Spende für eine wöchent­liche Fuß­ball-AG in Koope­ra­tion von Schule und Verein sollen die Schüler auch wei­terhin gemeinsam Sport treiben können. Bei Inter­esse sind die Teil­neh­menden auch in der FV-08-Jugend will­kommen.


Die beiden zweiten Klassen erkunden die Quellen der Region

 Die Klasse 2a besuchte das ehe­ma­lige Lan­des­gar­ten­schau­ge­lände in Schwen­ningen, wo sich die Neckar­quelle zeigt. Warum kommt das Wasser aus dem Stein wollte ein Kind wissen. Als das Gelände für die Gar­ten­schau her­ge­richtet wurde, wurde der Neckar wieder sichtbar gemacht und mit einem großen neuen Zier-Stein ver­sehen. Der eigent­liche Ursprung befindet sich aber im Schwen­ninger Moos, unweit von dort. Eben­falls mit dem Zug ange­reist, besich­tigte die Klasse 2b die Donau­quelle in Donau­eschingen. Die Kinder waren ver­wun­dert, wie viel Geld dort drin lag. Warum machen das die Leute. Gute Frage, anschei­nend lassen sich so Wün­sche besser erfüllen. Wir haben es nicht gebraucht, um dem Wunsch nach Eis nach­zu­kommen.    


Auf den Spuren der Römer

Im Rahmen der MNK-Unter­richts­ein­heit »Römer« besuchte die Klasse 3a der Konrad-Witz-Schule mit ihrer Klas­sen­leh­rerin Sabrina Gruler das Domi­ni­ka­ner­mu­seum in Rott­weil. Nach einer span­nenden Füh­rung durch das Domi­ni­ka­ner­mu­seum durften sich die Kinder auch noch prak­tisch beweisen: Eine Gruppe betä­tigte sich als Falsch­münzer und stellte fal­sche Münzen her, die andere Gruppe machte römi­schen Schmuck, jeweils einen Ring und eine Kette.


Rund um Streu­obst – Teil 2

Ende März ver­brachten die Dritt­klässler der Konrad-Witz-Schule schon einmal einen ganzen Vor­mittag auf der Streu­obst­wiese. Am Freitag, den 30.06.2017, fand nun der 2. Vor­mittag statt. Die ange­henden Streu­obst­päd­agogen hatten auch dieses Mal wieder drei span­nende Themen für die Kinder vor­be­reitet: In einem Pro­jekt ging es um Tiere und Pflanzen auf der Streu­obst­wiese. Insekten wurden ein­ge­fangen, in Becher­lupen genau ange­schaut und bestimmt sowie dann natür­lich wieder frei gelassen. Außerdem bestimmten die Kinder mit Hilfe der ange­henden Streu­obst­päd­agogen Wie­sen­blumen und lernten deren Beson­der­heiten kennen. Des Wei­teren machten die Kinder »Landart«. Aus Natur­ma­te­ria­lien wie Ästen, Blät­tern, Blumen etc. gestal­teten die Kinder sowohl ein Grup­pen­bild als auch ein kleines Bild für sich selbst, das sie mit nach Hause nehmen durften. Und auch das Spielen kam an diesem Vor­mittag nicht zu kurz: Ver­steckte Vögel mussten auf­ge­spürt werden, Fle­der­mäuse fingen bei Nacht Motten und Bienen sollten ihren Nektar so trans­por­tieren, dass mög­lichst wenig ver­loren ging. Am Ende mel­deten Schüler und ange­hende Streu­obst­päd­agogen sich gegen­seitig rück, wie sie den Vor­mittag fanden.


Eis­café Venezia stellt mit Erst­kläss­lern leckeres Eis her

Einen som­mer­lich-fröh­li­chen Lehr­gang machten unsere Schü­le­rinnen und Schüler der Klassen 1 ver­gan­genen Mitt­woch. Sie durften mit den Profis vom Eis­cafe Venezia Eis her­stellen und schließ­lich auch ver­kosten. Mit dem Chef per­sön­lich ging es in die haus­ei­gene Küche, in der die Kinder eine fach­kun­dige Ein­füh­rung in die Eis­pro­duk­tion erhielten und lernten, wie aus Milch, Zucker und Bananen ein leckeres Bana­neneis ent­steht. Die Kinder durften selbst hand­an­legen und waren mächtig stolz auf ihr eigen­her­ge­stelltes Eis. Kein Wunder, dass ein Schüler am Ende des Tages resü­mierte: »Ich wusste nicht, dass selbst­ge­machtes Eis so viel besser schmeckt.«


Erst­klässler sehen exklu­sive Thea­ter­vor­pre­miere im Schwarzen Lamm

Die Erst­klässler der Konrad-Witz-Schule wurden vor den Pfingst­fe­rien spontan zu einer Thea­ter­auf­füh­rung in die Besen­wirt­schaft »Schwarzes Lamm« ein­ge­laden. Sie durften das Pro­gramm von Emilie Voisin, der Mutter einer Schü­lerin, zu aller­erst sehen und waren begeis­tert. In einer knappen Stunde wurde in der Ein-Frau-Auf­füh­rung »Kopf und Topf« mit viel Witz und Charme das Thema Essen und gesunde Ernäh­rung behan­delt. Die Kinder lernten so auf spie­le­ri­sche Weise, woher unsere Lebens­mittel stammen, welche Ess­ge­wohn­heiten ver­schie­dene Kul­turen haben, wie man gesunde Rezepte nach­kocht und wes­halb fri­sche Zutaten unserem Magen besser bekommen als Fer­tig­ge­richte. Wir danken Frau Voisin für den gelun­genen Thea­ter­morgen.  


Bücher­stapel mit 28 Metern Höhe und jede Menge Spaß

NRWZ vom 6. Juni 2017 / NRWZ am Wochen­ende vom 17. Juni 2017 Start­schuss fürs »Bücher­türmen« am Schwarzen Tor mit der Klasse 3 von der Konrad-Witz-Schule sowie Schirm­herr Ober­bür­ger­meister Ralf Broß (links) und Diana Lange von der Stadt­bü­cherei (rechts). Foto: pm ROTT­WEIL – Einen turm­hohen Stapel Bücher wollen die Schüler der Konrad-Witz-Schule lesen. Sie betei­ligen sich an der bun­des­weiten Aktion »Bücher­türme«. Unter­stützt werden sie dabei von der Stadt­bü­cherei Rott­weil, die zum Mit­ma­chen auf­ge­rufen hatte. »Die Aktion passt per­fekt in unser Jahr der Türme und moti­viert hof­fent­lich viele Schüler zum Lesen«, sagte Ober­bür­ger­meister und Schirm­herr Ralf Broß. Beim Auf­takt vor dem Schwarzen Tor wünschte er stell­ver­tre­tend für alle teil­neh­menden Schüler der Konrad-Witz-Schule der dritten Klasse mit ihrer Leh­rerin Sabrina Gruler viel Erfolg und jede Menge Spaß am Lesen. »Ziel­marke ist die Höhe des Schwarzen Tors mit seinen 28 Meter«, kün­digt Diana Lange von der Stadt­bü­cherei an. Gemessen wird jeweils die Dicke des gele­senen Buchs. Da sich an der Aktion rund 240 Schüler der ersten bis sechsten Klas­sen­stufe der Konrad-Witz-Schule betei­ligen, ist es durchaus rea­lis­tisch, dass die Schüler die erfor­der­liche Höhe errei­chen. Zeit dafür haben sie bis Oktober 2017, wenn der Test­turm von Thys­sen­krupp eröffnet wird. Natür­lich werden die Bücher nicht wirk­lich zur vollen Höhe auf­ein­ander geschichtet. »Der Bücher­turm ist also eher sym­bo­lisch gemeint und eine Moti­va­ti­ons­hilfe für alle, die mit­ma­chen«, erklärt Lange. Ent­standen ist die Idee 2011 in Ham­burg, als die Autorin Ursel Scheffler über­legte, was man den schlechten Pisa-Lese­leis­tungen deut­scher Schüler ent­ge­gen­setzen könnte. Das »Bücher­türmen« soll ein Anreiz zum Lesen sein, Spaß machen und ganz nebenbei die Deutsch­kennt­nisse ver­bes­sern. Die Ergeb­nisse werden von den Leh­re­rinnen und Leh­rern notiert und werden auf einer Inter­net­seite www.büchertürme.de gesam­melt, dort bekommt m Inzwi­schen gibt es schon in vielen Städten Nach­ahmer beim Bücher­türmen, des­halb soll nun auch Rott­weil als »Stadt der Türme« im »Turm­jahr« mit dabei sein »Wer weiß, viel­leicht ist das Schwarze Tor ja nur der Anfang und es finden sich wei­tere Schulen, um sich an andere Rott­weiler Türme zu wagen«, sagt Diana Lange und fügt mit einem Augen­zwin­kern hinzu: »Dann schaffen wir viel­leicht sogar die Höhe des Was­ser­turms oder des Kapel­len­turms«. In einer großen Abschluss­ver­an­stal­tung sollen im Herbst dann alle flei­ßigen Lese­ratten am Schwarzen Tor zusam­men­kommen und geehrt werden.


Klas­sen­fahrt der 6ten Klassen : Unsere Mann­schaften im Tal der Piraten

3 Tage voller Aben­teuer erwar­teten die die Schü­le­rinnen und Schüler der 6. Klassen der KWS und so machten sich sie sich am Mon­tag­vor­mittag voller Vor­freude auf den Weg ins Donautal. Dort ange­kommen durften sie direkt ihre Taug­lich­keit zum Piraten beweisen, indem sie auf Edel­stein­suche gingen und unter der Todes­brücke hin­durch über die Donau klet­terten. Am Nach­mittag dann kämpf­ten die Schüler im Pira­ten­battle in vielen auf­re­genden Chal­lenges für ihr Klas­sen­team. Dabei mussten Kanonen geladen, ein Fluss über­quert, der Pira­ten­gang geübt und mit dem Kata­pult geg­ne­ri­sche Schiffe getroffen werden. Ein be­son­de­rer Preis war­tete auf das Gewin­ner­team – ein echter Hai­fisch­zahn und so wurde bis zum Ende mit voller Kraft gekämpft. Und nun durfte eine Mann­schafts­flagge und auch ein rich­tiger Schlachtruf nicht mehr fehlen. »6a – na klar« brüllten die Schü­le­rinnen und Schüler der 6a was die Par­al­lel­klasse mit »Tomaten sind zu teuer – wir schießen jetzt mit Feuer!« laut­stark ent­geg­nete. Und so ging der erste auf­re­gende Tag langsam zu Ende und eine mehr oder weniger lange Nacht legte sich über das Donautal. Am zweiten Tag dann stand die Kanu­tour an. Mit Schwimm­westen und Pad­deln bepackt stiegen alle in die Donau und nach einer kleinen Übungs­phase ging es direkt los. Bei herr­li­chem Son­nen­schein und durch wun­der­volle Natur ging es nun fluss­ab­wärts. Beson­ders auf­re­gend war für Schüler wie Lehrer, das eigene Kanu ein Wehr und die Was­ser­rut­sche hin­unter zu lenken und die geken­tert Kanus wieder befahrbar zu machen. Obwohl es für die Piraten nichts Schö­neres geben konnte, als sich frei über dieses unbe­kanntes Gewässer zu bewegen, waren ihre durch­trai­nierten Körper bei der Ankunft an der Aus­stiegs­station abge­kämpft. Das leckere Abend­essen machte die Schü­le­rinnen und Schüler wieder fit und so konnten beim Pira­ten­bingo im Gewöl­be­keller viele coole Gewinne ein­ste­cken werde. Alle waren scharf auf den coolen leuch­ten­den Toten­kopf. Später dann konnten sie noch mit coolen Dance Moves bewaffnet und bei lauter Musik und in der Disco abtanzen oder bei leckeren Snacks einen ent­spann­ten Film schauen. Am letzten Tag des Schul­land­heims erkun­deten die beiden Klassen bei wun­der­schö­nem Wetter die Stadt Sig­ma­ringen, lösten dort in Klein­gruppen eine Stadt­rallye und hauten ihr rest­li­ches Taschen­geld auf den Kopf. Und dann war es auch schon Zeit für die Heim­reise. Obwohl die Rück­fahrt im Bus vor Hitze kaum aus­zu­halten war und Schü­lern wie Leh­rern die auf­re­gende Tage in den Kno­chen steckten, kamen alle glück­lich in Rott­weil an und waren direkt ein biss­chen traurig dar­über, dass die ge­mei­nsame Zeit schon wieder vorbei ist.


NRWZ am Wochen­ende 28.05.2017

Mit Feu­er­eifer bei der Sache: Die Kinder und Jugend­li­chen mit Isa­belle Groß de García (letzte Reihe, Zweite von rechts), Werner Nören­berg (links) und Elmar Schiller (rechts). Fotos: Andreas Lin­sen­mann


Thea­ter­pro­jekt ermu­tigt Flücht­lings­kinder

Zim­mer­theater Rott­weil Mit Schau­spiel, Kunst und Musik gegen Trau­ma­ti­sie­rungen Die Erfah­rung von Krieg und Gewalt steckt tief in ihnen. Und doch haben 16 Kinder und Jugend­liche aus dem Nahen Osten in den ver­gan­genen Monaten viel gelacht, mit Begeis­te­rung Talente in sich ent­deckt –und ihr Deutsch ver­bes­sert. Mög­lich gemacht hat dies ein Pro­jekt des Zim­mer­thea­ters, der Konrad-Witz-Schule (KWS) und des Freun­des­kreises Asyl, das mit Bun­des­mit­teln aus dem Pro­gramm »Kultur macht stark« geför­dert wurde. Am Sonntag prä­sen­tieren die Kinder und Jugend­li­chen, was sie dabei erar­beitet haben. Es sind Szenen, die von ihrem Leben erzählen – dem frü­heren und dem heu­tigen: Vom Brot­ba­cken, vom Essen, von Begeg­nungen mit Freunden – ganz all­täg­liche Dinge, die jedoch viel von dem spie­geln, was letzt­lich zählt: Ein­ge­bunden zu sein, ein sicheres Zuhause und eine ent­spannte Nor­ma­lität zu haben. Wie kon­zen­triert und voller Elan die Kinder und Jugend­li­chen die Epi­soden lebendig werden lassen, er staunt die Ver­ant­wort­li­chen noch immer .»Als wir uns im Dezember zum ersten Mal trafen, saßen da scheue Kinder,die noch kei­nerlei Erfah­rung mit Theater hatten«, erin­nert sich etwa Isa­belle Groß de García, die am Zim­mer­theater erfolg­reich die Jugend­clubs leitet und bei dem Pro­jekt feder­füh­rend war. Sie hat mit ihrer anste­ckenden Energie die jungen, teils stark trau­ma­ti­sierten Leute aus der Reserve gelockt. Hat ihnen spie­le­ri­sche Impulse gegeben, aber auch auf die Ein­hal­tung klarer Regeln gepocht. So kommt bei einer Feed­back-Runde zwar jeder, der möchte, zu Wort. Aber keiner plap­pert ein­fach so dazwi­schen. Regeln, das haben die Kids ver­in­ner­licht, sind Aus­druck des Respekts vor­ein­ander. Sie helfen letzt­lich allen – und sind eine Vor­aus­set­zung für Krea­ti­vität. Welche Ent­wick­lung die Kinder und Jugend­li­chen gemacht haben, beein­druckt auch Elmar Schiller, der an der KWS Kunst­un­ter­richt gibt und die gestal­te­ri­sche Seite des Pro­jekts betreut. »Der Zuwachs ist ganz unglaub­lich«, fasst Schiller, der einige der Kinder auch aus dem Schul­be­trieb kennt, seine Ein­drücke zusammen. Die jungen Leute seien viel kon­zen­trierter und selb­stän­diger geworden. Die Proben haben die Kids aus der Reserve gelockt und ihnen Selbst­ver­trauen gegeben. Diese Ein­schät­zung teilt auch Werner Nören­berg, der den musi­ka­li­schen Part abdeckt. »Sie haben gelernt, auf­ein­ander zu hören und sind zu einer tollen Gruppe geworden«, bilan­ziert der Gitar­rist. Musik war gerade in der Anfangs­phase ein wich­tiger Schlüssel. Sie half, zusammen zu kommen – zumal manche Kinder, die in Rott­weil, Zepfenhan, und auf dem Vai­hin­gerhof wohnen, damals gerade einmal ein halbes Jahr im Land waren und kaum ein Wort Deutsch spra­chen. In der Schluss­phase des Pro­jekts sieht das deut­lich besser aus. Auch wenn es noch hol­pert: Nach einer freund­li­chen Ermah­nung von Isa­belle Groß de García ant­wortet jeder auf Deutsch. Sogar an schwä­bi­sche Lebens­welten nähern sich die Theater-Neu­linge an: Auf die Frage, wel­ches Wort sie denn heute gelernt habe, ent­gegnet ein Mäd­chen schmun­zelnd »Kässpätzle!« – eine Ant­wort, die illus­triert, dass der Titel des Stücks offenbar gut gewählt ist: »Wenn die Fremde meine Heimat wird«. Ein Licht darauf, was sich sprach­lich getan hat, wirft auch Fre­derik Vahles »Kat­zen­tat­zen­tanz«: Lust­voll lassen Kinder und Jugend­li­chen ein Tier nach dem anderen um die bla­sierte Katze werben –und stimmen jedes Mal noch kräf­tiger den Refrain an: »Und dann tanzen sie zu zweit über Stock und über Stein«. Deut­lich wird: In diesen jungen Leute hat das Thea­ter­pro­jekt enorm viel Krea­ti­vität, Selbst­ver­trauen und Gemein­schafts­sinn geweckt. Lebens­freude hatten sie trotz allem bereits reich­lich – und mit der wie­derum haben sie ihre Pro­jekt­be­gleiter ange­steckt. Andreas Lin­sen­mann


Backen zum Mut­tertag

9er backen mit Zweit­kläss­lern Mut­ter­tags­ge­bäck oder wie es in der Sprache der Didak­tiker heißt: ein gelun­genes Cross-Age-Pro­jekt. Schön für die Grund­schüler, dass es die »großen 9er« gibt. So durften mal wieder die Zweit­klässler in die Schul­küche, um mit den Werk­re­al­schü­lern zu backen. Da ja am kom­menden Sonntag der Mut­ter­tag ansteht, gab es dieses Mal leckere Mut­ter­tags­herzen und Herz­coo­kies. Die Sekun­dar­schüler lernen im Rahmen des Wahl­pflicht­fachs Gesund­heit und So­zia­les unter der Anlei­tung von Claudia Koch, wie man und frau den Kin­dern das Bac­ken bei­bringt, die Kinder sind begeis­tert dabei und glück­lich ihren Müt­tern eine be­son­de­re Freude machen zu können. So gibt es mal wieder nur Ge­win­ner/innen…    


Buch-Gut­schein-Aktion »Ich schenk dir eine Geschichte«

Am Montag, den 08.05.2017, besuchte die Klasse 4b der Konrad-Witz-Schule die Buch­hand­lung Klein. Anlass des Besu­ches war der Welttag des Buches, der jähr­lich am 23.04. statt­findet. Die Viert­klässler hatten in der Buch­hand­lung Zeit zum Schmö­kern und Bücher anschauen. Außerdem las Frau Kratt ihnen aus drei Rott­weiler Minis vor. Sinn und Zweck dieser ist es, Kinder mit der Rott­weiler Geschichte ver­traut zu machen. Am Ende musste kein Kind mit leeren Händen nach Hause gehen. Sie alle bekamen näm­lich im Rahmen der Buch-Gut­schein-Aktion »Ich schenk dir eine Geschichte« einen spe­ziell für den Welttag des Buches geschrie­benen Roman geschenkt: »Das geheim­nis­volle Spuk­haus« von Hen­ri­ette Wich. Zahl­rei­che Buch­händler, wie hier die Buch­hand­lung Klein, bestellen das Welt­tags­buch auf ihre Kosten und ver­schenken es an Kinder der 4. und 5. Klassen. Herz­li­chen Dank an die Buch­hand­lung Klein! Die Kinder der Klasse 4b sind nun schon ganz gespannt darauf, was es mit dem geheim­nis­vollen Spuk­haus auf sich hat, und werden sich in den nächsten Wochen intensiv mit dem Roman beschäf­tigen. Pro­jekt »Koope­ra­tive Berufs­ori­en­tie­rung« an der Konrad-Witz-Schule in Rott­weil


Rott­weil, April 2017 | Richt­fest auf dem Schulhof der KWS

– und statt eines Zim­mer­manns steht Abdullah, ein syri­scher Junge aus der Vor­be­rei­tungs­klasse mit einem Glas Saft in der Hand auf dem Dach des fer­tigen Roh­baus neben dem farbig geschmückten Richt­baum und trägt den Richt­spruch vor: » … und wir werden später voll­enden den Bau mit jetzt geübten Händen …« spricht er und wirft das Glas vor die ver­sam­melte Schü­ler­schaft. Vor den Füßen des stolzen Schul­lei­ters Willy Schmidt zer­springt es erwar­tungs­gemäß. So soll es den Schü­lern der KWS in Gestalt eines schmu­cken Bäcker- und Gerä­te­häus­chens Glück bringen. Das Beson­dere an diesem Pro­jekt ist, dass der Bau einer Holz­hütte für den Pau­sen­ver­kauf durch und mit jungen Flücht­lingen durch­ge­führt wird. Die Schüler sollen dabei ihre Stärken und Ideen mit ein­fließen lassen, um damit noch aktiver am Schul­leben teil­zu­nehmen. Wie sieht die Arbeit eines Zim­mer­manns aus? Wie baut man eigent­lich ein Haus? Auf was muss ich bei kör­per­li­cher Arbeit achten? Diesen Fragen begegnen die Ju­gend­li­chen einer KooBo-Gruppe an der Konrad-Witz-Schule in Rott­weil, die aus unter­schied­li­chen Län­dern kommen. Die Gruppe von jungen Flücht­lingen und Zuwan­de­rern aus der Vor­be­rei­tungs­klasse (VKL) trifft sich mit Technik-Lehrer Elmar Schiller wöchent­lich, um das Berufs­bild des Zim­mer­manns ken­nen zu lernen und um ihnen anhand der prak­ti­schen Arbeit das deut­sche Aus­bil­dungs­sys­tem prak­tisch zu erleben. Da noch nicht alle Schüler die deut­sche Sprache ver­stehen, bedeutet der Unter­richt eine beson­dere Her­aus­for­de­rung. Der erfah­rene Päd­agoge und Hand­werker Schiller arbeitet mit vielen krea­tiven Ansätzen, so dass alle ver­stehen, um was es jeweils geht. Im Februar besuchten die Schüler die Phy­sio­the­ra­pie­praxis Krebs in Spai­chingen, um durch bewusstes Bewegen beim Arbeiten ein wei­teres Berufs­feld kennen zu lernen. Im Mai steht ein Besuch an der Gewer­be­schule in Donau­eschingen an. An einem Akti­onstag führen Azubis aus dem ersten Lehr­jahr einen Work­shop mit Schü­lern durch, um einen aktiven Ein­blick in die Aus­bil­dung geben zu können. Mit dem Bil­dungs­träger BBQ gGmbH wird das Pro­jekt durch Chris­tine Diehl unter­stützt. Seit Oktober 2016 läuft ein neues Pro­jekt zur beruf­li­chen Ori­en­tie­rung an der Rott­weiler Schule, finan­ziert aus dem Euro­päi­schen Sozi­al­fond (ESF), der Regio­nal­di­rek­tion Baden-Würt­tem­berg und der Agentur für Arbeit. Im Pro­jekt Koope­ra­tive Berufs­ori­en­tie­rung arbeiten Schulen mit Firmen aus der Indus­trie und dem Hand­werk, um Schü­lern im eigenen Erleben Berufs­bilder zu ver­mit­teln und eigene Pro­jekte ent­stehen zu lassen. Ziel ist es, die Schüler ihr eigenes Han­deln bewusst werden zu lassen, sie Ver­ant­wor­tung für sich selbst und andere zu über­nehmen zu lassen, um dadurch aktiver in ihrer indi­vi­du­ellen und beruf­li­chen Lebens­ge­stal­tung sein . Der Fokus des Pro­jekts liegt auf der Nach­hal­tig­keit der jewei­ligen Pro­jekte. In der Koope­ra­tiven Berufs­ori­en­tie­rung erar­beiten Schü­ler­gruppen mit bis zu 15 Teil­neh­mern eigene Ideen, über­prüfen diese auf Rea­li­sier­bar­keit und nehmen mit Unter­stüt­zung der Lehr­kräfte und der Kol­legen der BBQ gGmbH Kon­takt zu Betrieben auf. Das neue Pro­jekt Koope­ra­tive Berufs­ori­en­tie­rung star­tete im Herbst 2016 an 9 Schulen im Schul­amts­be­zirk Donau­eschingen. Umge­setzt wird das Pro­jekt von der BBQ beruf­liche Bil­dung gGmbH. Großen Wert wird auf die prak­ti­sche Erkun­dung von Berufs­fel­dern gelegt. In Zusam­men­ar­beit mit Betrieben und Berufs­schulen ist es mög­lich, den Teil­neh­men­den die Chance zu bieten, meh­rere Berufs­felder prak­tisch zu erkunden.


Kreis­fi­nale im Schwimmen : Sou­ve­ränes Auf­treten der Konrad-Witz-Schul-Mann­schaften

Am Don­nerstag, den 30. März 2017 fand mor­gens im Aquasol Rott­weil das Kreis­fi­na­le im Schwimmen im Rahmen von Jugend trai­niert für Olympia statt. Die Konrad-Witz-Schule nahm mit drei hoch moti­vierten und gut trai­nierten Mann­schaf­ten an diesem Wett­kampf teil und konnte über­zeugen. Die Grund­schul­mannschaft musste sich gegen zwei Mann­schaften aus Aich­halden und einer Mann­schaft von der Eichen­dorff­schule Rott­weil behaupten. Schnell ent­wi­ckelte sich hier ein er­bit­ter­ter Zwei­kampf mit der ersten Mann­schaft aus Aich­halden. Trotz einer ful­mi­nanten Auf­hol­jagd in der abschlie­ßenden Frei­stil­staffel mussten sich die KWS-Grund­schüler der starken Mann­schaft aus Aich­halden geschlagen geben und lan­deten somit auf dem guten zweiten Platz, vor der Eichen­dorff­schule und der zweiten Mann­schaft aus Aich­halden. Die zwei Gemein­schafts­schul­mann­schaften aus der Sekun­dar­stufe der KWS traten in einem internen Staf­fel­schwimm­duell gegen­ein­ander an und ließen das Wasser zum Kochen bringen. Die reine 6. Klässler – Mann­schaft setzte sich hier nach und nach gegen die Schwimm-AG Mann­schaft (Kl.5–7) durch, die sich zum Schluss fair geschlagen gaben. Ins­ge­samt herrschte an diesem Wett­kampftag im Aquasol eine sehr tolle Stim­mung und sowohl die Schwimmer/innen als auch deren Be­treu­er/innen waren mehr als zufrieden mit den Ergeb­nissen. Jetzt warten alle teil­ge­nom­me­nen Mann­schaften auf die End­ergeb­nisse aller Kreis­fi­nale, aus denen ersicht­lich wird, welche Mann­schaften sich für das heiß begehrte Re­gie­rungs­prä­si­diums­fi­nale qua­li­fi­ziert haben. Die KWS-Mann­schaften wurden am letzten Tag vor den Oster­ferien schon mal vom Schul­leiter Herr Schmidt für ihre erbrachte Leis­tung im Pau­senhof geehrt.


Rund um Streu­obst

Im Rahmen der Streuobstpädagogen-Aus./aktuelles/akt1617/streuobstung des Land­schafts­er­hal­tungs­ver­bandes Land­kreis Rott­weil e.V. ver­brachten die 3. Klassen der Konrad-Witz-Schule einen ganzen Vor­mittag auf der Streu­obst­wiese. Prak­ti­scher­weise mussten sie gar nicht so weit gehen, da die Konrad-Witz-Schule näm­lich eine eigene Streu­obst­wiese direkt vor der Tür hat. Die ange­henden Streu­obst­päd­agogen hatten sich für Freitag, den 24.03.2017, drei ver­schie­dene Aktionen über­legt, welche die Kinder der Reihe nach in Gruppen durch­liefen. Beim Bäume schneiden durften die Kinder mit Sägen und Baum­scheren han­tieren. Um an die höheren Äste zu kommen, mussten sie natür­lich auch auf die Leiter steigen. Beson­ders gute Augen brauchten die Kinder beim Suchen ver­schie­dener Tier­spuren im Him­mel­reich­wäldle. Dabei ent­deckten sie Höhlen, Nester, ange­bis­sene Früchte, Kel­ler­as­seln etc. Zusammen mit den ange­henden Streu­obst­päd­agogen ver­suchten die Kinder, die gefun­denen Gegen­stände und Spuren den hei­mi­schen Tieren zuzu­ordnen. Inter­es­sant fanden die Kinder vor allem die Insekten, die sich noch halb in der Win­ter­starre befanden, da sie sich mit diesem Thema gerade in MNK beschäf­tigen. Bei der dritten Aktion war wieder hand­werk­li­ches Geschick gefragt: Die Kinder mussten Baum­schnitt sam­meln und ent­spre­chend zer­klei­nern, so dass Büschele zum Ver­brennen gebunden werden konnten. Mit Hilfe eines Geräts machten die Kinder auch dies selbst­ständig.


23.03.2017 | Klasse 10 der Konrad-Witz-Schule auf Bil­dungs­reise nach Wien

Wir, die Schü­le­rinnen und Schüler der 10. Klasse der Konrad-Witz-Schule hatten uns als Abschluss­fahrt Öster­reichs Haupt­stadt Wien als Ziel aus­ge­sucht. Nach wochen­langer inten­siver Vor­be­rei­tung bestiegen wir am Dienstag, den 7. März früh mor­gens um 7.00 Uhr in Beglei­tung unserer Klas­sen­lehrer Herr Thomas Götz und Frau Sabine Gruler end­lich den Flieger, der nach 1‑stündigem Flug auf dem Flug­hafen in Wien auf­setzte. So hatten wir noch den vollen ersten Tag vor uns. Nachdem wir unser Quar­tier im zen­tral gele­genen 4‑Sterne Hotel Inter­city bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg ins »Time Travel Vienna«, das als Ein­stieg in unsere Wien Tour auf einem Rund­gang 2000 Jahre Wiener Geschichte auf humor­volle Art lebendig machte. Im Anschluss besich­tigten wir das Wahr­zei­chen Wiens, den impo­santen Ste­phansdom mit seinen Kata­komben. Aus­klingen ließen wir den ersten Tag im Erleb­nis­re­stau­rant Sparky’sUnlimited Bar & Grill, wo wir mit ame­ri­ka­ni­schen Spe­zia­li­täten, aber auch mit ori­ginal Wiener Speisen ver­wöhnt wurden. Am Mitt­woch stand eine Sight­seeing Tour durch Wien auf dem Pro­gramm, Schloss Schön­brunn, das größte Schloss Öster­reichs, der Nasch­markt und die Wiener Hof­burg mit der Spa­ni­schen Hof­reit­schule. Was wäre Wien ohne den Besuch des Pra­ters. Bei der Fahrt mit dem Rie­senrad konnten wir einen herr­li­chen Blick über die Stadt genießen. Zum Abschluss des Tages durften wir im Zeiss Pla­ne­ta­rium, wo über 9000 der geheim­nis­vollen Him­mels­be­wohner zu bestaunen sind, in die unend­li­chen­Weiten des Welt­alls bli­cken. Mit einer fas­zi­nie­renden Reise durch die Welt der Scho­ko­lade star­tete der Don­nerstag im Scho­koMu­seum Heindl, wobei natür­lich die süße Ver­kos­tung nicht fehlen durfte. Auch das Hun­dert­was­ser­haus, ein archi­tek­to­ni­sches High­light Öster­reichs, beein­druckte uns durch die mit vielen bunten Farben ver­zierte Außen­fas­sade. »Die große Fleisch­wurst-Revue« mit berühmten Kaba­ret­tisten run­dete diesen Tag ab. Am Freitag blieb noch Zeit für den Besuch für einen von drei Zoos in Wien, das »Haus des Meeres«. Hier konnten wir viele der ins­ge­samt mehr als 10 000 Tiere in Aqua­rien, Ter­ra­rien sowie im Tro­pen­haus hautnah erleben. Doch danach hieß es Abschied nehmen. Was für den nor­malen Flug­rei­senden im Ver­bor­genem bleibt, wurde uns auf einer »Visi­tair Tour« durch den gesamten Flug­hafen ermög­licht, ein Blick hinter die Kulissen eines inter­na­tio­nalen Flug­ha­fens. Neben der Abfer­ti­gung von Luft­fahr­zeugen aus aller­nächster Nähe beein­druckte uns der Airbus A380 Emi­rates air­line, das größte Flug­zeug der Welt. Nicht mit diesem, jedoch auch mit einem Airbus 320 ging es nun zurück in die Heimat. Wir bedanken uns bei unseren Leh­rern, die es uns ermög­licht haben, die Groß­stadt­luft dieser bedeu­tenden Metro­pole mit ihren kul­tu­rellen und his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­keiten zuschnup­pern, wobei auch die Frei­zeit­ak­ti­vi­täten nicht zu kurz gekommen sind.


05.03.2017 | Tag der offenen Tür am 11. März

Die Grund­schule der Konrad-Witz-Schule ist vom Kul­tus­mi­nis­te­rium als Ganz­tags­grund­schule zum Schul­jahr 2017–18 geneh­migt worden nachdem die Stadt Rott­weil als Schul­träger den Antrag im ver­gan­genen Sommer gestellt hat. Die Leh­rer­schaft und die Eltern an der KWS standen von Anfang an hinter diesem Schritt der Schul­lei­tung. Nun ist die Freude bei allen Betei­ligten über die zu erwar­tende höhere Qua­lität des bereits seit vielen Jahren bestehenden Ganz­tags­be­triebs an der KWS groß. Rektor Willy Schmidt hatte bereits in der ent­schei­denden Sit­zung des Ge­mein­de­rats­aus­schus­ses im letzten Sep­tember darauf hin­ge­wiesen, dass es darum gehe, die Bil­dungs­qua­lität zu erhöhen und die jungen Men­schen von heute auf die Her­aus­for­de­rungen der Zukunft vor­zu­be­reiten. Und dazu brauche es mehr Bil­dungs­zeit und zusätz­liche Leh­rer­wo­chen­stunden, die nach diesem Modell vom Land zuge­teilt werden. Ins gleiche Horn wie Schmidt stieß der Rott­weiler Land­tags­ab­ge­ord­nete Stefan Teufel in seinem Glück­wunsch­schrei­ben. »Der wei­tere Ausbau der Ganz­ta­ges­an­ge­bo­te kann die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Familie erleich­tern und zugleich die Schü­le­rinnen und Schüler mit ihrem qua­li­fi­zierten Angebot för­dern.« Weiter wies er darauf hin, dass Ganz­ta­ges­schule nicht nur Betreuung sein darf, son­dern ein An­ge­bot von hoher Qua­lität brauche. Für die KWS ist dies schon längst Pro­gramm. Im Grund­schul­be­reich hat sie be­reits 1997 mit der Kern­zeit­be­treu­ung begonnen, diese mit dem För­der­ver­ein als Träger zur Nach­mit­tags­be­treu­ung aus­ge­baut bis schließ­lich die Stadt als Schul­träger die offene Ganz­ta­ges­be­treu­ung mit Früh­be­treuung und Feier­abend­club das Gesamt­kon­zept re­ali­siert hat. Nun wird das Land mit in die Pflicht genommen, denn je nachdem, wie viele Gruppen ein­ge­richtet werden gibt es Leh­rer­wo­chen­stun­den dazu. Dies bedeute auch für die Stadt eine Ersparnis, hoffte schon bei der Antrag­stel­lung der Fach­be­reichs­leiter Bernd Pfaff. Die Eltern an der KWS haben nun die Wahl zwi­schen drei ver­schie­denen Modellen: die Halb­ta­ges­schule ohne zusätz­liche Betreuung, die Ganz­ta­ges­schule mit kos­ten­freier Früh- und Nach­mit­tags­be­treuung bis 15.30 Uhr und eine erwei­terte GTS mit zusätz­li­chen jedoch kos­ten­pflich­tigen Betreu­ungs­an­ge­boten bis 17 Uhr. Mit der minis­te­ri­ellen Geneh­mi­gung wird für die KWS der vor vielen Jahren begon­nene Schul­ent­wick­lungs­pro­zess voll­endet. 2005 wurde Ganz­ta­ges­schule teil­ge­bunden an der dama­ligen Haupt­schule ein- und 2011 mit der Umwand­lung in die Werk­re­al­schule fort­ge­führt. Der Sekun­dar­stu­fen­be­reich wurde mit der Ein­rich­tung der Gemein­schafts­schule 2015 zur gebun­denen Ganz­ta­ges­schule aus­ge­baut. Eine not­wen­dige Schluss­fol­ge­rung ist nun die Wei­ter­ent­wick­lung der bereits seit Jahren bestehenden Grund­schul­be­treuung in eine Grund­schul-Gan­z­­ta­ge­s­­schu­le mit einer ganz­heit­li­chen päd­ago­gi­schen Gesam­kon­zep­tion. Nun ist es soweit, die KWS kann das päd­ago­gi­sche Kon­zept am Tag der offenen Tür offi­ziell prä­sen­tieren. Dieses stellen die Lehr­kräfte am kom­menden Samstag den zukünf­tigen Erst­klässler mit ihren Eltern vor. Eben­falls offen sind die Türen der neuen Schulart Ge­mein­schafts­schule. Hier sieht sich die KWS neben der Real­schule und den ver­schie­de­nen Gym­na­sien mit ihrem päd­ago­gi­schen Kon­zept und der beson­deren Un­ter­richts­kultur sehr gut auf­ge­stellt. Wäh­rend die Real­schule neben dem mitt­leren Niveau, das zum Real­schul­ab­schluss führt, auch das grund­le­gende Niveau mit dem Haupt­schul­ab­schluss anbietet, lässt die Schulart GMS lange offen, ob der Bil­dungs­weg zum Real­schul­ab­schluss oder gar über das erwei­terte Niveau über einen neun­jäh­ri­gen Bil­dungs­gang zum Abitur führt (G9). Wie geht die Päd­agogik der GMS auf die vor­han­dene Unter­schied­lich­keit der Be­ga­bungen, Fähig­keiten und Ent­wick­lungen des ein­zelnen Kindes ein? Ant­worten zu diesen und allen anderen Fragen gibt es am Samstag, dem 11. März 2017 auf dem Campus im Him­mel­reich­park ab 11.00 Uhr. Kinder und Eltern erhalten Ein­blicke in die Arbeit der Grund­schule, Infos über das Ganz­ta­ges­schul­an­gebot mit den Wahl­mög­lich­keiten für die Eltern und Ein­blicke in die Beson­der­heiten der GMS-­Un­­­ter­­richts­ku­l­tur durch eine Info­thek, ver­schie­dene Mit­mach­mög­lich­keiten, Werk­stätten, Hos­pi­ta­tio­nen sowie den offene Fach- und Klas­sen­räume. Für das leib­liche Wohl der Gäste ist eben­falls bes­tens gesorgt. Kinder dürfen sich ihre eigene Waffel backen, eine Kuchen­theke mit Kaf­feebar ist vor­be­reitet und in der Mensa steht ein leckeres Mit­tag­essen bereit. Will­kommen sind neben den zukünf­tigen Erst­kläss­lern und den Grund­schü­lern aus Klassen 3 und 4 mit ihren Eltern alle Inter­es­sierte sowie die gesamte Öffent­lich­keit.


23.02.2017 | Schüler kle­pfen – Lehrer tanzen – die KWS feiert Schul­fasnet

Wenn Elias, Silas und Yalda mit den anderen Jungs und Mäd­chen der Sekun­dar­stufe um die Wette kle­pfen, dann hat an der Konrad-Witz-Schule die Fasnet end­gültig begonnen. Der »Schmot­zige« star­tete tra­di­tio­nell mit dem Kle­pfer-Wett­be­werb in der scharz-gelb geschmückten ABG-Halle, wo es um Laut­stärke, Treff­ge­nau­ig­keit und stil­echte Aus­füh­rung ging. Tim, Mohammad und auch Jannis waren mit ihrer Kraft und Technik »richtig tolle Kle­pfer« (O‑Ton Volker Basler). Daniel Wecken­mann von der Nar­ren­zunft und Alt-Rössle Uwe Heth hatten als Jury viel Freude beim Bewerten. Ganz nach dem Leit­spruch »Jedem zur Freud – nie­mand zu Leid« fei­erte die Schü­ler­schaft ihre Fas­nets-Party in der ori­gi­nell deko­rierten Turn­halle. Ganz ohne Alkohol – mit guter Musik, jugend­li­cher Fröh­lich­keit und vielen tollen Programm­bei­trä­gen aus den Klassen 5–10 hatten Schüler wie Lehr­kräfte ihren Rie­sen­spaß. Die unab­hän­gige Jury hatte große Mühe mit der Wer­tung, denn die Klassen hatten mit Tänzen in aus­ge­feilten Cho­reo­gra­fien tolle Ergeb­nisse abge­lie­fert. Wochen­lang hatten sie mit den Klas­sen­lehr­kräften in Son­der­schichten oder in der Mit­tags­pause mit ihren GTS-Betreue­rinnen geübt. Ein beson­derer Auf­tritt gelang der Klasse 10, die all ihre Fas­net­s­tänze der letzten Schul­jahre, die sie an der Schul-Fasnet auf­ge­führt haben, in einem Medley zusam­men­ge­fasst vor­trugen. Höhe­punkt des Pro­gramms war wieder der Lehrer-Tanz von der »KWS-Tea­cher-Dance-Com­pany« unter der Lei­tung von Miriam Fischinger, Fran­ziska Kilian und Katha­rina Beck. 19 Lehr­kräfte über­raschten die begeis­terte Schü­ler­schar mit einem coolen Tanz. Dabei hatten auch alle Grund­schüler, die mit ihren Klas­sen­lehr­kräften nach der Klas­sen­fasnet in die Halle kamen, ihre rie­sige Freude. Als Über­raschungs­gäste into­nierte die Tag­wach­ka­pelle zum Abschluss des Pro­gramms den Rott­weiler Nar­ren­marsch und brachte die Halle voll­ends zum Beben. Die Ver­bin­dungs­lehr­kräfte Fran­ziska Kilian und Volker Basler mit dem SMV-Team waren sehr zufrieden, wie die Schüler wieder ihren Spaß an dem Fas­nets­auf­takt hatten.


Lern­ent­wick­lungs­be­richte der Gemein­schafts­schule

  1. Februar 2017

»Schule ohne Noten – geht ja gar nicht.« Doch, sagen die Fünft und Sechst­klässler der Gemein­schafts­schule Rott­weil (GMS) mit voller Über­zeu­gung. Wie das sehr wohl funk­tio­niert zeigen sie mit ihren Lern­ent­wick­lungs­be­richten, die sie in diesen Tagen von ihren Lehr­kräften erhalten. Denn im Unter­schied zu den übli­chen Halb­jah­res­informationen werden in den Berichten die Kom­pe­tenzen und Lern­fort­schritte der Schü­le­rinnen und Schüler in den ein­zelnen Fächern und Fächer­ver­bünden aus­führ­lich verbal beschrieben. Lern­ent­wick­lungs­be­richte (LEB) sind die schrift­li­chen Halb­jahres und Schul­jah­res­in­for­ma­tionen in der Gemein­schafts­schule. Jan z.B. begründet seine Zufrie­den­heit damit, dass diese Art der Lei­stungs­rück­meldung ihm per­sön­lich mehr hilft sich ein­zu­schätzen als eine Zif­fern­note. Was die ein­zelnen For­mu­lie­rungen bedeuten, wenn man sie in die her­kömm­li­chen Noten umrechnen würde, weiß er auch. Denn er bekommt wie seine Mit­schüler regel­mäßig Rück­mel­dungen über seine indi­vi­du­ellen Lern­fort­schritte. »Ohne Noten lernen ist ja viel anstren­gender, denn ich muss ja zeigen, dass ich wirk­lich etwas kann.« Und seine Mutter würde ihm schon mächtig Dampf machen, wenn ihr die eine oder andere For­mu­lie­rung nicht gefällt. Leonie, seine Mit­schü­lerin, hat auch mächtig viel dafür getan, dass die meisten Berichte richtig gut aus­fallen. »Von Nix kommt Nix« meint sie lachend. Für Gabi Leins, Koor­di­na­torin der Gemein­schafts­schule an der Konrad-Witz-Schule, ist klar, dass sich der große Auf­wand der Lehr­kräfte mit den regel­mä­ßigen Rück­mel­dungen an Schüler und Eltern lohnt, obwohl es viel­leicht ein­fa­cher wäre z.B. eine 3+ als eine Ziffer in eine Halb­jah­res­in­for­ma­tion zu schreiben, nachdem man die ein­zel­nen Noten zusam­men­ge­rechnet hat. Die über­zeugte GMS-Leh­rerin ver­weist darauf, dass viele Schü­le­rinnen und Schüler in ver­schie­denen Fä­chern unter­schied­lich leis­tungs­stark sind. In der Ge­mein­schafts­schu­le haben sie, außer in den Ab­schluss­klas­sen, die Mög­lich­keit, in den ein­zelnen Fächern auf un­ter­schied­li­chem Niveau zu lernen. Damit alle Be­tei­lig­ten den Lern­fortschritt richtig ein­schätzen können, arbeiten die Schü­ler­in­nen und Schüler in der Regel mit Lern­we­ge­listen und Lern­nach­weisen, die sich an den lan­des­ein­heit­li­chen Kom­pe­tenz­ras­tern aus dem Bil­dungs­plan ori­en­tieren. Leins erklärt weiter, dass die Schü­le­rinnen und Schüler dabei Rück­mel­dung auf die Fragen zu den jewei­ligen Lern­ge­bieten: »Was kann ich?« und »Wie gut kann ich es?« erhalten. Die Lern­we­ge­listen und der indi­vi­du­elle Lern­planer, eine Art Lern­ta­ge­buch, ermög­li­chen es, den eigenen Lern­pro­zess zu planen, sich Ziele zu setzen und das Lern­tempo selbst zu finden. Damit wird auch eine zen­trale Grund­lage für die sys­te­ma­ti­schen Gespräche zwi­schen Schü­le­rinnen und Schü­lern und Leh­re­rin­nen und Leh­rern sowie für Bera­tungs­ge­spräche mit den Eltern geschaffen. Diese Rück­mel­dun­gen finden in der sys­te­ma­ti­schen Lern­be­glei­tung und Lern­be­ra­tung (LEBE) statt. In den regel­mä­ßigen LEBE-Gesprä­chen eines Schü­lers mit der Lehr­kraft gehe es beson­ders um die ange­lei­tete Selbst­re­fle­xion. Mit dabei sind die Beob­ach­tungen und Rück­mel­dungen zu den über­fach­li­chen Kom­pe­tenzen. Es ge­nü­ge halt nicht, die Eltern einmal im Jahr zum Gespräch zu bitten oder dass der Lehrer dem Schüler ein­fach mal sagt, wo es lang geht. Kon­rek­torin Ste­fanie Hess und das GMS­Team sind selbst­kri­tisch genug anzu­er­kennen, dass diese Art der Leis­tungs­be­ur­tei­lung und –rück­mel­dung mit in­di­vi­du­el­ler Lern­pla­nung, Lern­we­ge­lis­ten, LEBE-Gesprä­chen und Lern­ent­wick­lungs­be­rich­ten ein auf­wän­diger Pro­zess für alle Betei­ligten ist und seine Zeit gebraucht hat, damit die Schüler mit ihren Eltern damit gut zu­recht­kom­men. Die stell­ver­tre­tende Schul­lei­terin ergänzt, dass es in der Ab­schluss­klas­se sehr wohl Noten gibt ebenso in den ver­schie­denen Ab­schluss­prü­fun­gen, wo die zu erbrin­genden Leis­tungen für alle Schul­arten gleich sind. Wenn die Kinder in der Gemein­schafts­schule wie in diesen Tagen anstelle eines Zeug­nisses, in dem die Leis­tung mit Noten beur­teilt wird, einen detail­lierten Lern­ent­wick­lungs­be­richt er­hal­ten, dient das nicht der übli­chen sum­ma­tiven Leis­tungs­be­ur­tei­lung son­dern der for­ma­ti­ven als Grund­lage für die wei­tere Lern­pla­nung. Wie das im Ein­zelnen an der GMS aus­sehen kann, erklären Schüler und Lehr­kräfte gern allen, die es wissen wollen, am Tag der offenen Tür in der Konrad-Witz-Schule am Samstag, 11.März, wenn die Gemein­schafts­schule Rott­weil zu GMS-erleben ein­lädt.


show & tell

Am Montag, den 13.02.2017, war es wieder soweit: Die Grund­schüler der KWS zeigten auf der Bühne ihr Können. Dieses Mal zeigten die Dritt- und Viert­klässler ein über­wie­gend eng­lisch­spra­chiges Pro­gramm: Es ging um die Tage, die Monate und die Jah­res­zeiten. Der »sand­wich rap« der Viert­klässler machte Lust auf das fol­gende Mit­tag­essen. Unter­stützt durch Bewe­gungen und Bild­karten ver­standen die Erst- und Zweit­klässler auch alles. Wie gut man nach drei­ein­halb Jahren Schule ein Gedicht aus­wendig lernen und betont vor­tragen kann, zeigten die Viert­klässler anhand des Gedichts »Wenn es Winter wird« von Chris­tian Mor­gen­stern. Zum Abschluss wurden dann nochmal alle Grund­schul­kinder zum Mit­ma­chen auf­ge­for­dert: Gemeinsam wurde der Rott­weiler Nar­ren­marsch gesungen. Eine glück­se­lige Fasnet wünscht schon jetzt das Grund­schul­team der KWS!


Erst­klässler der KWS besu­chen die Nar­ren­zunft

Kurz vor Fas­nets­be­ginn haben die Kinder der Klassen 1 der Konrad-Witz-Schule die Rott­weiler Nar­ren­zunft im Haus Nr. 1 besucht und dort unter fach­kun­diger Betreuung alles über die Rott­weiler Fasnet und ihre Figuren erfahren. Herr Schmid von der Nar­ren­zunft stand den Kin­dern Ant­wort und Rede und wusste es zu ver­stehen, mit so manch ver­schmitzter Geschichte über die Rott­weiler Fasnet die Kin­der­augen größer werden zu lassen. Am Span­nendsten wurde es jedoch, als die Kinder selbst in die Larven schlüpfen durften, Peit­schen aus­pro­bierten und die Glo­cken klin­geln lassen konnten. Beson­ders fas­zi­nie­rend war für die Mäd­chen und Jungen der Guller. So durfte jedes Kind einmal den Guller spielen und seine ganze Kraft beim Tragen des schweren Tieres unter Beweis stellen. Trotz manch einem hoch­roten Kopf war das Strahlen der Kin­der­ge­sichter nicht zu über­sehen. So ließen es sich die Erst­klässler schließ­lich auch nicht nehmen, den Rott­weiler Nar­ren­marsch zum Besten zu geben. . Für sie hat die Fasnet nun end­gültig begonnen. Auf dem Weg zurück zur Schule schmie­deten die Kinder eifrig Pläne, als welche Nar­ren­figur sie selbst an der Fasnet bald durchs Schwarze Tor jucken wollen. Und so soll es auch sein. Die Nar­ren­zunft Rott­weil hat eigens einen Aus­schuss für Kinder- und Jugend­ar­beit ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, den jungen Rott­weiler Narren ihre Fasnet wieder näher­zu­bringen. Dies ist bei den Schü­lern der Konrad-Witz-Schule mehr als geglückt.


01.02.2017 | Gemein­schafts­schule erlebt

Ein »uner­wartet beein­dru­ckender Nach­mittag« sei das gewesen, meinte die Mutter einer Viert­kläss­lerin mit Blick auf die strah­lenden Augen ihrer Tochter, die gerade aus dem Physik-Saal kam. Das Angebot »GMS erleben in Werk­stätten und Pro­jekten« weckte große Neu­gierde bei den über 70 Kin­dern aus den vierten Klassen von Rott­weil und Umge­bung. Mit dabei waren viele Eltern, für die die Gemein­schafts­schule als neue Schulart »halt doch noch nicht so bekannt« sei. So nutzte das GMS-Team der Konrad-Witz-Schule die Gele­gen­heit, um sich als attrak­tive Alter­na­tive zu den bis­he­rigen wei­ter­füh­renden Schulen vor­zu­stellen.   Kon­rek­torin Ste­fanie Heß und die GMS-Koor­di­na­torin Gabi Leins begrüßten eine inter­es­sierte Besu­cher­schar. Die Kinder wurden anschlie­ßend von ihren Paten aus den sechsten Klassen über­nommen und in Gruppen zu den ver­schie­denen Pro­jekten bzw. Werk­stätten begleitet. Im Stein­zeit­pro­jekt ent­standen Leder­säck­chen und leuch­tende Ster­nen­karten waren das Ergebnis der Werk­statt »Pla­ne­ta­rium«. Ex­pe­ri­men­tie­ren, For­schen, Beob­achten als Prin­zi­pien des BNT-­Un­­­ter­­richts (natur­wis­sen­schaft­li­ches Arbeiten) war unter fach­li­cher Schü­ler­an­lei­tung Thema im Physik-Chemie-Saal, denn das selbst­stän­dige Arbeiten ist neben dem indi­vi­dua­li­sierten Lernen ein Struk­tur­merkmal der GMS. So fas­zi­nierten mag­ne­ti­sier­te Eisen­späne oder die Farb­chro­ma­to­grafie die neu­gie­ri­gen Grund­schüler. Wie viel Spaß eine Ganz­ta­ges­schule mit ihrem ganz­heit­li­chen Bil­dungs­an­gebot machen kann, zeigten die Spiel-Ange­bote im Schü­ler­treff mit dem Activity-Raum und Team­bil­dungs­spiele mit Schul­so­zi­al­ar­bei­terin Katha­rina Beck als Mit­ver­ant­wort­liche für das Kon­zept des päd­ago­gi­schen Mit­tags­bandes. Ganz hand­feste Erfah­rungen durften die Kinder im Tech­nik­be­reich und in der Küche machen. Coo­kies backen oder einen Holz­pro­peller mit Eigen­an­trieb her­stellen sind klas­si­sche Bei­spiele für den pra­xis­nahen Ansatz einer GMS. Anspruchs­voll zeigte sich auch das Angebot im Fremd­spra­chen-Café. Die Fran­zö­sisch­leh­rerin Caro LeTrung ver­mit­telte mit einer Bil­der­ge­schichte, wie die Sprache unserer Nach­barn als zweite Fremd­sprache für sprach­lich inter­es­sierte Kinder ihre Fas­zi­na­tion haben kann. Wäh­rend die sehr moti­vierten Viert­klässler ihre GMS-­Er­fah­rungen machen durften, standen am sehr gut besuchten Info-Stand die Kol­le­ginnen Heß und Leins als kom­pe­tente Ansprech­part­ne­rinnen den Eltern Rede und Ant­wort. Sie erklärten die typi­sche GMS-Lern­kultur mit ihren koope­ra­tiven und indi­vi­du­ellen Lern­formen auf unter­schied­li­chen Niveau­stufen sowie sys­te­ma­ti­schen Lern­be­ra­tungen. Ge­mein­sa­mer Unter­richt mit Inputs, soziales Lernen als Unter­richts­fach (KlaG) sowie die Leis­tungs­rück­mel­dung, wurden den Eltern eben­falls vor­ge­stellt. Auch kri­ti­sche Fragen kamen auf den Tisch. Wie geht das im Lern­alltag mit drei unter­schied­li­chen Niveau-Stufen (G‑M-E)? Warum ist die GMS gerade für leis­tungs­starke Kinder mit unter­schied­li­cher Bega­bung ein geeig­neter Lernort? Gibt es tat­säch­lich keine Haus­auf­gaben an einer Ganz­ta­ges­schule? Etliche Vor­ur­teile mussten revi­diert, viele Unklar­heiten konnten durch die Erfah­rung vor Ort geklärt werden. Mit den posi­tiven Rück­mel­dungen nach diesem Nach­mittag »GMS zum Anfassen« sieht sich die Gemein­schafts­schule Rott­weil neben der Real­schule und den ver­schie­denen Gym­na­sien mit ihrem päd­ago­gi­schen Kon­zept und der beson­deren Unter­richts­kultur sehr gut auf­ge­stellt. Wäh­rend die Real­schule zukünftig neben dem mitt­leren Niveau, das zum Real­schul­ab­schluss führt, auch das grund­le­gende Niveau mit dem Haupt­schul­ab­schluss anbietet, lässt die Schulart Gemein­schafts­schule lange offen, ob der Bil­dungsweg zum Real­schul­ab­schluss oder gar über das erwei­terte Niveau über einen neun­jäh­rigen Bil­dungs­gang zum Abitur führt (G9). Nun haben Eltern und Kinder die Qual der Wahl – GMS oder G8 oder Real­schule oder WRS? Die Ent­schei­dungen fallen in den nächsten Wochen. Eine wei­tere Hilfe dafür bietet sich am Samstag, 11.März mit dem Tag der offenen Tür an der Gemein­schafts­schule Rott­weil an.


Gemein­schafts­schule erleben – ein Mittag für Kinder und Eltern

Am Montag, den 30.01.2017 öffnet die Gemein­schafts­schule Rott­weil von: 14.00 Uhr – 15:30 Uhr ihre Türen für Kinder und Eltern Was ist die Gemein­schafts­schule Rott­weil? Wie lernen Kinder in der Gemein­schafts­schule? Um diese und wei­tere Fragen zu klären, bietet die Ge­mein­schafts­schu­le am 30.01.2017 einen Er­leb­nis­nach­mit­tag an. Gemein­schafts­schule zum »Anfassen«. An ver­schie­de­nen Sta­tionen können die Kinder Pla­neten er­kun­den, Geschichte erfahren, Werk­stücke erstellen und mit Stoffen expe­ri­men­tieren. Die Fach­be­reiche Mathe­matik, Deutsch und Eng­lisch zeigen ihre koope­ra­tiven und indi­vi­du­ellen Lern­formen auf unter­schied­li­chen Niveau­stufen, sowie sys­te­ma­ti­sche Lern­be­ra­tungen. Gemein­samer Unter­richt mit Inputs, soziales Lernen als Unter­richts­fach (KlaG) sowie die Leis­tungs­rück­mel­dung, werden Eltern eben­falls vor­ge­stellt. Die Gemein­schafts­schule Rott­weil sieht sich neben der Real­schule und den ver­schie­denen Gym­na­sien mit ihrem päd­ago­gi­schen Kon­zept und der beson­deren Unter­richts­kultur sehr gut auf­ge­stellt. Wäh­rend die Real­schule zukünftig neben dem mitt­leren Niveau, das zum Real­schul­ab­schluss führt, auch das grund­le­gende Niveau mit dem Haupt­schul­ab­schluss anbietet, lässt die Schulart Gemein­schafts­schule lange offen, ob der Bil­dungsweg zum Real­schul­ab­schluss oder gar über das erwei­terte Niveau über einen neun­jäh­rigen Bil­dungs­gang zum Abitur führt (G9). Doch wie geht das – Lernen auf drei unter­schied­li­chen Niveau­stufen mit Grund‑, Mitt­lerem- oder sogar Erwei­terten Niveau wie im Gym­na­sium? Wie gelingt län­geres gemein­sames und indi­vi­dua­li­siertes Lernen als ver­bind­li­ches Unter­richts­prinzip in einer Lern­gruppe ohne das bis­he­rige Sor­tieren von 10jährigen Grund­schü­lern nach den bis­he­rigen Schul­arten? Wie geht die Päd­agogik der Gemein­schafts­schule auf die vor­han­dene Unter­schied­lich­keit der Bega­bungen, Fähig­keiten und Ent­wick­lun­gen des ein­zelnen Kindes ein? Ant­worten dazu und »Gemein­schafts­schule zum Anfassen« gibt es des­halb am kom­menden Montag auf dem Campus im Him­mel­reich­park ab 14:00 Uhr. Die Konrad-Witz-Schule lädt zum Er­leb­nis­nach­mit­tag ein, an dem Kinder und Eltern Ein­blicke in die Viel­falt der neuen Unter­richts­kultur erhalten. In den ver­schie­denen Unter­richts­räumen und an wei­teren Sta­tionen auf dem Schul­ge­län­de können Inter­es­sierte die Beson­der­heiten der Ge­mein­schafts­schule erleben. Für das leib­liche Wohl der Gäste ist eben­falls bes­tens gesorgt. Kinder dürfen sich ihre eigene Waffel backen, eine Kuchen­theke mit Kaf­feebar ist im Foyer vor­be­rei­tet. Beim Rund­gang durch die Schule bieten die of­fe­nen Lern- und Fach­räume viel­fäl­tige Mit­mach­akt­ionen und die Info-Theke Ein­blicke für Eltern in die Ar­beits­weise und Lern­kultur der Gemein­schafts­schule. Will­kom­men sind neben den Grund­schü­lern aus Klas­sen 3 und 4 mit ihren Eltern alle Inter­es­sierte, die es wirk­lich wissen wollen, was eine Gemein­schafts­schule anbietet. Zur bes­seren Pla­nung und Auf­tei­lung der Kinder auf die Sta­tionen wird um eine Anmel­dung gebeten: verwaltung@kws-rw.de, 0741 / 18202 (AB) Die Konrad-Witz-Schule sagt der ENRW vielen Dank für die beson­deren Narradag-Masken. Hu Hu Hu


Lich­ter­gang 2016

Einen Lich­ter­gang wie im Weih­nachts-Bil­der­buch konn­ten wieder die Grund­schulkinder der Konrad-Witz-Schule mit ihren Fami­lien am 1.12. erleben. Unter dem hellen Ster­nen­zelt wan­derten sie von Sta­tion zu Sta­tion durch den erleuch­teten Him­mel­reich­park. Hun­derte Kerzen schim­merten am Weges­rand und wiesen den Weg. Den Anfang nahm der Lich­ter­gang auf dem mit Schwe­den­fa­ckeln stim­mungs­voll beleuch­teten Schulhof vor dem Haupt­ge­bäude, wo der kleine Advents­markt mit den lie­be­voll deko­rierten Markt­ständen die Besu­cher schon im Vor­feld anlockten. Der Grund­schul­chor unter der Lei­tung von Andreas Putt­kammer und Schul­lei­ter Willy Schmidt begrüßten die warm­verpackten Gäste. Mit Lie­dern stimmte der Chor auf das Ereignis ein, bevor Fackel­träger und Fackel­trä­gerin­nen der vierten Klassen von einer Sta­tion zur nächsten im Park führten. Die Zweit­klässler mit Eva Natschke und Chantal May­er­höfer öff­neten abwech­selnd vier beleuch­tete und wun­der­schön gestal­tete Advents­fenster am Haupt­ge­bäude. Zu den Themen Engel, Sterne, Niko­laus und Weih­nachts­glocke trugen Schüler ihre Gedanken zu Advent und Weih­nachten vor. An der Außen­wand des Musik­pa­vil­lons zeigten die Dritt­klässler die Geschichte vom kleinen Stern und die Gäste ließen sich vom Bil­der­buch in Wort und Bild gern ver­zau­bern. Schüler der ersten Klassen über­raschten an ihrer Wald­sta­tion mit Gedichten und ver­teilten gute Wün­sche an die anderen Kinder und deren Eltern. Am großen Lager­feuer war­teten Schüler mit Lied­blät­tern und Volker Basler mit seiner Gitarre. Aus vielen Kehlen schallten Winter- und Weih­nachts­lieder in die kalte Nacht. Nach dieser Ein­stim­mung auf die Weih­nachts­zeit konnten sich die be­schenk­ten und durch­ge­fro­renen Kleinen und Großen an den ver­schie­denen Markt­ständen mit Punsch oder Glüh­wein, Waf­feln oder Brat­wurst auf­wärmen und aus der großen Viel­zahl von selbst­ge­bas­tel­ten Weih­nachts­ar­ti­keln aus­wählen. Der Eltern­bei­rats­vor­stand um Gabi Hils er­gän­zte mit seinem Stand das umfang­reiche Markt­an­gebot. So fand ein gelun­gener gemein­schaft­li­cher Abend im Him­mel­reich­park einen stim­mungs­vollen Abschluss.    


Tipps vom Profi für die Schü­ler­zei­tung

Gegen Ende des ver­gan­genen Schul­jahr erschien bereits eine Aus­gabe einer Schü­ler­zei­tung unter der Lei­tung von Herrn Welsch. In diesem Schul­jahr wurde dies nun als KWS+ Angebot ein­ge­richtet. Immer Mitt­wochs wird an der Schü­ler­zei­tung (Kon­rads Wit­ziger Schü­ler­bote) gear­beitet. Als Erschei­nungs­termin ist das Ende des 1. Halb­jahres vor­ge­sehen. Ein Team unter der Lei­tung von Herrn Welsch ist der­zeit schon wieder fleißig mit inter­viewen, berichten und foto­gra­fieren beschäf­tigt. Um noch besser vor­be­reitet zu sein, holte sich die Gruppe noch bei zwei Profis ein paar Tipps. Als erstes besuchten sie die Lo­kal­re­dak­tion des Schwarz­wälder Botens in Rott­weil. Dabei erhielten die Schüler einen Ein­blick in den Aufbau einer Zei­tung und in die Arbeit eines Redak­teurs. Auch das Erstellen einer Seite wurde von Frau Parage sehr anschau­lich erläu­tert. Zusätz­lich wurde noch auf das Thema Fotos in der Zei­tung ein­ge­gangen und an ver­schie­denen Bei­spielen erläu­tert. Um jedoch erstmal ein pas­sendes Bild zu schießen und zu erfahren, was es dabei zu beachten gibt, besuchte die Gruppe auch das Foto­studio Graner in Rott­weil. Hier wurde den Schü­lern alles rund ums Thema Fotos erklärt und das neu erwor­bene Wissen konnte direkt im Studio ange­wendet und aus­pro­biert werden. Man darf also durchaus gespannt sein auf die im Januar erschei­nende Schü­ler­zei­tung!  


Fre­de­rick Woche 2016

Anläss­lich des dies­jäh­rigen Fre­de­rick Tags, einem lan­des­weiten Lite­ratur-Lese-Fests, fanden in der Grund­schule zahl­reiche Aktionen statt: Begeis­tert folgten die Erst- und Zweit­klässler am Dienstag, den 18.10.2016, dem Kin­der­buch- und Kin­der­lie­der­schreiber Thommi Baake. Extra aus Han­nover ange­reist, las er in seinem Vor­lese-T-Shirt Stellen aus seinen drei Kin­derbüchern vor. Die Kinder wurden die ganze Lesung über inter­aktiv mit­ein­be­zo­gen. So wurden gemeinsam Geschichten ver­tont und Lieder gesungen. Die Dritt­klässler waren am Freitag, den 21.10.2016, im Kin­der­theater der Musik­schule Rott­weil und gingen der fol­genden Frage auf die Spur: »Die große Frage – Warum bin ich auf der Welt?« Die Viert­klässler waren am Dienstag, den 18.10.2016, bei einer inter­ak­tiven Lesung in der Stadt­bü­cherei Rott­weil. Ste­phan Bach, eigent­lich Schau­spieler, ver­zau­berte die Kinder mit einer span­nenden, sze­ni­schen Lesung und nahm sie mit auf eine Reise im magi­schen Baum­haus auf eine Kari­bik­insel, die Welt der Piraten.


Aus­bil­dungs­messe an der Konrad-Witz-Schule Rott­weil

Die KWS Rott­weil ver­folgt im Bereich Berufs­ori­en­tie­rung (BO) ein umfas­sendes Kon­zept, das in Klasse 5 beginnt und sich plan­mäßig bis Klasse 10 durch­zieht. Gerade im Hin­blick auf den spür­baren Fach­kräf­te­mangel und den demo­gra­fi­schen Wandel ist es wichtig, junge Men­schen für die Viel­zahl inter­es­santer Berufe zu begeis­tern und ihnen eine erste Ori­en­tie­rung in der Berufs­welt zu geben. In den ersten vier Schul­wo­chen sam­melten die beiden 8. Klassen mit ihren Klas­sen­lehr­kräften Michael Ulrich und Hardy Schwarz viele erleb­nis­reiche Erfah­rungen in BO und konnten wich­tige und hilf­reiche Infor­ma­tionen hin­sicht­lich der beruf­li­chen Orien­tierung mit­nehmen. Den Höhe­punkt bot die KWS-Aus­bil­dungs­messe, die in diesem Jahr durch den BO-Koor­di­nator Thomas Götz zum dritten Mal orga­ni­siert wurde. Die Schüler hatten die Mög­lich­keit, sich in einer Art Börse Infor­ma­tionen über Betriebe und Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zu beschaffen und mit Per­so­nal­kräften, Aus­bil­dern und Aus­zu­bil­den­den ins Gespräch zu kommen. Der erste Teil der Ver­an­stal­tung bestand aus Vor­trägen und Fir­men­prä­sen­ta­tionen, wozu sich die Firmen Lei­bold & Amann [Wilf­lingen], Schuler OHG [Gos­heim], Josef Hafner [Wel­len­dingen], Alten­zen­trum St. Eli­sa­beth [Rott­weil], Zim­merei Reger [Dei­lingen] sowie das Fit­ness­studio Injoy [Rott­weil] bereit erklärten. Je nach Inter­esse und Nei­gung, konnten die Schüler aus den 14 Ange­boten ihre Berufs­bilder aus­wählen und näher ken­nen­lernen. In den Vor­trägen stellten die Betriebe ihre Arbeit und die Aus­bil­dungs­be­din­gungen dar. Dabei wurden die Kom­pe­tenzen her­aus­ge­stellt, die für das Berufs­bild be­son­ders wichtig sind. Neben Team­fä­hig­keit, Pünkt­lich­keit und einer hohen Fle­xi­bi­lität steht natür­lich immer die Kun­den­ori­en­tie­rung im Vor­der­grund. Im zweiten Teil der Messe luden Infor­ma­ti­ons­stände zum Gespräch ein, um an Kennt­nisse über nähere De­tails und an Hin­ter­grund­wissen zu gelangen. Die Schüler aus den Klassen 9 und 10 kamen zu dieser eigent­li­chen Börse hinzu. Zum Schluss des in­for­ma­ti­ven Tages hatten die Schüler ihre Fragen zu den ein­zel­nen Berufen beant­wortet bekommen und waren mit den Ergeb­nissen sehr zufrieden. Ziel der KWS-­Aus­­bil­­dungs­­­mes­se war es, Kon­takte zu knüpfen, Prak­tika zu orga­ni­sieren und Unter­nehmen der Region näher kennen zu lernen, um dadurch einen ersten Schritt in Rich­tung spä­terer, erfolg­rei­cher Berufs­wahl zu tun. So konnte sich Thomas Götz als zufrie­dener BO-­Ver­­an­t­wor­t­­li­cher bei den betei­ligten Agen­turen und allen teil­neh­men­den Firmen mit ihren Ver­tre­tern sehr herz­lich bedanken.

„Bevor der Mes­sias kommt” mit Aydin Isik Ver­an­stal­tung am 27.10.2016 im Musik­pa­villon Brief & Siegel Künst­ler­agentur in Zusam­men­ar­beit mit dem För­der­verein

25.10.2016 | Neue Kon­rek­torin an der KWS

Die Schul­lei­tung der Konrad-Witz-Schule ist wieder kom­plett. Die Schul­ge­meinde begrüßte mit großer Freude Ste­fanie Heß als stell­ver­tre­tende Schul­lei­terin in einer kleinen Ein­set­zungs­feier im Rahmen einer Gesamt­leh­rer­kon­fe­renz. Die KWS, mit ihren ver­schie­denen Schul­arten als Grund‑, Gemein­schafts- und Werk­re­al­schule, ist mit der neuen Kon­rek­torin für die kom­menden Her­aus­for­de­rungen gut auf­ge­stellt, freute sich Rektor Willy Schmidt über seine neue Part­nerin in der Lei­tung. Mit ihrer Ein­satz­freude und ihrer päd­ago­gi­schen Grund­hal­tung passe sie prima ins en­ga­gier­te, inno­va­ti­ons­freu­dige Kol­le­gium und habe sich mit ihren viel­fäl­tigen Kom­pe­tenzen schon in kurzer Zeit gewinn­brin­gend ins Schul­lei­tungs­team ein­ge­bracht. El­tern­bei­rats­vorsitzende Gabi Hils und die Vor­sit­zende des För­der­ver­eins Sybille Zeller über­brach­ten die Grüße und die guten Wün­sche der Eltern­schaft. Ste­fanie Heß wird als Kon­rek­torin den Schwer­punkt ihrer Tätig­keit im wei­teren Aufbau der Gemein­schafts­schule haben. Dort ist sie mit den Fächern Mathe­matik und BNT (Bio­logie-Natur-Technik) sowie in der natur­wis­sen­schaft­li­chen Werk­statt ein­ge­setzt. Als Basis für eine er­folg­rei­che päd­ago­gi­sche Arbeit bringt die in Deiß­lingen behei­ma­tete Kon­rek­torin ihre Erfah­rungen als Lehr­kraft und Ko­or­di­na­to­rin der WRS-Stufe an der Esch­ach­schu­le Dun­ningen, ver­schie­denste Fort­bil­dungen im Lern­coa­ching sowie den Mas­ter­stu­di­en­gang Schul- und Unter­richts­ent­wick­lung mit. Für Schul­leiter Willy Schmidt passen dazu sehr gut die Erfah­rungen aus dem außer­schu­li­schen Enga­ge­ment seiner neuen Kol­legin in ihrer Hei­mat­ge­meinde im Musik- und Turn­verein. Nach der ein­jäh­rigen Vakanz kann man die Wie­der­be­set­zung der Kon­rek­to­ren­stelle auch als das rich­tige Geschenk für das 20jährige Schul­leiter-Jubi­läum an der Konrad-Witz-Schule von Willy Schmidt betrachten. Pas­send dazu hatte das Kol­le­gium mit der Ver­wal­tungs­spitze als beson­deren Gast den jungen Künstler Tim Peters aus Berlin auf die Bühne gebracht, einen ehe­ma­ligen KWSler, der in diesen Tagen seine Kar­riere mit der Pre­miere seiner ersten CD startet. Für den sicht­lich über­raschten lang­jäh­rigen Rektor gab es dazu einen Apfel­baum der Sorte »Pilot« mit vielen kleinen Dankes-Äpfeln geschmückt. Die KWS ist mit ihrem viel­fäl­tigen Bil­dungs­an­gebot und als Ganz­ta­ges­schule Bil­dungsort und Lebens­raum für die Kinder und Jugend­li­chen und brauche solche Per­sön­lich­keiten als Lehr­kräfte und Begleiter von jungen Men­schen.


Stadt­lauf Rott­weil 2016

Ins­ge­samt vier Mann­schaften der Konrad- Witz- Schule waren am Sonntag, den 16. Oktober 2016 am Start, um beim 5. Volks­bank­lauf in Rott­weils Innen­stadt teil­zu­neh­men. Bei strah­lendem Son­nen­schein und ange­nehmen Lauf­tem­pe­ra­turen mussten sich zuerst die Schü­ler­mann­schaften in einem großen Teil­neh­mer­feld von 31 Mann­schaf­ten behaupten. Sechs Runden á 600 Meter standen auf dem Pro­gramm. Hoch moti­viert und in ein­heit­li­chen Mann­schafts- T‑Shirts gaben die KWS-Mann­schaften Die sechs Leo­parden Die schnellen sechs Die rasenden Kon­stan­tins alles und konnten, ange­feuert von Eltern und Leh­rern, die Plätze 19, 20 und 21 belegen. Beim anschlie­ßenden Haupt­lauf stellte sich dann zum ersten Mal eine Leh­rer­mann­schaft der KWS, in der auch Herr Schmidt ver­treten war, der Kon­kur­renz. Unter dem Motto »Kinder Werden Stark« rannten sie die 8×1,3 km in 48:19 Mi­nu­ten und erfreuten sich dabei an den Anfeue­rungs­rufen von Schü­lern und El­tern. Erschöpft aber glück­lich genossen alle vier Mann­schaften nach diesem tollen Ereignis die anschlie­ßende Sie­ger­eh­rung. Eins ist klar: Im nächsten Jahr wird wieder gestartet! => wei­tere Bilder bei NRWZ


Herbst­wan­de­rung der Erst­klässler

Bei strah­lendem Son­nen­schein freuten sich die neuen Erst­klässler der KWS über eine spon­tane Herbst­wan­de­rung. Mit ihren Klas­sen­leh­re­rinnen Frau Fischinger und Frau Glatz und Bufdi Leon gab es in der Natur viel zu ent­de­cken. Nach einem aus­gie­bigen Pick­nick und heißen Fuß­ball­kämpfen am Was­ser­turm ging es auf den großen Spiel­platz auf der Spi­tal­höhe. Hier konnten sich die Kinder noch einmal richtig aus­toben, bevor sie zurück an die Schule wan­derten und ins Wochen­ende ver­ab­schiedet wurden.


»Über den Wolken .…«

VKL-Schü­le­rInnen der Kws heben ab Ende Sep­tember erreichte die älteren Schü­le­rInnen der VKL der KWS eine Ein­la­dung der ganz beson­deren Art. Der »Round Table« Rott­weil lud eine 15köpfige Gruppe zu einem Flugtag zum Flug­platz in Schwen­ningen ein. Nach­dem die erste Über­ra­schung ver­ar­beitet und der Vor­freude gewi­chen war, ging es am Montag, den 26. 09. 2016 los: 11 VKL-Schü­le­rInnen und 4 Schü­ler­In­nen der Kl. 8b (Paten­klasse) fuhren mit dem Klas­sen­lehrer Herr Ramm, Herrn Jörg Gron­mayer, dem Vor­sit­zenden des »Freun­des­kreis Asyl« und drei ara­bisch-spre­chenden Über­set­zern mit dem Bus zum Flug­platz in Schwen­ningen. Dort wurden sie von Herrn Sailer vom »Rotary Club« und drei Ver­tre­tern des »Round Table« Rott­weil begrüßt. Nach kurzer War­te­zeit kam mit den Piloten auch die Sonne hinter den Wolken hervor, sodass die zwei bereit­ge­stellten Vier­sitzer-Pro­pel­ler­flug­zeuge in ihrem blitz­blank geputzen Weiß erstrahlten. Wäh­rend immer sechs Jugend­liche in zwei Flie­gern in der Luft waren (von Schwen­ningen aus ging es zwi­schen Deiß­lingen und Dau­ch­ingen hin­durch über den Alt­stadt­kern der ehe­ma­ligen freien Reichs­stadt Rott­weil; dann in einer steilen Kurve um den Thys­sen­turm herum Rich­tung Süden über Neufra das Primtal ent­lang, am Drei­fal­tig­keits­berg vorbei, im Steil­flug um Spai­chingen herum und über Tros­singen ging’s zurück zur »Platz­runde« in Schwen­ningen), bekamen die anderen eine Füh­rung im Old­timer-Flug­zeug­mu­seum. Nach gemein­samer Stär­kung mit Kaffee und Kuchen, Bock­wurst und Bröt­chen ging es gegen 18 Uhr wieder zurück nach Rott­weil. Für die meisten war es der erste Flug ihres Lebens – Grund genug für leb­haften Aus­tausch nach dem Muse­ums­be­such und der Heim­fahrt. Es war ein toller Tag für alle Betei­ligten und ein großes Dan­ke­schön galt des­halb auch dem »Round Table« Rott­weil, der dies ermög­licht hat.


Schule leistet Pio­nier­ar­beit

Rott­weil hat mit der KWS im nächsten Jahr die erste Ganz­ta­ges­grund­schule Schwarz­wälder Bote 16.09.2016 Von Corinne Otto Dass sich die Konrad-Witz-Schule (KWS) mit ihrem Leiter Willy Schmidt mutig an Neues her­an­wagt, hat sie schon oft bewiesen. Zuletzt mit der Ein­rich­tung der Gemein­schafts­schule. Jetzt will die KWS als erste Schule in der Stadt Ganz­tags­grund­schule werden. Rott­weil. Vor­aus­set­zung für diesen Schritt: Nicht nur die Lehrer, auch die Eltern müssen dahinter stehen, wenn der Wandel von der Ganz­tags­be­treuung zur Ganz­tags­grund­schule voll­zogen werden soll. In der KWS ist das der Fall, wie die Eltern­bei­rats­spitze in der Sit­zung des Kultur‑, Sozial- und Ver­wal­tungs­aus­schusses am Mitt­woch nickend bestä­tigte. An der Eichen­dorff- und Römer­schule dagegen, mit denen die Stadt eben­falls Gespräche geführt hat, über­wiegt die Skepsis. Die Schul­kon­fe­renz der Römer­schule habe die Ganz­ta­ges­grund­schule bereits abge­lehnt, erklärte Sabine Flaig von der Stadt­ver­wal­tung dem Gre­mium. Die Signale aus der Eichen­dorff­schule seien ähn­lich. Eltern würden vor allem den Weg­fall der Fle­xi­bi­lität befürchten. An der Konrad-Witz-Schule will man ein gewisses Maß der Fle­xi­bi­lität bewahren: Die Eltern können zwi­schen Halb­tags- und Ganz­tags­schule wählen. Der schu­li­sche Ganz­tags­be­trieb ist von der Schule zu orga­ni­sieren, die Finan­zie­rung der zusätz­li­chen Leh­rer­wo­chen­stunden leistet das Land – ein Fakt, der als großer Vor­teil gewertet wird. »Je mehr Schüler in der Ganz­tags­grund­schule, umso mehr Leh­rer­stunden werden zuge­teilt«, so Sabine Flaig. Das bedeute auch eine Ersparnis für die Stadt: Bei drei oder vier Gruppen sind es geschätzte 8000 bis 15000 Euro im Jahr. Fach­be­reichs­leiter Bernd Pfaff freut sich in erster Linie über die zu erwar­tende höhere Qua­lität und dankte Schmidt für die Bereit­schaft, mutig voran zu gehen. Schmidt aller­dings betonte, dass so viel Mut gar nicht nötig sei. »Alle Wege, die wir bisher ein­ge­schlagen haben, haben sich als not­wendig und richtig erwiesen.« An der KWS gebe es bereits seit 1997 eine Kern­zeit­be­treuung. Die Ein­rich­tung einer Ganz­tags­grund­schule sei ein logi­scher wei­terer Schritt. Es gehe darum, die Bil­dungs­qua­lität zu erhöhen. »Wir müssen die Kinder von heute auf 2030 vor­be­reiten«, gab er zu bedenken. Für ihn sei dieser Schritt im Übrigen kein Wagnis. »Da fühle ich mich erfahren genug.« Und natür­lich wolle man die Kinder den Eltern nicht ent­ziehen. »Die Eltern sind mündig genug, bei diesem Angebot zu wählen«, betonte er. Damit spielte Schmidt auf den vor­her­ge­henden Ein­wand von CDU-Stadtrat Hans-Peter Alf an, der sich zwar für die Ein­rich­tung der Ganz­tags­grund­schule aus­sprach, es aber als Krux bezeich­nete, dass die Kinder so ein Stück weit »die soziale Bin­dung zu ihren Fami­lien ver­lieren”. Inge­borg Gekle-Maier (Grüne) hielt dagegen ein derart flam­mendes Plä­doyer für die Ganz­tags­grund­schule (»sorgt für mehr Bil­dungs­ge­rech­tig­keit und wirkt dem Fach­kräf­te­mangel ent­gegen«), dass Ober­bür­ger­meister Ralf Broß ihr glatt Land­tags-Red­ner­qua­li­täten zusprach. Auch Heide Frie­de­richs (FFR) ist über­zeugt, dass in dieser Schul­form die Zukunft liegt. Die Wahl­form, wie sie die KWS plant, sei ein großes Zuge­ständnis an die Eltern. »Das wird gut klappen.« Arved Sass­nick (SPD) zeigte Ver­ständnis für jene Eltern, die noch skep­tisch sind. Den­noch gebe es bei den Sechs- bis Zehn­jäh­rigen eben inzwi­schen viele dop­pel­ver­die­nende Eltern, denen die Ganz­tags­grund­schule zugute kommt. Ein­stimmig beschloss der Aus­schuss, dass der Antrag zur Ein­rich­tung einer Ganz­tags­grund­schule an der KWS zum Schul­jahr 2017/18 beim Staat­li­chen Schulamt Donau­eschingen gestellt werden soll. Auf die Eichen­dorff- und Römer­schule will man even­tuell zu einem spä­teren Zeit­punkt noch­mals zugehen.


Das Wahl­mo­dell an der KWS:

Halb­tags­schule: hier ist keine zusätz­liche Betreuung vor oder nach dem Unter­richt mög­lich. An ein bis zwei Nach­mit­tagen findet Unter­richt statt. »Reine« Ganz­tags­schule: Ganz­tags­grund­schule an vier Tagen zu je acht Stunden (7.30 bis 15.30 Uhr, außer frei­tags). Das Angebot ist bis auf das Mit­tag­essen kos­ten­frei. Schul­pflicht für die ange­mel­deten Schüler (mit Aus­nahme des Mit­tag­essens). »Erwei­terte« Ganz­tags­schule: Zur reinen Ganz­tags­grund­schule wird eine zusätz­liche kos­ten­pflich­tige Betreuung durch den Schul­träger ange­boten, mon­tags bis don­ners­tags von 15.30 bis 17 Uhr, frei­tags von 12.10 bis 17 Uhr.

Her­vor­ra­gende Ergeb­nisse der Werk­re­al­schüler an der Konrad-Witz-Schule

»Alles, was du bist, alles, was, du willst, alles, was du sollst, geht von dir selbst aus.« unter diesem Leit­spruch von Pestal­lozzi stand die dies­jäh­rige Abschluss­feier der Klassen 10 an der KWS. Die Schüler der Koope­ra­ti­ons­klasse 10K und der Klasse 10 Werk­re­al­schule wurden von den Klas­sen­lehr­kräften, der Eltern­bei­rats­vor­sit­zenden und der Schul­lei­tung zusammen mit ihren Fami­lien und den Lehr­kräften in der Abschluss­feier im voll­be­setzten Musik­pa­villon der KWS würdig ver­ab­schiedet. Alle Schüler und Lehr­kräfte können stolz auf die Ergeb­nisse sein, beson­ders, wenn Schüler und Eltern sich vor Jahren am Ende der Grund­schule viel­leicht eine andere Schulart gewünscht hatten. Die Eltern­bei­rats­vor­sit­zende Gabi Hils bedankte sich für die enga­gierte Arbeit der KWS-Lehr­kräfte, gra­tu­lierte den Schü­lern zu ihrem Erfolg und appel­lierte an die Ver­ant­wor­tung der Jugend­li­chen für ihre wei­tere schu­li­sche und beruf­liche Lauf­bahn. Sie seien von dieser Schule gut vor­be­reitet und hätten alle Mög­lich­keiten vor sich. Alle Schüler der Koope­ra­ti­ons­klasse Werk­re­al­schule-Berufs­schule 10K mit ihrer Klas­sen­leh­rerin Fran­ziska Kilian erreichten ihre Abschlüsse und damit die Anschlüsse an eine Berufs­aus­bil­dung. Die Koope­ra­ti­ons­schüler besuchten nach Klasse 8 den zwei­jäh­rigen Bil­dungs­gang, der von der Konrad-Witz-Schule und der Nell-Bre­u­ning-Schule gemeinsam getragen wird und in dem der Haupt­schul­ab­schluss erreicht wird. Nun stehen alle beruf­li­chen und schu­li­schen Wege offen.


Koope­ra­ti­ons­klasse 10K

Fran­ziska Kilian erin­nerte die 10K-Schüler an ihre Fähig­keiten, die nach Pes­ta­lozzi nur darauf warten, aus ihrem »Selbst« ent­wi­ckelt zu werden, so wie sie dies immer wieder gezeigt haben. Mit den Bil­dern von den ver­schie­densten Erleb­nissen bei ihren außer­un­ter­richt­li­chen Unter­neh­mungen ermu­tigte die enga­gierte Päd­agogin die 10Klässler, an diese Erfolge anzu­knüpfen. »Wer etwas ver­meiden will, sucht Gründe. Wer etwas errei­chen will, sucht Wege.« Edith Graß­hoff nahm als Klas­sen­leh­rerin der WRS 10 das Pes­ta­lozzi-Zitat zum Anlass, ihren Ent­las­schü­lern zum wich­tigen Mei­len­stein der Mitt­leren Reife zu gra­tu­lieren. Der ver­ab­schie­dete Schü­ler­jahr­gang zeige, was mit An­stren­gungs­be­reit­schaft mög­lich sei. Die große Mehr­heit der Werk­re­al­schüler hat den Mitt­leren Bil­dungs­ab­schluss mit einem Noten­schnitt von zwei erreicht. Die hohe Erfolgs­quote bei anspruchs­vollem Anfor­de­rungs­profil wurde durch den Fleiß der Werk­re­al­schüler mög­lich. Bei der Preis­ver­lei­hung durch Schul­leiter Willy Schmidt ermu­tigte dieser des­halb alle Ent­ass­schüler »Greift nach den Sternen« und for­derte sie mit der Geschichte vom kleinen Tiger auf, ihre schlu­mernden Kräfte zu ent­de­cken.


WRS Kl 10

Mit einem Preis wurden Belinda Gavazi und Dennis Ganje aus­ge­zeichnet. Lob erhielten: Verona Dinaj, Arthur Kraus, Johannes Schlecht, Robert Veres, Kevin Berg, und Marc Krug. Johannes Schlecht erhielt für seine her­vor­ra­genden Leis­tungen in Natur und Technik einen Son­der­preis. Die Mitt­lere Reife bestanden haben außerdem: Gabriel-Catalin Leba, Tat­jana See­mann, Ben­jamin Albrecht, Enez Merker, Nikolas Ilauski und Jessy Engraf.


Flotter Rutsch in die Som­mer­fe­rien

Im kühlen Nass und die Som­mer­fe­rien fest im Blick hatten die Ganz­ta­ges­schüler der Konrad-Witz-Schule ihre Riesen­freushy;de in ihrer Schule. »So müsste Schule immer sein« – meinten die begeis­terten Kinder als sie mit ihren Betreue­rinnen kur­zer­hand das Schul­ge­lände zur Rutsch­bahn umfunk­tio­nierten. Und so ließ Annette Schmie­derer, die als Betreuerin im Mit­tags­band den Event mit Kin­dern kur­zer­hand geplant hat, sich nicht zweimal bitten und tes­tete die neue Rut­sche im Him­mel­reich­park. Fazit: macht auch Erwach­senen Spaß, nur die Lehr­kräfte konnten nicht mit­ma­chen, die mussten bei der Abschluss­kon­fe­renz auf ihren Plätzen schmoren…


Abschluss­feier der Klassen 9 an der Konrad-Witz-Schule

40 Werk­re­al­schüler fei­erten ihren Schul­ab­schluss an der Konrad-Witz-Schule. »Tue erst das Not­wen­dige, dann das Mög­liche, und plötz­lich schaffst du das Unmög­liche« mit diesem Zitat von Franz von Assisi ermu­tigte Schul­leiter Willy Schmidt die Neunt­klässler ihren erfolg­rei­chen Weg wei­ter­zu­gehen. Sie seien gut gerüstet für die Berufs­aus­bil­dung und den wei­teren schu­li­schen Weg. 18 von ihnen werden diesen in der Klasse WRS 10 weiter Rich­tung Mitt­lere Reife gehen. Begonnen hatte der Abend mit Gän­se­haut-Fee­ling: Marina Rottler lei­tete unter Gitarren-Beglei­tung von Volker Basler mit »I will always love you« von Celine Dion in den Abend ein und prä­sen­tierte später den Cup-Song, rhyth­misch unter­stützt von ihren becher­schwin­genden Klas­sen­ka­me­raden. Marina Rottler bei ihrer Dar­bie­tung des »Cup-songs« In seiner Ansprache bezog sich der Klas­sen­lehrer 9a, Thomas Götz, auf die ver­gan­gene EM. Nur das Zusam­men­spiel und der Team­geist führen zum Ziel, dabei rück­bli­ckend Bilanz ziehen und aus gemachten Feh­lern lernen und sich wei­ter­ent­wi­ckeln. »Euer Spiel hat erst richtig ange­fangen, auch wenn die EM schon beendet ist.« Kl 9a mit Thomas Götz Mat­thias Müller, der als Klas­sen­lehrer 9b, die Klasse vor einem Jahr über­nommen hatte, stellte in seiner Ansprache die Frage: »Freund­schaft zwi­schen Lehrer und Schüler, ist das mög­lich?« Im schu­li­schen Sinne konnte er dies bejahen, dazu brauche es aller­dings gegen­sei­tigen Respekt. Dieser könne nur erreicht werden wenn beide Par­teien die Ent­schei­dungen des Gegen­übers akzep­tieren. Der Lern­er­folg des ein­zelnen Schü­lers sei damit ent­schei­dend von dieser Bezie­hung geprägt und gelinge dann beson­ders gut, wenn eine schu­li­sche Freund­schaft ent­steht. Klasse 9b mit Mat­thias Müller Als Über­ra­schung durch die Klasse 9a bekamen die Lehrer Zeug­nisse aus­ge­stellt. Dabei waren die Prü­fungs­auf­gaben aller­dings so gestellt, dass manche durch­fallen mussten. Nicht jedoch die Schü­le­rinnen der beiden Klassen. Ein ganz beson­derer Jahr­gang sei das, meinte der stolze Rektor bei der Zeug­nis­über­gabe. Von den erfolg­rei­chen Absol­venten schaffte Marwin Gruler die Gesamt­note » sehr gut«, 15 erzielten »gut« und 19 ein »befrie­di­gend«. Fast die Hälfte strebt auf dieser Grund­lage den Mitt­leren Bil­dungs­ab­schuss in Klasse 10 an, die anderen gehen in Aus­bil­dung und an die Beruf­li­chen Schulen. Wei­tere Preise für die besten Leis­tungen ging an: Domenic Feder, Timo Schartl, Marcel Bliestle, Sara Toth. Ein Lob erhielten Cindy Buch­miller, Armas Riek, Nils Haber­korn, Eka­te­rina Stein­wand, Alina Selewski, Erkan Ersoy, Gui­seppa Can­dela, Laura Kalugin, Michelle Jakel, Fabio Rieder und Nico Hart­mann. Beim Loben und Preisen kam Schul­leiter Willy Schmidt richtig ins Schwärmen, als er auf die über­fach­li­chen Kom­pe­tenzen dieser Schüler ein­ging. Denn neben ihren guten Leis­tungen in den Schul­fä­chern zeich­neten sich die Klassen durch ihre Gemein­schafts­fä­hig­keit und viele durch ihre große soziale Kom­pe­tenz aus, was in den heu­tigen Zeiten immer wichiger wird und an der KWS ein hohes Bil­dungs­ziel ist. So ging ein Son­der­preis für her­vor­ra­genden Ein­satz für die Schul­ge­mein­schaft an das KWS-Pro­jekt-Team »Haus-Park-Teich« mit Marvin Gruhler, Domenic Feder, Timo Schartl, Marcel Bliestle und Armas Riek.


Schul­bä­cker Ifenthaler hört auf

Die Konrad-Witz-Schule bedankt sich recht herz­lich bei ihrem Schul­bä­cker Hans-Dieter Ifenthaler, der zum Schul­jahres­ende auf­hört und uns jah­re­lang gut mit Bre­zeln, belegten Bröt­chen und den geliebten Coo­kies und Pizzen, aber auch mit flotten Sprü­chen, ver­sorgt hat. Alles Gute für Sie und Ihre Familie! Als Dan­ke­schön erhielten alle Klassen Hefe­ge­bäck


KWS on stage

 Mit einem flotten Schuh­plattler eröff­neten die beiden ersten Klassen die inzwi­schen schon zur Tra­di­tion gewor­dene Ver­an­stal­tung »KWS-on-stage«. Immer zum Schul­jah­res­ende zeigen Schü­le­rinnen und Schüler ihr Können auf musi­ka­li­schem Gebiet. Dabei treten sie alleine oder in Gruppen vor das Publikum. Die fünften Klassen gaben einen eng­li­schen Rap und Pira­ten­lieder aus dem kürz­lich auf­ge­führten Musical zum Besten. Anschlie­ßend gehörte die Bühne den Solisten. Mit Vor­trägen an Kla­vier (Annika Österle), Kla­ri­nette (Helene Lacher), Schlag­zeug (Severin Stau­dinger), und Geige (Zina Kleile)sowie Gesang (Marina Rottler) erfreuten sie das große Publikum. Im Anschluss daran ver­ab­schie­deten sich die »Vierer« mit einer Varié­tèvor­füh­rung von ihrer Grund­schule. Dafür hatten sie sich, ange­spornt von ihren Lehr­kräften, ver­schie­dene Tanz­dar­bie­tungen, Zau­ber­tricks, Reifen‑, Seil- und Fuß­ball­kunst­stücke aus­ge­dacht. Auch Clowns stürmten die Bühne. Ein beson­derer Höhe­punkt war die Dar­bie­tung eines Solos in indi­schem Tanz. Nachdem sich auch die Schul­lei­tung von den Schü­le­rinnen und Schü­lern sowie ihren Eltern ver­ab­schiedet und ihnen Glück und Erfolg auf dem wei­teren Bil­dungsweg gewünscht hatte, spra­chen die schei­denden Kinder mit dem Rap »Die Schule ist aus« auch vielen Anwe­senden aus dem Herzen, die sich eben­falls auf die Ferien freuten.

Koope­ra­ti­ons­klasse auf hoher See

Die Koope­ra­ti­ons­klasse der Konrad-Witz-Schule war eine Woche auf dem Ijs­sel­meer in Hol­land unter­wegs. Im Juni segelten drei Mäd­chen und acht Jungen der Klasse 9K unter fach­kun­diger Anlei­tung mit dem Zwei­master »Actia« über das Ijs­sel­meer. Mit an Bord die für die KOOP-Klassen ver­ant­wort­li­chen Lehr­kräfte Fran­ziska Kilian und Ursula Perschke sowie Helmut Frenger als ehren­amt­li­cher Begleiter. Unter pro­fes­sio­neller Anlei­tung des Skip­pers Jan und der Matrosin Lara wurden den Schü­lern die Grund­kennt­nisse des Segelns ver­mit­telt. Bei dieser erleb­nis­päd­ago­gi­schen Fahrt stand die Stär­kung der Klas­sen­ge­mein­schaft, die För­de­rung der Team­fä­hig­keit und der Zuver­läs­sig­keit der Schüler im Vor­der­grund. Und natür­lich durften die Jugend­li­chen viele unver­gess­liche Erleb­nisse mit­nehmen. Die Schüler lernten Knoten wie Achter- und Kreuz­knoten, wie die Segel gehisst, Fender befes­tigt werden und eine Wende durch­ge­führt wird. Kom­mandos mussten sofort aus­ge­führt werden, da ein schnelles Reagieren für die rei­bungs­lose Fahrt unab­dingbar ist. Diese stän­dige Abruf­be­reit­schaft erfor­dert Kon­zen­tra­tion und Ein­satz­be­reit­schaft. Selbst bei Wind­stärken bis sieben wurde auf Deck auf Anwei­sung gewartet. Jeder Ein­zelne fand schnell seine Auf­gabe und konnte so zum Gelingen eines erfolg­rei­chen Segel­törns bei­tragen. Die ver­blei­bende Frei­zeit wurde aktiv in der Gruppe gestaltet und ver­bracht. Die Aus­flüge in schöne Hafen­städt­chen, Boots­tour durch die Grachten von Hoorn sowie gemein­same Spie­le­abende, trugen zur Stär­kung der Klas­sen­ge­mein­schaft bei. Diese Klas­sen­fahrt bleibt sicher­lich allen unver­gess­lich.


Fahr­rad­prü­fung

Am Mitt­woch, den 13.07.2016, traten die Viert­klässler zur Fahr­rad­prü­fung an. In vier Übungs­ein­heiten lernten sie zuvor, wie man richtig los­fährt, an einem Ver­kehrs-hin­dernis vor­bei­fährt, rechts und links abbiegt. Sie beschäf­tigen sich mit den ver­schie­denen Vor­fahrts­re­geln. Ihr Wissen mussten die Viert­klässler am Schluss sowohl theo­re­tisch (in einem kurzen Test) als auch prak­tisch (auf einem Fahrrad) beweisen. Herz­li­chen Glück­wünsch zur bestan­denen Fahr­rad­prü­fung!


Jah­res­auss­flug der 1. Klassen

Am 1. und 14. Juli unter­nahmen die Klassen 1b und 1a ihren Jah­res­aus­flug. Einmal quer durch Rott­weil und dann in den hin­tersten Zip­fels des Neckar­tals mar­schierten die 7‑Jährigen zur Mär­chen­werk­statt von Frau Schneider Hertkorn. Bereits auf dem Hinweg sollten die Kinder die Augen für kleine, beson­dere Dinge offen halten und diese mit­nehmen. Aus Ton wurden Wunsch­ku­geln ange­fer­tigt, die die kleinen, beson­deren Dinge und die wich­tigsten Wün­sche der Kinder ent­hielten. Sicher wieder zu geknetet, damit kein Wunsch vor­zeitig ver­loren geht, wurden sie zum Trocknen gelegt. Rich­tige Kunst­werke sind ent­standen! Der Höhe­punkt war die Vor­stel­lung des Brüder Grimm Mär­chens »das Wald­haus«. Zu viel soll nicht ver­raten werden, nur so viel, dass sowohl Kulissen, Puppen, als auch das Mär­chen an sich ganz wun­derbar waren und sich ein Besuch, auch als Erwach­sene oder Erwach­sener, allemal lohnt!


Medi­en­er­zie­hung in Klasse 5 – mit Medien lernen!

Am Mon­tag­abend, den 04.07.16 fand ein Vor­trag der Polizei Rott­weil zu dem Thema Umgang mit Medien und die mög­li­chen Gefahren im Internet, zu dem Eltern der Fünft­klässler ein­ge­laden waren, an der Konrad-Witz-Schule Rott­weil statt. Josef Bronner vom Poli­zei­prä­si­dium Tutt­lingen, der im Referat Prä­ven­tion in Rott­weil tätig ist, klärte rund zwei Stunden lang auf und zeigte, das dieses Thema eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit für ihn dar­stellt. Am Dienstag 05.07.16 und Mitt­woch 06.07.16 machte Josef Bronner die Fünft­klässler inner­halb von jeweils 3 Unter­richts­ein­heiten mit den im Netz lau­ernden Gefahren ver­traut. Hierzu schau­ten die Klassen den Film »Netz­angriff« und arbei­teten in Klein­gruppen Fragen zum Film aus. Anschlie­ßend wur­den mit ihnen gemeinsam Themen wie Recht­li­ches zu Auf­nahmen und Ver­sand von Bildern/Filmmaterial, das Recht am eigenen Bild und Umgang sowie Ge­fah­ren von Sozialen Medien wie Face­book oder WhatsApp erör­tert. Die Schüler waren mit all ihrem Vor­wissen und Inter­esse mit dabei. Sie mel­deten rück, dass sie die Stunden zum Thema »Umgang mit Medien« inter­es­sant fanden und einiges gelernt hätten. Medi­en­er­zie­hung stellt einen kom­plexen Pro­zess dar, an dem die Eltern, Lehr­kräfte als auch außer­schu­li­sche Experten mit­wirken. Mit der Ein­füh­rung der neuen Bil­dungs­pläne im Schul­jahr 2016/2017 erfährt die Medi­en­bil­dung an baden-würt­tem­ber­gi­schen Schulen eine neue, moderne Aus­rich­tung. Auch in den fol­genden Klas­sen­stufen möchte Frau Beck (Schul­so­zi­al­ar­bei­terin) in Zu­sam­men­ar­beit mit den Lehr­kräften und außer­schu­li­schen Experten die Medi­en­er­zie­hung immer wieder im Unter­richt auf­greifen und die Schüler in der Ent­wick­lung ihrer Medi­en­kom­pe­tenz unter­stützen und för­dern.


Buch­sta­ben­fest

Am 13.07.2016 fei­erten wir an der KWS das tra­di­tio­nelle Buch­sta­ben­fest für die neuen Erst­klässler. Die rund 30 Kinder hatten die Mög­lich­keit, ihre zukünf­tigen Klas­sen­ka­me­ra­dinnen und Klas­sen­ka­me­raden ken­nen­zu­lernen. Ebenso konnten die Schul­neu­linge alle Klas­sen­leh­re­rinnen und Klas­sen­lehrer aus der Grund­schule und ihr zukünf­tiges Schul­ge­lände beschnup­pern. Rektor Willy Schmidt stellte die neuen Klas­sen­leh­re­rinnen Miriam Fischinger und Julia Glatz vor. In kleinen Gruppen durch­liefen die Mäd­chen und Jungen meh­rere Sta­tionen, die auf dem gesamten Schul­ge­lände ver­teilt waren. Begleitet wurden sie von Schü­le­rinnen und Schü­lern der Klassen 8a und 9K. Buch­sta­ben­krebse angeln Fin­dest du in der Buch­sta­ben­suppe deinen Namen?, wollte Frau Hogg in ihrer Sta­tion wissen. Aber klar doch! Zahlen und Buchtstaben durften die 6‑Jährigen an der Sta­tion von Frau Gruler per Zufalls­prinzip erraten. Easy! Fla­schen­drehen Alles rund um Zahlen durften die Kinder auch bei Georg Klein ken­nen­lernen. Welche Zahl kommt nach 3? Wie viele Kinder sind wir? Und nach dem diese Fragen geklärt waren, durften die Kinder ans Puz­zeln gehen. Super gemacht! alles noch durch­ein­ander das fer­tige Zah­len­puzzle ent­steht Bei Ingrid Her­manutz und Julia Glatz konnte man Anlaut­bilder finden und Wörter legen. Das war schon kniff­liger! Weil man beim Lernen einen fitten Kopf benö­tigt, durften die Vor­schüler beim Kim-Spiel mit Frau Boger ihre Merk­fä­hig­keit unter Beweis stellen. Der »plötz­lich« ver­schwun­dene Gegen­stand aus der Mitte des Tisches sollte ent­deckt und benannt werden. Die Kinder haben dies mit Bravur gemeis­tert! Dru­cken und Stem­peln durfte man nach Her­zens­lust bei Frau Sla­metschka. Wurde die Hürde »Fin­dest du deinen Anfangs­buch­staben?« genommen, konnte es auch schon los­gehen. dru­cken und stem­peln In das KWS-Haus konnten bis zum Regen­schauer nur wenige Kinder ein­ziehen. Des­halb sind wir froh, dass ihr im Sep­tember alle wieder kommt!   Für die Eltern und Geschwister rich­teten wir ein gemüt­li­ches Eltern­café ein, das zum Aus­tausch und Ken­nen­lernen auch viel­be­sucht wurde. Wir bli­cken auf ein gelun­genes Buch­sta­ben­fest zurück, bedanken uns herz­lich bei den zahl­rei­chen Hel­fe­rinnen und Hel­fern und freuen uns auf die gemein­same Schul­zeit mit euch! Eure Koope­ra­ti­ons­leh­re­rinnen Chantal Boger, Miriam Fischinger, Julia Glatz und Eva Natschke


Audienz bei der Queen

Schüler hören und sehen die Königin der Instru­mente live Es war vieles beson­ders an dieser Musik­stunde – der Ort, der Gast, die Stim­mung – und das Erlebnis. An einem heißen Dienstag Nach­mittag ging es für die Lern­gruppe 5b im Musik­un­ter­richt von Herrn Schle­e­weiß in die kühlen Mauern, die die Archi­tektur der Auf­er­ste­hung-Christ-Kirche bietet. Mit kühlem Kopf dann wurden die Schüler be­reits beim Ein­tritt von den Klängen begrüßt, die Orga­nist Wolf­gang Weis dem Instru­ment ent­lockte. Sofort stellte sich eine inter­es­sierte Stille ein und die Schüler lauschten den ver­schie­denen Regis­tern, die Herr Weis in seiner Im­pro­visation zur Gel­tung brachte. Gespannt ging es dann die Treppen zur Empore hoch, um den Klängen weiter auf die Spur zu kommen. Oben ange­kommen formten die Schüler den zuvor geübten Halb­kreis, damit jeder die Chancen hatte, das Lern­er­lebnis voll aus­zu­nutzen. Der Orga­nist been­dete dann stil­voll seine Im­pro­vi­sa­tion und begrüßte die gespannten Zuhörer. Noch bevor Wolf­gang Weis einige Dinge zum Instru­ment und zu seiner Person sagen konnte wurde er bereits von der Neu­gier der Schü­le­rinnen und Schüler über­rascht. Meh­rere Fragen, die er­ken­nen ließen, wie scharf die Schü­le­rinnen und Schüler bereits das musi­ka­li­sche Er­leb­nis beob­achtet und auf­ge­nommen hat­ten, wurden gleich beant­wortet. Dies stillte jedoch noch nicht den Wis­sens­durst. In einem kurzen Vor­trag knüpfte Wolf­gang Weis an die Fragen und an das Vor­wissen der Schü­le­rinnen und Schüler an. Meh­rere zen­trale Lern­in­halte zur Spiel­weise, Funk­tion, sowie zum Bau des Instru­ments und dessen musi­ka­li­schen Ein­satz­mög­lich­kei­ten ergaben sich in einem leb­haften Dialog zwi­schen den Schü­le­rinnen und Schü­lern und dem lokalen Experten. Sogar Ver­treter der ver­schie­denen Pfei­fen­arten kamen den Schü­le­rinnen und Schüler zum Greifen nah – Herr Weis hatte meh­rere Modelle zum Anfassen orga­ni­siert. Weiter ging es dann mit meh­reren Bli­cken ins Innere der ver­schie­de­nen Register der Orgel. Hierbei kam schnell Fas­zi­na­tion und Respekt vor der raf­fi­nierten und viel­fäl­ti­gen Technik der Orgel bei den Schü­le­rinnen und Schü­lern auf. Herr Schle­e­weiß führte dann die Suche nach einem Ver­gleich mit dem Klas­sen­in­stru­ment der Schüler, der tin whistle (eine iri­sche Metall­pfeife mit 6 Löchern) an. Mit gespitzten Ohren und den im Mu­sik­un­ter­richt gelernten Begriffen zur Ton­höhe, Ton­dauer und Klang­farbe gelang es, ge­mein­sam die Klänge zu beschreiben und zu ver­glei­chen. Hier machte sich der ge­mein­sa­me Kom­pe­tenz­er­werb bezahlt. Das Quiz ging wie erwartet zu Ende. Als die Schü­le­rinnen und Schüler einen wür­digen klang­li­chen Ver­treter ihrer tin whistle aus­ge­macht hatten, nannte Wolf­gang Weis den Namen des Regis­ters: es war die Flöte! Der krö­nende Abschluss war dann noch ein kleines Kon­zert – und zwar der Schüler! Zu zweit, zu dritt und auch ganz alleine durften Schü­le­rinnen und Schüler die ver­schie­denen Manuale und Pedale der Orgel bedienen. Dabei waren Kom­mu­ni­ka­tion und Dis­zi­plin gefragt. Schnell zeigte sich, wie die Paare gut zusammen spielten und auch ganz ohne vor­he­rige Erfah­rung die Königin der Instru­mente zum Klingen brachten. Bei meh­reren Schü­le­rinnen und Schü­lern kam sogar die Idee auf, einmal solch ein großes Instru­ment spielen zu wollen. Die Lern­gruppe 5b und Herr Schle­e­weiß danken Herrn Weis ganz herz­lich für dieses beson­dere Lern­er­lebnis. Victor Schle­e­weiß


Chillout schon vor den Ferien? – No way!

Thea­ter­päd­ago­gi­sches Metho­den­kon­zept im Eng­lisch­un­ter­richt weckt Ener­gien der Schü­le­rinnen und Schüler

Drei Wochen vor den Ferien – da schalten manche schon ab. Nicht so die Lern­gruppe 5a in Eng­lisch. Die dreht erst richtig auf! Mit mul­ti­me­dialer Unter­stützung – dem neuen Ultra-Kur­z­­dis­­tan­z­­beamer, Audio­system, Mikrofon und Gitarre – gestalten die Schü­le­rinnen und Schüler unter der Lei­tung von Herrn Schle­e­weiß die ver­schie­denen Dia­loge, Reime, Prä­sen­ta­tionen und sogar Raps auf anspre­chende Weise. Auch manch schwere Text­pas­sage wurde im Rap gemeis­tert
Beim Gespräch geht es lebendig zuZwei Schüler führen jeweils ein Ein­kaufsgespräch vor, bei dem es bei Preis­ver­hand­lungen auch einmal zur Sache geht. Ein anderes Team hat zusammen ein Gedicht gelernt, das nun mit Unter­stützung von BeatBox prä­sen­tiert wird.
Dazwi­schen rapt Herr Schle­e­weiß im Wechsel mit der Klasse und trai­niert dabei wich­tige Ele­mente der Aus­sprache. Herr Schle­e­weiß beim Rap-Trai­ning, das die Aus­sprache ver­bes­sert
Die lang­same Bal­lade als Klassen-Karaoke mit SolistinEs wird noch weiter dif­fe­ren­ziert: für Schü­le­rinnen und Schüler, die lieber ruhige Texte vor­tragen, wird per Karaoke mit­tels Beamer und Sound­system die gerade bekannte Bal­lade »Hello« von Adele gesungen. Dabei bietet sich die Mög­lich­keit zum Kom­pe­tenz­er­werb in den Berei­chen Satz­me­lodie und Klang­ge­staltung.

Beson­ders pfiffig zeigen sich eine junge Rap­perin und ein junger Rapper, die mit einem vor­be­rei­teten Text pas­send zum Beat in per­fekter Aus­sprache die Boxen zum Schallen bringen. Zum Abschluss gibt es eine gemein­same Per­for­mance: der ABC-Rap von Flu­en­cyMC, einem bekannten You­tube-Künstler, wird von der gesamten Lern­gruppe mit Begeis­te­rung, kräf­tiger Stimme und vollem Kör­per­ein­satz vor­ge­tragen. Victor Schle­e­weiß


Auf zur Burg Wil­den­stein!

Ereig­nis­reiche Tage erlebten die Schü­le­rinnen und Schüler der Klasse 4a hoch über dem Donautal auf einem Fels­vor­sprung, näm­lich auf der Burg Wil­den­stein. Gemeinsam mit ihren Leh­re­rinnen Frau Gruler und Frau Fischinger fuhren die Viert­klässler am Montag, den 20.06., mit dem Zug nach Beuron. Nach einer Stär­kung auf dem dor­tigen Spiel­platz machte sich die Klasse auf den Weg: Gemeinsam mit Herrn Schneck vom Haus der Natur in Beuron wurde der Weg zur Burg genau­es­tens erforscht. Auf der Burg ange­kommen wurden die Zimmer im West- und Ost­turm bezogen sowie das Gelände der Burg erkundet. Abends wurden die Schü­le­rinnen und Schüler von Frau Maute, einer Mär­chen­er­zäh­lerin, durch die Burg geführt. Am nächsten Tag stand eine Wan­de­rung zum Band­felsen und zum Hohler Felsen auf dem Pro­gramm. Mit­tags ent­deckten die Kinder die Holz­spiel­burg gleich neben der Burg Wil­den­stein sowie den an der Burg vor­bei­ge­henden Wald­er­leb­nis­pfad. Und auch abends waren die Kinder noch so fit, dass zu einer Nacht­wan­de­rung auf­ge­bro­chen werden konnte. Am Mitt­woch­morgen hieß es dann jedoch auch schon wieder Abschied nehmen. Die Viert­klässler wan­derten, vorbei an einer Höhle, zurück nach Beuron und aßen dort noch ein Eis, bevor es schließ­lich wieder mit dem Zug zurück nach Rott­weil ging.


Stadt­ka­pelle und KWS richten Blä­ser­klasse ein

Saxo­phon und Kla­ri­nette auf dem Stun­den­plan? Kinder, die gerne ein Blas­in­stru­ment lernen wollen, haben dazu ab Sep­tember 2016 an der Konrad-Witz-Schule die Chance. In Koope­ra­tion mit der Stadt­ka­pelle Rott­weil und der Blä­ser­schule der Stadt­ka­pelle richtet die KWS-Grund­schule eine soge­nannte Blä­ser­klasse ab der 3. Klasse ein. Die Schüler bekommen die Instru­mente von der Stadt­kapelle Rott­weil gestellt, welche dafür finan­ziell in Vor­leis­tung geht. Der Unter­richt in Klein­gruppen (3–4 Schüler) wird von den pro­fes­sio­nellen Musik­päd­agogen der Blä­ser­schule der Stadt­ka­pelle Rott­weil erteilt. Polka, Marsch und Walzer? Kei­nes­wegs! Die Schüler der neuen Blä­ser­klasse an der KWS dürfen sich auf Musik aller Stil­rich­tungen freuen. Volker Basler, Lehrer an der KWS wird die neue Klasse als Orches­ter­leiter und zer­ti­fi­zierter Blä­ser­klas­sen­leiter betreuen. Das Kon­zept für die Blä­ser­klasse sieht so aus: Im Ide­al­fall melden sich 18 bis 30 Schüler an, die ein Blas­in­stru­ment erlernen wollen. Zur Wahl stehen Quer­flöte, Kla­ri­nette, Alt-Saxofon, Trom­pete, Wald­horn, Posaune, Eupho­nium und Tuba. Die Bläser an der Schule haben durch dieses Angebot ins­ge­samt 3 Musik­stunden (2 Orches­ter­stunden á 45 Minuten und 1 Stunde á 45 Minuten Instru­men­tal­un­ter­richt in der Gruppe). In diesen lernen sie aber nicht nur Theorie, son­dern setzen diese mit den von der Stadt­ka­pelle zur Ver­fü­gung gestellten Instru­menten auch gleich in die Praxis um.   Zusätz­lich gibt es eine Koope­ra­tion mit der Blä­ser­schule Rott­weil. Die Profis der Blä­ser­schule erteilen den erfor­der­li­chen Instru­men­tal­un­ter­richt, damit Atmung, Ansatz, Zunge, Körper/Fingerhaltung gleich richtig erlernt werden. Das Pro­jekt Blä­ser­klasse ist auf zwei Jahre ange­legt. Bis nach der vierten Klasse können sich die Kinder nach Lust und Laune aus­pro­bieren. Danach haben sie die Mög­lich­keit, im Ein­zel­un­ter­richt weiter an ihrem Können zu feilen und im Blä­ser­spiel­kreis bzw. in der Jugend­ka­pelle Rott­weil wei­terhin in der Gemein­schaft zu musi­zieren. Vor­kennt­nisse sind nicht nötig. Die Kinder sollen die Instru­mente alle von Grund auf zusammen lernen. Die Fotos zeigen Kinder beim Instru­men­ten­ka­rus­sell mit Musi­kern der Stadt­ka­pelle Rott­weil Um her­aus­zu­finden, ob es denn nun die Kla­ri­nette, das Saxofon oder doch eher die Posaune sein soll, konnten die Schüler die Instru­mente vor den Pfingst­fe­rien aus­giebig aus­pro­bieren und dann Prio­ri­täten angeben. Beim »Instru­men­ten­ka­rus­sell« wurden die ein­zelnen Instru­men­ten­gruppen in einer sehr pro­fes­sio­nellen Art und Weise von jungen Musi­ke­rinnen und Musi­kern der Ju­gend­ka­pel­le, dem musi­ka­li­schen Leiter der Stadt­ka­pelle, der Ju­gend­ka­pel­le und der Blä­ser­schule, Herrn Cle­mens Berger und der Instru­men­tal­päd­agogin Katja Berger allen Zweit­klässlern vor­ge­stellt. Mit Begeis­te­rung und Freude flö­teten die Grund­schüler, bliesen ins Horn oder pro­bierten sich an der Trom­pete aus. Die Schüler füllten anschlie­ßend ihre­Wunsch­liste aus, die als Grund­lage für die Ein­tei­lung an die Instru­mente dient. Dabei muss die Zusam­men­set­zung wie bei einem kleinen Orchester stimmen. Denn die Blä­ser­klasse soll bei Schul­ver­an­stal­tun­gen auch Kon­zerte geben bzw. sich musi­ka­lisch betei­ligen was sicher­lich zur Moti­va­tion der Kinder bei­trägt. Für das gemein­same Pro­jekt haben sowohl die Schule wie die Stadt­ka­pelle Unter­stüt­zung z.B. von der Bür­ger­stif­tung Rott­weil oder dem Round Table gefunden. Ins­be­son­dere der För­der­verein KWS hat schon mit Ver­an­stal­tungen fleißig Geld gesam­melt. Er unter­stützt damit tat­kräftig die Kinder, damit sich alle Fami­lien die auf zwei Jahre ange­legte Teil­nahme an der musi­ka­li­schen Grund­bil­dung leisten können. Wei­tere Paten sind herz­lich will­kommen.


Show and tell 15.06.2016

Aus dem Mor­gen­a­pell eines Cap­tains: »Wir kennen kein Mit­leid, Piraten!« »Was ist Mit­leid?«, fragten diese. Gelun­gener konnte die Wer­bung für den Auf­tritt am Abend nicht sein. Victor Schle­e­weiß und die Fünft- und Siebt­klässler prä­sen­tierten einen Aus­schnitt aus ihrem Piraten-Musical, der sehr viel­ver­spre­chend klang. Musi­ka­lisch blieb es, als die beiden dritten Klassen »Hallo, los geht�s« und »zehn wilde See­fahrer« sangen bzw. klatschten. Johanna Knaus, Renate Hogg und Sabrina Gruler betreuten die Besat­zung. Was hilft, wenn der Unter­richt auf den Stühlen irgend­wann nicht mehr geht? Der Sporti­nator! Also wer danach nicht wieder fit ist?! Die Zweit­klässler von Miriam Fischinger zeigten, wies geht. Beson­ders viel Enga­ge­ment zeigten die Erst­klässler, die für den Schuh­plattler in bay­ri­sche Tracht schlüpften. Gesungen und getanzt wurde zur Melodie von »Heut kommt der Hans zu mir« in wei­teren Stro­phen, die von einem Vor­mittag aus Klasse 1 erzählten. Die Lei­tung hatten Chantal Boger und Eva Natschke.


Zeit­zeu­gen­be­such an der Konrad-Witz-Schule im Rahmen der Begeg­nungs­woche

Hoch­kon­zen­triert lauschten etwa 55 Schüler und Schü­le­rinnen der drei 9.Klassen der Konrad-Witz-Schule den Erin­ne­rungen von Herrn Euge­niusz Dabrowski, pol­ni­scher Über­le­bender des KZ-Ter­rors unter den Natio­nal­so­zia­listen, und den Über­set­zungen seiner Dol­met­scherin, Frau Bar­bara Pfanner. Begleitet wurde der 88-jäh­rige von seinem Sohn Mirek und von Frau Helga Hanisch, Mit­glied der Initia­tive Gedenk­stätte Ecker­wald e.V. Dieser Verein orga­ni­siert seit vielen Jahren zu Ehren der Opfer und der mitt­ler­weile nur wenigen Über­le­benden der in unserer Region von den Nazis ehe­mals ein­ge­rich­teten KZ-Lager am Fuße der Schwä­bi­schen Alb, eine all­jähr­liche Begeg­nungs­woche, u.a. mit Zeit­zeu­gen­be­su­chen an aus­ge­wählten Schulen. Die Konrad-Witz-Schule ist eine der 9 Schulen in den drei Land­kreisen Rott­weil, Tutt­lingen und Schwarz­wald-Baar, die in diesem Jahr das Glück hatten einen ehe­ma­ligen KZ-Häft­ling zu einem Zeit­zeu­gen­be­such begrüßen zu dürfen. Die Schüler und Schü­le­rinnen der 9.Klassen zeigten sich betroffen und erschüt­tert von dem per­sön­li­chen Schicksal des Zeit­zeugen und von dem, was er und viele andere unter dem KZ-Terror der Natio­nal­so­zia­listen durch­ma­chen mussten. Der nach­fol­gende kurze Schü­ler­be­richt spie­gelt wider, welche Ein­drücke bei den Jugend­li­chen nach­wirken und ist Aus­druck des Dankes an Herrn Dabrowski, seine Familie und an die Initia­tive, die diese Begeg­nung ermög­licht haben: Das Foto zeigt von links Helga Hanisch von der Initia­tive Gedenk­stätte Ecker­wald e.V., Mirek Dom­browski (Sohn des Zeit­zeugen), Euge­niusz Dom­browski (Zeit­zeuge) und Bar­bara Pfanner (Dol­met­scherin). »Am Freitag, den 22.04.2016 war an der KWS ein Zeit­zeuge. Er ist 88 Jahre alt und heißt Euge­niusz Dabrowski. Als er etwa so alt war wie wir es jetzt sind, wurden er und seine Familie im Früh­jahr 1944 ins Ver­nich­tungs­lager Ausch­witz ver­schleppt, da sie bei sich zu Hause einen Juden ver­steckt hatten. Dort ange­kommen wurde er sofort von seiner Familie getrennt und nach Daut­mergen zum Ölschie­fer­abbau depor­tiert. Hier herrschten sehr schlimme Ver­hält­nisse. Die Häft­linge bekamen sehr wenig zu essen und 15 Per­sonen mussten sich ein 3‑fach-Stock­bett zum Schlafen teilen. In dieser furcht­baren Umge­bung verlor Euge­niusz sein Zeit­ge­fühl, so dass er heute nicht mehr genau sagen kann, wie lange er in diesem Lager bleiben musste. Von Daut­mergen kam er in ein Lager in Vaihingen/Enz. Dort musste er unter­tags, in einer Höhle, arbeiten. Es war seine schlimmste Zeit. Eines Nachts wollten er und ein paar Mit­ge­fan­gene sich heim­lich Essen holen, sie wurden dabei erwischt und anschlie­ßend so brutal zusam­men­ge­schlagen, dass ein Mit­häft­ling sofort ver­starb. Er selbst wurde schwer ver­letzt in ein Kran­ken­lager nach Dachau geschafft. Hier wurde er schluss­end­lich zusammen mit vielen anderen Mit­häft­lingen am 20.April 1945 von den Ame­ri­ka­nern befreit und als er Wochen später wieder nach War­schau zurück­kehrte, fand er einen Brief von seiner ihn suchenden Mutter. Unglaub­lich, dass sie sich nach über einem Jahr und nach all diesen fürch­ter­li­chen Erfah­rungen und Erleb­nissen wieder fanden.« Seine Mutter und drei Schwes­tern hatten diese dun­kelste Zeit über­lebt, drei Fami­li­en­mit­glieder waren nicht wieder zurück­ge­kommen. Jahre später wurde die Familie Dom­browski vom ame­ri­ka­ni­schen Staat für ihren Ein­satz für die Mensch­lich­keit mit einer Ehren­me­daille aus­ge­zeichnet. Der von ihnen ver­steckte Jude konnte fliehen, in die USA emi­grieren und den dor­tigen Behörden von seinem Schicksal berichten. Vor dem Museum zur Geschichte des Holo­caust, Yad Vashem, ließ der israe­li­sche Staat einen Baum für die Familie Dom­browski pflanzen. Text und Bild: Hardy Schwarz, KWS


Musical »Das geheime Leben der Piraten« an der KWS

Piraten prä­sen­tieren sich am 15. Juni 2016 im Musik­pa­villon Eif­rige Schü­le­rinnen und Schüler aus den Klassen 5 und 7 bereiten sich auf das kom­mende Musical »Das geheime Leben der Piraten« (kom­po­niert von Andreas Schmitt­berger) vor. Im Rahmen der viel­fäl­tigen musi­schen Ange­bote inner­halb unseres Pro­gramms »KWS Plus« probt auch regel­mäßig eine Musical-Truppe unter der Regie von Herrn Schle­e­weiß. Mit Herz­blut wird hier gesungen, getanzt und in ver­schie­denen Rollen gespielt. Aller­dings hat jeder der Piraten so seine Geheim­nisse. Am Mitt­woch 15. Juni, um 19.00 Uhr im Musik­pa­villon der Konrad-Witz-Schule werden bei der Auf­füh­rung einige der Geheim­nisse gelüftet! Damit man sich für die Kaper­fahrt stärken kann, sorgen Frau Le Trung und die 7a ab 18.30 Uhr für eine pira­ten­mä­ßige Bewir­tungmit ver­schie­denen Speisen und Getränken. Der Ein­tritt ist frei! Wir freuen uns auf alle, die mit uns auf Schatz­suche gehen!


Unter­richt eröffnet Per­spek­tive

Inte­gra­tion | Rott­weiler Flücht­lings­klasse für 23 Schüler am LG Von Larissa Kaiser Rott­weil. Zur Schule gehen – was für vie­le Kinder hier eine Selbst­ver­ständ­lichkeit ist, ist für manche etwas Beson­deres. So für die Flücht­lings­kinder, die hier in Rott­weil seit den Oster­fe­rien am Leibniz-Gym­na­sium (LG) von Lehr­kräften der Konrad-Witz-Schule betreut werden. In einer so genannten VKLKlasse werden ihnen von Eli­sa­beth Kan­dora, Doris Langer-Wild­mann, Edith Graß­hoff und Thomas Götz an Schul­tagen von 8.30 bis 11.10 Uhr grund­le­gende Kennt­nisse etwa in Mathe­matik und vor allem Deutsch ver­mit­telt – und das trotz der Ver­stän­di­gungs­pro­bleme, da die Lehrer kein Kur­disch spre­chen. Großes Inter­esse Von den Schüler zwi­schen zehn und 15 Jahren waren zwar manche schon im Irak auf der Schule, jedoch sind ihnen das deut­sche Bil­dungs­system wie auch viele anderen deut­schen Tra­di­tionen und Kon­zepte nicht ver­traut, wes­halb der Besuch eines Unter­richts für alle beson­ders wichtig ist. Aus diesem Grund wurde ursprüng­lich an der Konrad-Witz-Schule eine solche Klasse gegründet, da in diesen Fällen Grund- und Werk­re­al­schulen oder Gemein­schafts­schulen zuerst ange­spro­chen werden, um eine Grund­lage zu schaffen. Auf­grund der wach­senden Klas­sen­größe war dort jedoch bald kein Platz mehr vor­handen, wes­halb das LG den Raum 5.11 zur Ver­fü­gung stellte, wo seitdem 23 Schüler aus dem Nord-Irak unter­richtet werden. Ein Teil dieser Kinder wohnt mit ihren Fami­lien in St. Anna in Rott­weil sowie in Neu­kirch Vai­hin­gerhof. Statt über­mü­deten Gesich­tern und Lan­ge­weile, wie man es sonst viel­leicht von Schü­lern kennt, sieht man in der Flücht­lings­klasse strah­lende Kinder, die voller Ehr­geiz und Taten­drang am Unter­richt teil­nehmen. Es ist bewun­derns­wert, in wel­chem Tempo sie Fort­schritte machen. Noch Anfang des Monats wäre der Satz: »Das Mäpp­chen ist gelb« unmög­lich gewesen, doch mit viel Fleiß und Übung geht der Satz fast ein­wand­frei über die Lippen. Wer nach Kli­schees sucht wird hier nichts finden, ob Junge oder Mäd­chen jeder wird so respek­tiert wie er ist. Denn »es sind Men­schen wie wir«, sagt Eli­sa­beth Kan­dora. Dank der tat­kräf­tigen Unter­stüt­zung der Lehr­kräfte haber die Kinder die Chance auf eir geord­netes Leben mit Hoff nung auf Per­spek­tive. Die Autorin ist Mit­glied der Jugend­re­dak­tion am Leibniz Gym­na­sium. Foto: Markus Zetto Der Artikel wurde am 12.05.2016 im Scharz­wälder Boten ver­öf­fent­licht.


Backtag

Der gemein­same Backtag mit den »Großen« hat schon Tra­di­tion in der Ein­gangs­stufe. Dieses Mal waren es die Achter, die zusammen mit Clau­dia Koch alles vor­be­rei­te­ten. Feinste Herz­chen wurden aus­ge­sto­chen und lie­be­voll mit Streu­seln ver­ziert. End­lich abge­kühlt, konnten sie auch pro­biert werden. Die Arbeit hat sich gelohnt: lecker!


show & tell am 4.Mai

Das show&tell im Mai ist immer ein ganz beson­deres. Vor voll besetztem Zuschau­er­be­reich haben sich zum ersten Mal die zukünf­tigen Erst­klässler auf die Bühne getraut. Unter­stützt von den jet­zigen Ein­sern, träl­lerten sie das Lied &0187;Alle Kinder lernen lesen«. Einen eben­falls sou­ve­ränen Auf­tritt hatte Annika, die Aus­schnitte ihrer Buch­prä­sen­ta­tion zeigte, wie sie in Klasse 4 ver­pflich­tend ist. Anläss­lich des erst kürz­lich gewe­senen 90. Geburts­tages, sangen die Dritt­klässler der Queen einen Rap. Schade, dass sie es nicht hören konnte! Leonie, Celine und Sina trugen ein Gedicht von Josef Gug­gen­moos vor. Im Lied von Namika heißt es: &0187;Hallo Lieb­lings­mensch! Ein Rie­sen­kom­pli­ment, dafür dass du mich so gut kennst.« Das Kom­pli­ment geht an die vier Mäd­chen aus Klasse 4, die das Lied sangen und dazu tanzten. Und zum Schluss der 40-minü­tigen Auf­füh­rung zeigten die Grund­schuläl­testen, vor wel­chen wilden Tieren man sich im Dschungel in Acht nehmen sollte.


Wei­tere Bei­träge in ZISCH (Zei­tung in der Schule)

Son­der­seite 07: Für den Erfolg muss man früh auf­stehen Ver­su­chung lockt: Finger weg von den Drogen Son­der­seite 08: Von den Besit­zern ein­fach aus­ge­setzt Arbeit­geber für rund 1000 Beschäf­tigte Son­der­seite 09: Auf zur Feu­er­wehr Der Weg zum Neu­an­fang Span­nung bei eisiger Tem­pe­ratur Son­der­seite 10: Der aben­teu­er­liche Weg in eine neue Zukunft Ein­tau­chen in das Leben der Piraten


Fünf- und Sechst­klässler erleben den Autor Patrick Hertweck hautnah

Am Diens­tag­nach­mittag, den 19.04.2016, waren die Fünf- und Sechst­klässler zu einem ganz beson­deren Ereignis ein­ge­la­den: Der Autor Patrick Hertweck prä­sen­tierte ihnen in der Buch­hand­lung Klein seinen Debut­roman »Maggie und die Stadt der Diebe«. Der Roman ist mitt­ler­weile in der 5. Auf­lage und wurde bereits über 10000 Mal ver­kauft. Nachdem der Autor in den Roman ein­ge­führt hatte, las er zwei Stellen daraus vor. Im Anschluss daran hatten die Fünft- und Sechst­klässler die Mög­lich­keit, dem Autor alle Fragen zu stellen, die sie schon immer mal von einem Autor beant­wortet haben wollten. Und sie hatten wirk­lich viele Fragen! Patrick Hertweck gab dabei auch bekannt, dass er bereits ein neues Buch geplant – wir sind gespannt darauf! Fotos zur Ver­fü­gung gestellt von Sabina Kratt / Buch­hand­lung Klein


20 Kar­tons Sach­spenden an den Kin­der­schutz­bund

Ins­ge­samt 20 Umzug­kar­tons voller Sach­spenden konnten dem Kin­der­schutz­bund für dessen Klei­der­laden über­geben werden.

 Die SMV ver­an­stal­tete im De­zember eine groß ange­legte Spen­den­ak­tion in Form von Pau­sen­ver­käufen, Geld­spen­den und einem Auf­ruf nach Sach­spen­den (siehe Bericht vom Dezember). Unzäh­lige Schuhe, Kleider, Jeans, Westen, Strumpf­ho­sen, Over­alls, T‑Shirts, Pull­over, Sport­be­klei­dung, Jac­ken, Mä­ntel, Mü­tzen, Hand­schuhe, Schals, Socken, Un­ter­wä­sche, Spiel­sa­chen, Bü­cher, Kuschel­tiere, Schlaf­säcke, Matra­tzen, Baby­klei­dung, Ruck­säcke, Ta­schen und Acces­soires, zum Teil ori­gi­nal­verpackt, wurden von den SMV-Schü­lern und ihren Leh­rern gesichtet, sor­tiert und wieder an­spre­chend ver­packt. 

Die Spen­den­be­reit­schaft ist über­wäl­ti­gend. An dieser Stelle sei allen Kin­dern und Eltern ein großes Dan­ke­schön gesagt!


ZISCH – Zei­tung in der Schule : Klassen 8

Klassen 8a und 8b Begonnen hat alles mit dem Besuch des Druck­zen­trums des Schwarz­wälder Boten in Vil­lingen. Die Schüler sahen die fer­tigen Zei­tungen vom Band kommen und erhielten Ein­blicke in die Berufs­welt eines Medi­en­kon­zerns. Dann ging es los. Für vier Wochen bekamen die Klassen 8a und 8b den Schwarz­wälder Boten. Täg­lich lasen sie die Zei­tung und infor­mierten sich so über das, was in der Welt und in Rott­weil pas­siert war. Sie lernten den Aufbau einer Zei­tung kennen. Täg­lich fassten sie einen Artikel ihrer Wahl zusammen und erstellten so ein Lese­ta­ge­buch. Im Kunst­un­ter­richt bas­telten sie aus Metall einen Zei­tungs­leser und stellten diesen auf eine kleine Holz­platte. Sie schrieben aber auch selber Artikel. Dazu berich­teten sie über Ereig­nisse in der Schule, führten Inter­views außl;erhalb der Schule und schrieben dann über ihre Recherche einen kleinen Artikel. So sind fol­gende Artikel ent­standen:


 

Abschluss­fahrt der Klassen 9 der Konrad-Witz-Schule Rott­weil Erleb­nis­reiche Tage in der Bun­des­haupt­stadt Berlin

Kürz­lich ver­brachten die Schüler und Schü­le­rinnen der Klassen 9 der Konrad-Witz-Schule Rott­weil meh­rere Tage in der Bun­des­haupt­stadt Berlin. Sie bewegten sich dabei auf Spuren einer ereig­nis­rei­chen Ver­gan­gen­heit und schnup­perten Groß­stadt­luft dieser bedeu­tenden Metro­pole mit kul­tu­rellen und his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­keiten. Auch die Frei­zeit kam nicht zu kurz. Schon seit einigen Wochen berei­teten wir uns intensiv auf die anste­hende Abschluss­fahrt vor. End­lich war es soweit: In Beglei­tung unserer Klas­sen­lehrer Mat­thias Müller und Thomas Götz sowie unserer ehe­ma­ligen Leh­re­rinnen Nina Hezel und Sabrina Kraft­schik erfolgte die Anreise mit dem Flug­zeug vom Stutt­garter Flug­hafen nach Berlin/Tegel. Nach dem Zim­mer­bezug im Hotel standen zunächst wesent­liche Sehens­wür­dig­keiten bei einem Rund­gang durch die Stadt auf dem Pro­gramm: Den Reichstag, das von einer „Qua­driga« bekrönte, impo­sante Bran­den­burger Tor, der Fern­seh­turm am Alex­an­der­platz mit einer statt­li­chen Höhe von 368 Metern und seiner gran­diosen Aus­sichts­platt­form. Den Nach­mittag nutzten wir für einen Besuch von Madame Tus­s­auds Gru­sel­ka­bi­nett mit Wachs­fi­guren berühmter Per­sön­lich­keiten sowie des Berlin Dun­geon. Am Abend erlebten wir Berlin mal ganz anders, denn wir fuhren mit der S‑Bahn an den Tem­pel­hofer Hafen, wo wir auch mit Blick auf den Hafen, unser Abend­essen ein­nahmen. Den Dienstag star­teten wir mit einem Besuch beim Bun­desrat, wo wir eine selbst durch­ge­führte Sit­zung erleben durften! Anschlie­ßend wurden uns am Check­point Charlie im Mau­er­mu­seum die zahl­rei­chen Flucht­ver­suche von DDR-Bür­gern nahe gebracht. Am Nach­mittag führte der Bummel ins Shopper-Para­dies KADeWe (Kauf­haus des Wes­tens) mit ca. 60 000 Besu­chern pro Tag. Auch die berühmte Gedächt­nis­kirche, eines der Wahr­zei­chen der Stadt, stand auf dem Pro­gramm. Die Turm­ruine erin­nert heute noch an die Zer­stö­rungen im Zweiten Welt­krieg. Den Abend genossen wir dann das Musical „Ich war noch nie­mals in New York« im Theater des Wes­tens. Am Mitt­woch begaben wir uns auf einen Spa­zier­gang ent­lang der Spree bis zur Sie­ges­säule, bei der wir die 285 Stufen bis zur Aus­sichts­platt­form über­wanden. Bei purem Son­nen­schein machten wir uns dann auf den Weg nach Berlin-Hohen­schön­hausen, um uns bei einer 2‑stündigen Füh­rung die Geschichte der »Gedenk­stätte Hohen­schön­hausen« näher­bringen zu lassen. Den Nach­mittag gestal­teten wir dann mit einer Schiff­fahrt auf der Spree, vorbei an vielen Sehens­wür­dig­keiten der Haupt­stadt. Den Abend ließen wir dann die obli­ga­to­ri­sche Disco »Matrix« am War­schauer Platz freudig aus­klingen. Ein wei­terer Höhe­punkt der Abschluss­fahrt war mit Sicher­heit am Don­nerstag der obli­ga­to­ri­sche Besuch des his­to­ri­schen Reichs­tags­ge­bäudes mit seiner gigan­ti­schen Glas­kuppel. Politik zum Anfassen, die Teil­nahme einer Ple­nar­sit­zung ! Nach wei­teren bedeu­tenden Sehens­wür­dig­keiten wie z.B. dem Juden­denkmal, traten wir dann am Don­ners­tag­abend mit vielen neuen Ein­drü­cken und mit geschicht­li­chen Fakten rei­cher, die Heim­reise wieder an. Ins­ge­samt hatten wir bei diesem Ber­lin­auf­ent­halt viele Gestal­tungs­mög­lich­keiten, und kennen Berlin jetzt, dank des abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramms ein biss­chen besser. Vielen Dank an die Lehrer, die sich die Mühe gemacht haben, es uns näher zu bringen. Klasse 9a der Konrad-Witz-Schule Rott­weil


Show & Tell

Vor Ostern ver­sam­melte sich die ganze Grund­schule, um Klas­sen­ka­me­raden, Eltern und Leh­rern vor­zu­führen, was sie im Unter­richt oder in ihrer AG gelernt haben. Als Oster­hasen haben sich die Erst­klässler ver­kleidet und mit ihrem Oster­ha­sen­scho­ko­la­d­entwist über das Leben eines Super­markt-Scho­koos­ter­hasen berichtet. Die Dritt­klässler sangen und per­formten u.a. »Drunten in der grünen Au«. Ein Lied, das den Sän­ge­rinnen und Sän­gern vieles abver­langt hat. Wer Lust hat es nach­zu­singen, findet hier den Lied­text. Gekonnt und rou­ti­niert prä­sen­tierten die Viert­klässler ihren Sand­wich-Rap aus dem Eng­lisch­un­ter­richt. Die Löwinnen brachten das Publikum zum Kochen. Der Tanz, die Musik­aus­wahl und die Kos­tüme ent­sprangen der Tanz-AG. Zum Abschied wurden alle Anwe­sende ein­ge­laden, bei »Alle Vögel sind schon da«, den Früh­lings­an­fang zu besingen.


»Rich­tige Leis­tungs­schau« der Konrad-Witz-Schule am Tag der offenen Tür – Viel­falt der Ange­bote.

=>Pres­se­mit­tei­lung


Schüler kle­pfen – Lehrer tanzen – die KWS feiert Schul­fasnet

Wenn Elias, Samir und Yalda mit den anderen Jungs und Mäd­chen der Sekun­dar­stufe um die Wette kle­pfen, dann hat an der Konrad-Witz-Schule die Fasnet end­gültig begonnen. Der »Schmot­zige« star­tete tra­di­tio­nell mit dem Kle­pfer-Wett­be­werb in der scharz-gelb geschmückten ABG-Halle, wo es um Laut­stärke, Treff­ge­nau­ig­keit und stil­echte Aus­füh­rung ging. Marc, Ehad und auch Zeinab waren mit ihrer Kraft und Technik (»richtig tolle Kle­pfer« – O‑Ton Volker Basler). Stefan Wecken­mann von der Nar­ren­zunft und Alt-Rössle Uwe Heth hatten als Jury viel Freude beim Bewerten. Ganz nach dem Leit­spruch »Jedem zur Freud – nie­mand zu Leid« fei­erten die 500köpfige KWS-Schü­ler­schaft aus den unter­schied­lichsten Schul­arten ihre Fas­nets-Party in der ori­gi­nell deko­rierten Turn­halle. Ganz ohne Alkohol — mit guter Musik, jugend­li­cher Fröh­lich­keit und vielen tollen Pro­gramm­bei­trägen aus vielen Klassen hatten Schüler wie Lehr­kräfte ihren Rie­sen­spaß. Die unab­hän­gige Jury hatte große Mühe mit der Wer­tung, denn die Klassen hatten mit Tänzen in aus­ge­feilten Cho­reo­gra­fien tolle Ergeb­nisse abge­lie­fert. Wochen­lang hatten sie mit den Klas­sen­lehr­kräften in Son­der­schichten oder in der Mit­tags­pause mit ihren GTS-Betreue­rinnen geübt. Ein beson­derer Auf­tritt gelang den GMS-Klassen 5 mit ihrer Zir­kus­vor­füh­rung, die im Rahmen des GMS-Pro­jekt­un­ter­richts unter pro­fes­sio­neller Anlei­tung durch Helmut Rößle von »Spaß­par­tout« ent­stand. Ein wei­terer Höhe­punkt des Pro­gramms war wieder der Lehrer-Tanz von der »KWS-Tea­cher-Dance-Com­pany« unter der Lei­tung von Miriam Fischinger und Fran­ziska Kilian. 19 Lehr­kräfte über­raschten die begeis­terte Schü­ler­schar mit einem coolen Tanz. Das ganz Beson­dere brachten Ali aus Afgha­ni­stan und Gazwhan aus dem Irak ein: mit einer Beatbox-Dar­bie­tung zeigten sie, dass sie nicht nur mit Erfolg beim Deutsch­lernen sind, son­dern das Motto der Rott­weiler Fasnet gut ver­standen haben: Jedem zur Freud Dabei hatten auch alle Grund­schüler, die mit ihren Klas­sen­lehr­kräften nach der Klas­sen­fasnet in die Halle, ihren rie­sigen Spaß. Als Über­ra­schungs­gäste into­nierte die Tag­wach­ka­pelle zum Abschluss des Pro­gramms den Rott­weiler Nar­ren­marsch und brachte die Halle voll­ends zum Beben. Die Ver­bin­dungs­lehr­kräfte Fran­ziska Kilian und Volker Basler mit dem SMV-Team waren sehr mit dem gelun­genen Fas­nets­auf­takt zufrieden.


Erst­klässler im Zunft­haus der Nar­ren­zunft

Um sich auf die när­ri­schen Tage ein­zu­stimmen, haben die Erst­klässler die Nar­ren­zunft in ihrem Zunft­haus Haus Haupt­straße Nr. 1 besucht. Die beiden Aus­schuss­mit­glieder, die sich den ganzen Vor­mittag Zeit für die Kinder nahmen, infor­mierten anschau­lich über Bräuche und Ablauf der Rott­weiler Fasnet. Da die meisten Schüler ‘d Fasnet nur vom Stra­ßen­rand aus oder von Ver­klei­dungs­partys kennen, lauschten sie beson­ders gespannt, als ihnen erklärt wurde, dass sich Fas­nacht immer an Ostern ori­en­tiert und daher nie einen festen Termin wie z. B. Weih­nachten hat. Und weil in der Fas­ten­zeit auf Fleisch und ver­derb­liche Le­bens­mittel ver­zichtet wurde, gab es zuvor die aus­ge­las­senen Fei­er­tage, ‘d Fasnet ent­stand. Und schließ­lich ging es in die Nar­ren­kammer, wo alle Kinder dem Guller ganz nah kommen durften. Ganz zahm, aber noch ohne Ber­liner!  


Lesung

Für die Klassen 1 und 2 kam am Freitag, 25.09.2015 die Schrift­stel­lerin Annette Pehnt, um aus ihren Büchern “Der Bär­beiß” und “Der Bär­beiß – herr­lich miese Tage” vor­zu­lesen. Der Bär­beiß hat immer schlechte Laune. Auch Kinder haben ab und zu schlechte Laune. So die Inspi­ra­tion der Autorin für dieses Buch. “Wenn mich Vin­zent ärgert” oder “wenn ich so viele Haus­auf­gaben auf­be­komme” waren die Ant­worten der Kinder, als sie Frau Pehnt fragte, wann sie schlechte Laune bekommen. Orga­ni­siert wurde die Lesung vom Kul­turamt Rott­weil, die Frau Pehnt im Rahmen des Deutsch-Schweizer-Autoren­tref­fens gewinnen konnte. Neben den Kin­der­bü­chern schreibt Annette Pehnt auch für Erwach­sene.


Wei­tere zer­ti­fi­zierte Lern­be­gleiter (26.01.2016)

Die Gemein­schafts­schule Rott­weil hat wieder wei­tere offi­ziell vom Regie­rungs­prä­si­dium Frei­burg zer­ti­fi­zierte Lern­be­gleiter. Sie haben die 18monatige Fort­bil­dungs­reihe »Lern­coa­ching – Lernen gestalten« erfolg­reich abge­schlossen. Die sehr umfang­reiche Wei­ter­bil­dung umfasste Hos­pi­ta­tionen an aus­ge­wählten Schulen und glie­derte sich in ins­ge­samt neun Module. Unter anderem setzten sich die enga­gierten Lehr­kräfte mit den lern­re­le­vanten Fak­toren des Ler­nens, der Rolle eines Lern­be­glei­ters oder mit den Themen Beob­achten mit Kom­pe­tenz­ras­tern und Lern­we­ge­listen aus­ein­ander. Grund­vor­aus­set­zungen für die Teil­nahme an dieser beson­deren Fort­bil­dungs­reihe sind das Arbeiten im Schul­team, Besuche an Hos­pi­ta­ti­ons­schulen, Erar­bei­tung eines schu­li­schen Ent­wick­lungs­port­fo­lios und Prä­sen­ta­ti­ons­ver­pflich­tungen. So waren Sabine Kolk, Jus­tina Firnkes, Miriam Fischinger, Fran­ziska Kilian, Claudia Koch und Hardy Schwarz zu Recht stolz auf ihre Leis­tungen. Schul­rätin Andrea Müller-Janson vom Staat­li­chen Schulamt Donau­eschingen über­reichte die Zer­ti­fi­kate bei der Abschluss­ver­an­stal­tung in Stockach. Schul­leiter Willy Schmidt freut sich, mitt­ler­weile ins­ge­samt 15 zer­ti­fi­zierte Lehr­kräfte in seinem Kol­le­gium zu haben, die für die Her­aus­for­de­rungen der per­so­na­li­sierten Lern­kultur an der neuen Schulart gut vor­be­reitet sind. Denn »auf die Lehr­kraft kommt es an« – so lautet ein Ergebnis der kürz­lich vor­ge­stellten Unter­su­chungen zur Gemein­schafts­schule. Schul­rätin Andrea Müller-Janson und Schul­leiter Willy Schmidt mit den zer­ti­fi­zierten Lehr­kräften


Schul­land­heim Schluchsee Klasse 5a/b [30.09. – 02.10.2015]

Die bei­den 5. Klassen waren zum Start in das neue Schul­jahr mit ihren Klassen­leh­rerinnenteams und der Schul­so­zial­ar­bei­terin im Schul­land­heim. Da konn­ten wir uns kennen­ler­nen, hatten viel Spaß und es war ein toller Anfang, um ein gu­tes Team zu werden. Als wir am Mitt­woch nach einer lusti­gen Zug­fahrt in der Jugend­her­berge un­se­re Zimmer bezo­gen hat­ten, ging es nach­mit­tags in den Wald. Dort gab es einen Wald­pfad, da­bei han­delte es sich um ein erleb­nispädagogi­sches Pro­gramm, das zur Förde­rung des Ge­mein­schafts­sinnes, der So­li­da­ri­tät und Zu­sam­men­ar­beit dient. Es wa­ren ver­schie­dene Sta­tionen im Wald aufge­baut, wel­che die Teil­nehmer nur ge­mein­sam lösen konn­ten. Acht­sam­keit, ge­naue Wahr­neh­mung und ge­gensei­ti­ges Helfen wa­ren da­bei die er­forder­lich, damit der Wald­pfad er­folgreich be­stan­den wer­den konnte. Abends gab es dann eine gru­se­lige Nacht­wan­derung. Am an­deren Tag stand Zirkus auf dem Pro­gramm. Es wur­den die toll­sten und wag­hal­sig­sten Pro­gramm­punkte einstu­diert. Der Abschluss war eine kun­ter­bunte Auf­füh­rung. Wir hat­ten eine Menge Spaß und die Gruppe konnte zu­sam­men wachsen. Das erleb­nisrei­che Pro­gramm wurde von Helmut Roeßle (Spass­partout) or­ga­nisiert. Abends fand eine ver­rückte Moden­schau statt, bei der das origi­nell­ste Outfit und die cool­ste Per­for­mance ge­fei­ert wur­den. Viel zu schnell vergin­gen die Stunden und so ging es am Freitag mit dem Zug wie­der nach Hause.    


Flücht­lings­kinder im Weih­nachts­got­tes­dienst der Konrad-Witz-Schule

»Sei ein Engel« – zu diesem Thema ver­sam­melte sich die gesamte KWS-Schul­ge­meinde zum tra­di­tio­nellen Weih­nachts­got­tes­dienst in der Auf­er­ste­hungs-Christi-Kirche. Mit dabei waren die Kinder und Jugend­li­chen aus den Vor­be­rei­tungs­klassen, in denen die Flücht­lings­kinder Deutsch lernen und auf den Besuch der Regel­klassen vor­be­reitet werden. So berich­tete der aus dem Irak stam­mende Gha­zwan Alani von seinen Sta­tionen der Flucht und legte mit seinen beein­dru­ckenden Worten Zeugnis ab, in welch kurzer Zeit schu­li­sche Erfolge mög­lich sind. In den Für­bitten und Bei­trägen der Schüler wurde deut­lich, wie wir alle immer wieder als Engel im Alltag wirken können. Musi­ka­lisch umrahmt wurde der Got­tes­dienst wieder vom Schul­chor unter der Lei­tung von Andreas Putt­kammer, der zum Abschluss am Kla­vier den bekannten Saxo­pho­nisten Volker Basler zum Beatles-Song »Ima­gine« beglei­tete. Für alle Schüler und die zahl­rei­chen Eltern war dies eine gelun­gene Abrun­dung zur Bot­schaft, ein Engel zu sein. Gha­zwan Alani aus dem Irak bei seinem Bericht über seine Flucht


Erfolg­reiche Teil­nahme an den Stadt­meis­ter­schaften im Schwimmen

17 hoch moti­vierte Schüler/innen der Konrad- Witz- Schule schwammen zusammen mit ihrer Leh­rerin Birte Retz­bach am Samstag, den 19. Dezember 2015 im Aquasol in Rott­weil bei den Stadt­meis­ter­schaften des TSV Rott­weil mit. Für die Grund­schul – Ag Kinder Sandra Schmidt, Sophia Rottler, Chris­tiane Sau­ter­meister, Julika Welge, Mer­lina Ehr­brecht, Jakob Klaiber und Marco Oswald sowie die Schü­le­rinnen der KWS plus Schwimm- Ag Eme­lina Mantau, Fabi­enne Gro­chowski, Pau­line Gra­bert und Antonia Maf­tie­wicz war dies eine beson­dere Her­aus­for­de­rung, muss­ten sie sich doch mit sämt­li­chen Vereins­schwim­mer/in­nen messen. Trotz nur ein Mal »Trai­ning« in der Woche konnten die AG- Schwimmer/innen ins­ge­samt sehr gut mit­halten und manch eine/r erreichte am Ende sogar einen der heiß begehrten Podest­plätze. Der Zusam­men­halt der KWS- Schüler/innen war wieder deut­lich spürbar – es wurde sich gegen­seitig am Start unter­stützt, ange­feuert und gelobt. Zwi­schen­durch fand man auch Zeit, um zusammen zu rut­schen oder Pommes zu essen. Das tolle Gesamt­ergebnis kom­plet­tierten die Schüler/innen der KWS, die im Schwimm­verein sind: Jasmin Niebel, Emma Hiel­scher, Lorenz Mezger, Konrad und Katha­rina Prie­lipp sowie Patrik Bantle.


»KWS hilft«

22.12.2015 Der Duft der frisch geba­ckenen Waf­feln lockte viele Schüler beim Pau­sen­ver­kauf der SMV und führte zu einem tollen Erfolg der Aktion »KWS hilft«. Analog zum Moto des lokalen Akti­ons­bünd­nisses für Flücht­lings­hilfe und Inte­gra­tion wollen die Schü­ler­ver­treter an der KWS unter­stützt von ihren Ver­bin­dungs­leh­rern Fran­ziska Kilian und Volker Basler einen ansehn­li­chen Spen­den­be­trag erwirt­schaften. Es kamen schon einige hun­dert Euro zusammen.An meh­reren Tagen wurden fri­sche Waf­feln geba­cken und leckere Hot­dogs für den guten Zweck ver­kauft. Und noch mehr: die SMV hat zu Sach­spenden auf­ge­rufen, seien es noch gut trag­bare Klei­dungs­stücke, Spiel­sa­chen oder Bücher. Die Aktion läuft im neuen Jahr weiter. So hoffen die Schü­ler­ver­treter, dass nach Weih­nachten viele wei­tere gute Dinge zusammen kommen, mit denen bedürf­tigen Kin­dern und Jugend­li­chen auch nach den Fei­er­tagen eine Freude gemacht werden kann. 11.12.2015 »KWS hilft« In diesen Tagen fliehen Tau­sende von Men­schen vor Krieg, Gewalt und Hunger. Viele kommen zu uns in der Hoff­nung auf ein bes­seres Leben. Das SMV-Team hat beschlossen zu helfen. Mit der Aktion »KWS hilft« will die SMV ver­su­chen, durch ver­schie­dene Aktionen, einen Spen­den­be­trag zu erwirt­schaften, um dem lokalen Bündnis für Flücht­lings­hilfe und Inte­gra­tion (http://integration-rottweil.de) zukommen zu lassen. In der Woche vom 14.12.2015 – 18.12.2015 wird ein Pau­sen­ver­kauf ver­an­staltet, bei wel­chem jeweils in der ersten großen Pause fri­sche Waf­feln geba­cken und leckere Hot­dogs für den guten Zweck ver­kauft werden. Die Waffel- und Hot­dog­preise gestalten sich wie folgt: Waffel 1,00 €, Waffel mit Zimt und Zucker 1,50 €, Hotdog 1,50 €. Zusätz­lich werden in den nächsten Tagen die Schü­ler­spre­cher durch die Klassen gehen und zu Sach­spenden auf­rufen. =>Spen­den­aufruf


Schul­sa­ni­tätstag

Am Samstag den 21.11.15 fand an der KWS der Schul­sa­ni­täts­diensttag statt. Ins­ge­samt 8 ver­schie­dene Schulen (AMG Rott­weil, Gym­na­sium Sulz, Hähnle-Real­schule Sulz, Werk­re­al­schule Sulz, Ver­bund­schule Obern­dorf, Eschach­schule Dun­ningen, Gym­na­sium Schram­berg und die Konrad-Witz-Schule Rott­weil) nahmen mit ihren Schul­sa­ni­tä­tern und ihren Betreuern daran teil. An ver­schie­denen Sta­tionen konnte das vor­han­dene Wissen auf­ge­frischt werden. Durch haupt- und ehren­amt­liche Mit­ar­beiter des gesamten Kreis­ver­bands Rott­weil wurden Fall­bei­spiele von Not­fällen gekonnt in Szene gesetzt. Wie ver­sorgt man zum Bei­spiel eine Ver­stau­chung am Sprung­ge­lenk, was mache ich bei einer Hyper­ven­ti­la­tion oder einem Krampfan­fall und wie trage ich einen Ver­letzten in einer Trage. Diese und wei­tere Themen wurden an den Sta­tionen bear­beitet, die von kom­pe­tenten Mit­ar­bei­tern des KV Rott­weil betreut wurden. Ein beson­derer Dank galt den Orga­ni­sa­toren des DRK Rott­weil, Herr Gaus und Herr Lotze. Alle teil­neh­menden Gruppen sowie die 16 Schü­le­rinnen und Schü­lern der KWS aus den Klassen 5, 7, 8 und 9, die von den beiden Lehr­kräften Frau Perschke und Frau Weiß betreut wurden, freuten sich zum Schluss über eine Urkunde mit Grup­pen­foto und einem kleinen Geschenk für jeden Schüler.


Schul­zahn­arzt

In der ver­gan­genen Woche besuchte der Schul­zahn­arzt Dr. Müller wieder einmal die Grund­schul­klassen der KWS. In der gemein­samen Ein­füh­rungs­stunde im Klas­sen­zimmer erfuhren die Schü­le­rinnen und Schüler, wie man die Zähne durch rich­tiges Zäh­ne­putzen, regel­mä­ßige Zahn­arzt­be­suche und durch zahn­ge­sunde Ernäh­rung ein Leben lang gesund halten kann. Anschlie­ßend führte Dr. Müller bei jedem Kind zahn­ärzt­liche Vor­sor­ge­un­ter­su­chungen durch, um even­tu­elle Zahn­schäden früh­zeitig fest­zu­stellen und um Tipps zur Zahn­pflege geben zu können. Zum Abschluss sangen die Schü­le­rinnen und Schüler gemeinsam mit dem Schul­zahn­arzt das bereits bekannte Zahn­putz-Lied.


44 Fünft­klässler und ihre Leh­re­rinnen der Konrad-Witz-Schule lauschten gespannt der Autorin Doris Mend­le­witsch bei ihrer Lesung in der Stadt­bü­cherei Rott­weil.

Mend­le­witsch schreibt unter anderem Sach­bü­cher zur Fern­seh­serie »Wissen macht Ah« und ent­führte die Kinder in die Welt der Ent­de­ckungen und Erfin­dungen. Bei dieser Reise ging es anschau­lich um die Ent­ste­hung von Schrift und Papier. Die Kinder konnten Papyrus und Per­ga­ment in die Hand nehmen und bekamen eine Wachs­tafel gezeigt. Mit Hilfe einer Geheim­scheibe wurde ein Text in Geheim­schrift ent­schlüs­selt. Die Kinder stellten der Autorin Fragen, wie ein Buch ent­steht, wie lange man für das Schreiben eines Buches benö­tigt und wie­viel Geld man als Schrift­steller ver­dienen kann. Zum Abschluss der kurz­wei­ligen Stunde durften sich die Kinder noch eine Auto­gramm­karte mit Unter­schrift der Autorin für zu Hause mit­nehmen.


Hände waschen ist wichtig!

Mit wenigen Maß­nahmen lässt sich das Risiko für die Anste­ckung mit Infek­ti­ons­krank­heiten wie Erkäl­tungen, Grippe oder Magen-Darm-Infek­tionen senken. Dies erar­bei­teten sich die Dritt- und Viert­klässler der Konrad-Witz-Schule am Mitt­woch, den 18.11.2015, an ins­ge­samt fünf Sta­tionen, welche Frau Jehni­chen und Frau Muchow vom Gesund­heitsamt Rott­weil für sie vor­be­reitet hatten. Warum sind sau­bere Hände wichtig? Diese Leit­frage stand für die vier Klassen an diesem Tag eine Stunde lang im Mit­tel­punkt. Sie unter­suchten, was pas­siert, wenn die Hände nach dem Waschen nicht gut abge­trocknet werden, beschäf­tigten sich mit Mikroben und rech­neten hoch, wie schnell sich Bak­te­rien ver­mehren können. Außerdem durften die Kinder mit einem spe­zi­ellen UV-Gerät testen, wie gut sie ihre Hände bereits waschen. Nachdem die Klassen noch einmal gemeinsam geübt hatten, wie man richtig die Hände wäscht, bekamen alle Schü­le­rinnen und Schüler ihr per­sön­li­ches Hän­de­wasch­di­plom.


»Hirn­ge­rechtes Lernen«

Vor­trag von Prof. Dr. Peter Struck am Montag, 19.10.2015 im Musik­pa­villon der Konrad-Witz-Schule »Können ist wich­tiger als Wissen« oder »Mehr Frei­heit und Ver­ant­wor­tung bringt mehr Erfolg beim Lernen« – waren zen­trale Thesen eines Vor­trags von Prof. Dr. Peter Struck an der Konrad-Witz-Schu­lezu dem der För­der­verein inter­es­sierte Eltern und Lehr­kräfte aller Schul­arten ein­ge­laden hat. => mehr


Teil­nahme am För­der­wett­be­werb »Sparda-Impuls«

Die Konrad-Witz-Grund­schule nimmt am För­der­wett­be­werb Sparda-Impuls teil und hofft auf bis zu 2500€ Preis­geld. Die KWS ist mit ihrem Pro­jekt »Show & Tell – Talente för­dern« zum Wett­be­werb zuge­lassen worden. »Show & Tell« ist an der KWS schon lange zu einem wich­tigen Kon­zept­bau­stein der Grund­schule geworden. Hier zeigen die Kinder aus unter­schied­li­chen Grund­schul­klassen meh­rere Male im Schul­jahr Er­geb­nis­se aus ihrem Unter­richt. So sind regel­mäßig mu­si­ka­li­sche Auf­tritte, Mini-­Thea­ter­auf­füh­rungen, Lieder, Ge­dichte, Tänze, Sketche, auch kurze Vor­träge auf dem Pro­gramm. Die Kinder üben sich außerdem im Prä­sen­tieren vor der gesamten Grund­schul­ver­samm­lung. »Show & Tell« dient damit erfolg­reich zur Stär­kung der musisch-krea­tiven, per­so­nalen und sozialen Kom­pe­ten­zen. Eltern und Gäste sind immer ein­ge­laden und freuen sich mit ihren Kin­dern. Nun soll das Pro­jekt aus­ge­baut werden: Talente för­dern durch Instru­men­tal­un­ter­richt mit außer­schu­li­schen Part­nern und die Ein­rich­tung einer Blä­ser­klasse für die Grund­schul­stufen drei und vier. Dazu braucht es zusätz­liche finan­zi­elle Mittel für das Leasen von Instru­menten und das Bezahlen von Hono­raren. So kommt ein Wett­be­werb gerade recht. Jetzt heißt es für das Pro­jekt Stimmen sam­meln. Min­des­tens 100 Stimmen sind not­wendig, um die Basis­för­de­rung von 500€ zu erhalten. Bis zu 2000 Euro können noch dazu kommen, wenn die KWS bei der Online­ab­stim­mung unter den ersten zehn Schulen landet. Um abzu­stimmen genügt es, auf der Home­page www.spardaimpuls.de zur Konrad-Witz-Schule zu scrol­len, »codes anfor­dern« anzu­kli­cken und die eigene Han­dy­nummer anzu­geben. An diese wird sofort auto­matisch eine kos­ten­lose SMS mit drei Codes ver­sandt. Diese können inner­halb von 48 Stunden für maximal drei Schul­pro­jekte ver­geben werden. Natür­lich können alle drei Stimmen auch für das eigene Vor­haben ein­ge­setzt werden. Der För­der­verein der KWS ver­traut nun auf das Enga­ge­ment seiner Schul­ge­meinde.

Hier abstimmen ! => www.spardaimpuls.de

Blick hinter die Kulissen des Druck­zen­trums Süd­west

Im Rahmen des Lese­Spaß-Pro­jekts besuchten die Viert­klässler am Dienstag, dem 27.10.2015 mit Frau Sla­metschka, Herrn Kanz und Frau Kraft­schik das Druck­zen­trum Süd­west. Begrüßt wurden sie mit einem Früh­stück und einem kurzen Film über den Schwarz­wälder Boten, der Zei­tung, mit der sich die Viert­klässler gerade beschäf­tigen. Danach erlebten die Viert­klässler, was es für den Zei­tungs­druck braucht, wie dieser funk­tio­niert und was alles geschieht, bevor die Zei­tung mor­gens bei uns im Brief­kasten ist. Beein­dru­ckend war für die Viert­klässler vor allem, dass der Zei­tungs­druck unglaub­lich schnell geht: Pro Sekunde werden 22 Zei­tungs­ex­em­plare oder Bro­schüren gedruckt. Da der Schwarz­wälder Bote (wie alle anderen Tages­zei­tungen) nachts gedruckt wird, so dass auch wirk­lich alle Neu­ig­keiten ent­halten sind, erfuhren die Viert­klässler auch, was tags­über im Druck­zen­trum pas­siert: Die Maschinen stehen nicht still, son­dern dru­cken Bro­schüren und Wer­bung aller Art sowie diens­tags die Wochen­zei­tung WOM.


KWS – Mann­schaften mischen kräftig beim 4. Volks­bank­lauf in Rott­weil mit

Am Sonntag, den 18.Oktober 2015 stellten sich 3 Grund­schul­mann­schaften der Konrad-Witz-Schule der großen Kon­kur­renz beim Volks­bank­lauf in der Innen­stadt von Rott­weil. 5 Runden mit jeweils knapp 1000 zu lau­fen­den Metern waren von den ins­ge­samt 18 teil­neh­men­den Schü­ler/innen-Mann­schaften zu be­wäl­ti­gen. Erfolg­reichste KWS-Mann­schaft waren » Die super Sprinter« mit einem 8. Platz. Es liefen: Marco Oswald, Julian Brand, Sophia Rottler, Felix Malow und Maxi­mi­lian Wutta. (Alle Klasse 3) Die Mann­schaft »Die spe­zial Sprinter« folgten auf dem 11. Platz. Hier liefen: Julian Hugger, Tim Lau­dert, Laura Cost­andel, Tom Deu­ring und Pau­line Bauer. (Alle Klasse 3) Den 14. Platz erliefen sich die spontan zusammen gesetzte Mann­schaft mit Patrick B., Konrad P. und Marco R. (Klasse 3 und 4) Alle Läufer/innen hatten viel Spaß und wurden mit einer Urkunde und einer Stirn­lampe für ihre tolle Leis­tung geehrt.


Job­messe an der KWS für die 8. und 9. Klassen

Zum 2. Mal fand an der KWS die Job­messe für die 8. und 9. Klassen statt. Die Firmen Lei­bold & Amann, Schuler Gos­heim, Hafner und die Telekom Rott­weil stellten sich zunächst den Schü­lern der Klassen 8a und 8b vor. Die Firmen wurden ver­treten durch einen Aus­bil­dungs­leiter, der zwei oder drei Aus­zu­bil­dende mit in die Schule brachte. Jede Firma hielt einen sehr guten Vor­trag zu ihren Tätig­keits­be­rei­chen und gab auch prak­ti­sche Ein­blicke in das Berufs­leben. Im ersten Teil der Job­messe konnten sich die Schüler je nach Inter­esse zwei Firmen ansehen. Im zweiten Teil kamen dann auch die Klassen 9a und 9b dazu. Hier konnten die Schüler frei her­um­gehen und Fragen stellen. Einige Schüler der 8. Klassen bekamen dadurch sofort Prak­ti­kums­stel­len für ihre Prak­ti­kums­woche im Januar. Von den Schü­lern wurde die Job­messe sehr positiv auf­ge­nommen. Es hat ihnen sehr gefallen, von Aus­zu­bil­denden erklärt zu bekommen, wie im kauf­män­ni­schen, hand­werk­li­chen und tech­ni­schen Bereich gear­beitet wird.


Eröff­nung des Lese­Spaß-Pro­jekts: Ab jetzt wird 4 Wochen lang die Zei­tung gelesen!

Am Montag, den 05.10.2015, star­teten die Klassen 3 und 4 mit ihren Leh­re­rinnen Frau Hogg, Frau Her­manutz, Frau Sla­metschka und Frau Kraft­schik mit einem gemein­samen Zei­tungs­früh­stück im Musik­pa­villon in das Lese­Spaß-Pro­jekt. Bereits in der Woche zuvor spielte die Zei­tung im Unter­richt der Klassen eine Rolle: Die Fenster des Musik­pa­vil­lons sowie die Tische wurden mit Zei­tung für das Zei­tungs­früh­stück deko­riert, die Dritt­klässler stellten Acces­soires wie Kra­watten, Brillen und Hüte aus Zei­tung für ein gemein­sames Foto her. Nach dem gemein­samen Früh­stück stand ein Redak­teur des Schwarz­wälder Boten den Kin­dern Rede und Ant­wort, so dass die Kinder einen ersten Ein­druck davon bekamen, wie eine Zei­tung ent­steht. => Bericht Schwarz­wälder-Bote, 05.10.2015 Wie man nicht nur auf den Fotos deut­lich erkennen kann: Die Dritt- und Viert­klässler freuen sich darauf, sich nun 4 Wochen lang mit der Zei­tung zu beschäf­tigen!


Vom Korn zum Brot

Einen lehr­rei­chen Tag erlebten die Klassen 4 mit ihren Leh­re­rinnen Frau Sla­metschka, Frau Kilian und Frau Kraft­schik am Mitt­woch, den 30.09.2015, im Frei­licht­mu­seum Neu­hausen ob Eck. »Hautnah« durften die Kinder erleben, was früher alles »vom Korn zum Brot« pas­sierte:

 Bevor das Getreide im Herbst ein­gesät wurde, musste das Feld gepflügt, d.h. die Erde gelo­ckert, werden.
 Anschlie­ßend wurde das Getreide gesät sowie das Feld geeggt, so dass die Samen unter der Erde keimen können und das Getreide aus der Erde her­aus­wachsen kann.

Im Juli ist das Getreide reif für die Ernte: Früher wurde das Getreide von Hand geerntet. Um die Körner aus den Ähren zu bekommen, mussten die Bauern das Getreide dre­schen. Aus den Kör­nern wurde dann in einer Mühle Mehl pro­du­ziert.

 Zum Abschluss des Pro­jekts wurde das Mehl noch zu einem Brot­teig ver­ar­beitet: Die Schüler formten ihre eigenen »Dün­nele«, welche im Holz­ofen geba­cken wurden und anschlie­ßend ofen­frisch gegessen werden durften. Guten Appetit!

Ehrungen und Abschied an der KWS

Zum Ende des Schul­jahres 2014/2015 wurden an der Konrad-Witz-Schule Rott­weil im Rahmen der all­jähr­li­chen Ver­ab­schie­dungen ver­diente Lehr­kräfte für ins­ge­samt 145 Dienst­jahre geehrt.

Ekke­hard Ried­müller fei­erte sein 40jähriges Dienst­ju­bi­läum und geht zum Ende des Schul­jahres in den Ruhe­stand. Zur KWS kam der stu­dierte Sport- und Mathe­lehrer vor vier Jahren von der Römer­schule, als alle Rott­weiler Haupt­schulen auf­ge­löst und zur Werk­re­al­schule fusio­niert wurden. Über 20 Jahre unter­rich­tete Ried­müller neben seinen stu­dierten Fächer viele Genera­tionen von Schü­lern in den Natur­wis­sen­schaften und Technik. Zuvor durfte er fast zehn Jahre lang die Vor- und Nach­teile eines Lehrerle­bens in der Groß­stadt Berlin erleben. Schul­leiter Willy Schmidt dankte dem Kol­legen im Namen der Rott­weiler Schüler für seine lang­jäh­rige Arbeit. Zusammen mit seiner Frau Susanne, die nach ihrer Zeit als Betreuerin der Klassen im Johan­ni­ter­ge­bäude eben­falls die Schule ver­lässt, wünschte das Kol­le­gium mit einem ent­spre­chenden Geschenk viel Freude bei den Segel­touren.

Die große dienst­liche Ehrung durfte eben­falls Martha Kipp ent­gegen nehmen. Rektor Schmidt sieht die enga­gierte Päd­agogin schon länger als »Pfeiler der KWS«, obwohl sie auch im Rahmen der Umstruk­tu­rie­rung der Haupt­schulen erst vor vier Jahren von der Johan­ni­ter­schule zur KWS kam. Hier begann im Jahre 1976 ihre beruf­liche Lauf­bahn, die nur kurz aus fami­liären Gründen unter­bro­chen wurde. 19 Jahre lang unter­rich­tete sie an der Johan­ni­ter­schule. An der KWS brachte sich Martha Kipp nicht nur als sehr erfolg­reiche Klas­sen­leh­rerin ein, son­dern über­nahm schnell wieder Ver­ant­wor­tung als Mit­glied des Schul­lei­tungs-Teams und leitet kom­pe­tent die Außen­stelle am Standort Johan­ni­ter­ge­bäude mit den viel­fäl­tigen Auf­gaben als viel gesuchte Ansprech­part­nerin für Schüler, Lehr­kräfte und Eltern.

Das Foto (kws) zeigt von links die Jubi­lare Ekke­hard Ried­müller, Martha Kipp, Hans-Jürgen Ramm und Gabi Fuchs-Eichin mit Rektor Willy Schmidt

Hans-Jürgen Ramm ist der dritte Kol­lege im »Bund der 40er« und für Rektor Schmidt eine wei­tere wich­tige Stütze der Schul­lei­tung. Sein beruf­li­cher Weg führte den Nord­ba­dener unter anderem über Dornhan, Gölls­dorf und der Schul­lei­tungs­tä­tig­keit an der Deut­schen Schule in Washington vor 15 Jahren an die KWS. Seither arbei­tete der viel­seitig erfah­rene Kol­lege im Schul­lei­tungs­team viele Jahre als Koor­di­nator der Grund­schule, wo er mit dem »Pri­mar­for­scher-Pro­jekt« das natur­wis­sen­schaft­liche Arbeiten imple­men­tierte. Dieses wie­derum brachte der Schule das begehrte Prä­dikat »MINT-freund­liche Schule« mit einer Aus­zeich­nung des Kul­tus­mi­nis­ters ein. Nach vielen Jahren der erfolg­rei­chen Klas­sen­leh­rer­tä­tig­keit in den Stufen drei und vier, liegt Ramms beson­derer Arbeits­schwer­punkt nun in der Unter­stufe der Werk­re­al­schule und zusammen mit Martha Kipp in der stell­ver­tre­tenden Schulleitung.Beiden all­seits beliebten »All­roun­dern« wünschten alle Gra­tu­lanten noch einige Dienst­jahre zum Wohle der Schüler/innen an der KWS.

Dieser Wunsch gilt auch für Gabriele Fuchs-Eichin, die das »kleine Jubi­läum« mit 25 Dienst­jahren fei­erte. Die mehr­fache Mutter war nahezu 20 Jahre an der GHS Zim­mern, bevor sie vor drei Jahren an die KWS kam und hier vor allem im Bereich Haus­wirt­schaft und Eng­lisch ein­ge­setzt ist.

Auf wei­tere Lehr­kräfte warten andere Tätig­keits­felder und Dienstorte. Bern­hard Kioschies stellte sein Amt als Kon­rektor zum Schul­jah­res­ende aus fami­liären Gründen zur Ver­fü­gung und wird an den Schul­ver­bund Deu­ten­berg in Schwen­ningen ver­setzt. Eli­sa­beth Rösch hat ihren Vor­be­rei­tungs­dienst als Leh­rer­an­wär­terin erfolg­reich abge­schlossen und erhielt eine Ein­stel­lung am Schul­ver­bund Obern­dorf. Der Reli­gi­ons­päd­agoge Steffen Haller widmet sich ganz der Arbeit als Fach­be­reichs­leiter und Semi­nar­schulrat am Staat­li­chen Seminar für Didaktik und Leh­rer­bil­dung in Rott­weil.

Allen dankte Willy Schmidt für ihre enga­gierte Arbeit mit und für die KWS-Kinder und wünschte Gesund­heit, Energie und Freude im neuen Lebens­ab­schnitt.


Schwarz­wälder Bote 04.07.2015


Ent­lass­feiern an der Konrad-Witz-Schule (20./22.07.2015)


 “Trau-Dich-was”-Projekt zieht Bilanz

Mit­glieder des Rotary-Clubs Rott­weil, die Refe­renten des Pro­jekts sowie der Rektor der Rott­weiler Konrad- Witz-Schule, Willy Schmidt, in einem Pres­se­ge­spräch an der KWS .


(Schwarz­wälder-Bote, 24.07.2015)


Kul­turtag | 23.07.2015

Pro­jekt »Schaf und Wolle« (Klasse 3 & 4, Frei­licht­mu­seum Neu­hausen ob Eck)


Am 23.07. erfuhren die Kinder der Klasse 3 und 4 viel über Schaf­hal­tung sowie Schaf­schur.
In Klein­gruppen ver­ar­bei­teten die Kinder selbst Schaf­wolle: Sie kämmten die Schaf­wolle mit Karden und pro­bierten das Spinnen der Schaf­wolle am Stöckle.

Ihre selbst­ge­spon­nene Schaf­wolle durften die Kinder dann auch mit nach Hause nehmen.
Betreut wurden sie von Frau Kraft­schik und Frau Schmie­derer.

Bau­ernhof

Wäh­rend der Ein­heit Bau­ernhof besuchten die beiden zweiten Klassen am 19.06.2015 den Hirsch­wei­denhof in Tros­singen. In sorg­samer und auf­wän­diger Vor­ar­beit erlebten die Kinder mit der Bäuerin Frau Messner einen Vor­mittag im Leben eines Land­wirts. Im Milch­vieh­be­trieb gab es natür­lich junge Kälb­chen, die neu­gierig alles ange­knab­bert haben, was ihnen vor die Schnauze kam. Die Mut­ter­kühe dagegen wurden mit­hilfe zahl­rei­cher Schub­kar­ren­fuhren mit Heu und Kuh­müsli ver­wöhnt. Beim Melken konnten die Schüler den Kühen noch näher kommen. Den Abschluss auf dem Bau­ernhof bil­dete eine Milch­sor­ten­ver­kös­ti­gung.

Sali­nen­mu­seum


Nach einem anstren­genden, aber auch schönen Fuß­marsch kamen die Schüler mit ihren Lehr­kräften im Sali­nen­mu­seum an. Dort wurden sie von den Muse­ums­päd­ago­ginnen und dem Sali­nen­tiger freund­lich in Emp­fang genommen. Bei einer inter­es­santen Füh­rung erfuhren sie viel über die Salz­ge­win­nung in Rott­weil, z.B. anhand der Pumpen, die früher das salz­hal­tige Wasser nach oben beför­dert haben. Zum Abschluss fer­tigten die Kinder Kunst­werke aus Salz­teig an.

Speck­stein


In der Wirk­statt in Rott­weil konnten die Schüler ver­schie­den­ar­tige Figuren aus Speck­stein machen. Vom Herz über den Sei­fen­halter bis zum abs­trak­teren Vogel oder einer Schild­kröte war alles dabei und die Schüler hatten sicht­lich Spaß beim Bear­beiten der Speck­steine.

Musik­schule


 Für die ersten und zweiten Klassen bot sich in der Musik­schule Rott­weil ein kurz­wei­liges und gut orga­ni­siertes Pro­gramm. Im halb­stünd­li­chen Takt konnten die Kinder vier ver­schie­dene Instru­mente aus­pro­bieren. Diese ent­spra­chen jedoch nicht immer dem Wunsch ein­zelner Schüler. Daher erhielten sie am Ende noch das Angebot, ihr Lieb­lings­in­stru­ment in einer Schnup­per­stun­de aus­pro­bieren zu können. 

 

Druck­zen­trum Scharz­wald Baar


Im Rahmen des Kul­tur­tags besuchten Siebt- und Acht-Klässler sowie Schüler der Vor­be­rei­tungs­klasse das Druck­zen­trum des Schwarz­wälder Boten in Vil­lingen-Schwen­ningen. Nach einer kurz­wei­ligen Film­vor­füh­rung wurden sie durch die ver­schie­denen Arbeits­be­reiche des Druck­zen­trums geführt. Dabei beein­druckte vor allem die Arbeits­ge­schwin­dig­keit einiger Maschinen.

Schwarz­wälder Bote 31.07.2015


VKL on Kul-TOUR

Anmer­kung des Web­mas­ters :
In der Vor­be­rei­tungs­klasse werden vorher nicht deutsch spre­chende Schüler auf die Teil­nahme am deutsch­sprachi­gen Unter­richt vor­be­reitet.

Der dies­jäh­rige Aus­flug der Vor­be­rei­tungs­klasse an der KWS führte die Schüler am 20.07.2015 auf die Schwä­bi­sche Alb. Das Ziel war die kul­tu­rell bedeut­same Region rund um Son­nen­bühl bei Reut­lingen.

Der erste Halt erfolgte an der Nebel­höhle. In einer ein­stün­digen Füh­rung hörten die Schüler und ihre Lehr­kräfte viel Wis­sens­wertes, aber auch Legen­den­haftes über die Höhle. Ihre größte Freude hatten sie aber vor allem in der soge­nannten Alten Nebel­höhle. Ange­regt durch die Licht­ershow wurden inner­halb kür­zester Zeit unzäh­lige Fotos in unter­schied­lichsten Posen geschossen.

Nach einer kurzen Wei­ter­fahrt wurde der zweite Halt erreicht, das Schloss Lich­ten­stein. Dort erhielten die Schüler Zeit zur Mit­tags­pause bzw. Gele­gen­heit zum Spielen und Chillen. Mit der benach­barten Grill­stelle war auch für das leib­liche Wohl gesorgt. Diese nahmen auch einige Schüler für eine kleine Grills­es­sion in Beschlag.

Gestärkt und gut gelaunt nahmen die Schüler schließ­lich noch an einer Schloss­füh­rung teil. Von Waffen über einem Ein­schuss­loch aus dem Zweiten Welt­krieg bis hin zu einem Mona Lisa-ähn­li­chen Gemälde gab es für die Schüler viel Neues und Inter­es­santes zu sehen.

Müde, aber voller Freude über den schönen Tag kehrten die Schüler und ihre Lehr­kräfte nach­mit­tags wieder nach Rott­weil zurück.


Zum ersten Mal an der Schule

Am Mitt­woch, den 15.07.2015 war es wieder soweit: die KWS lud ihre neuen Erst­klässler mit ihren Eltern zum Buch­sta­ben­fest ein.

Hierbei konnten sich die rund 20 Kinder einer­seits gegen­seitig ken­nen­lernen sowie ande­rer­seits an ver­schie­denen Sta­tionen ihre ersten Erfah­rungen mit schu­li­schem Wissen sam­meln. Neben Malen und Buch­sta­ben­karten legen waren unter anderem auch sport­liche Akti­vi­täten ange­sagt.

Wäh­rend­dessen war auch für die Eltern gesorgt: Im Eltern­café hatten sie Zeit und Gele­gen­heit, sich ebenso gegen­seitig wie auch die zu­künf­ti­gen Klas­sen­leh­re­rinnen ken­nen­zu­lernen.


Schwimm­teams der Konrad- Witz- Schule erfolg­reich im Regie­rungs­prä­si­di­ums­fi­nale

Lange mussten die Werk­re­al­schul- und die Grund­schul­mann­schaft auf die Nach­richt warten, ob sie sich nach der Teil­nahme im Kreis­fi­nale (März 2015) auch für das Regie­rungs­fi­nale bei »Jugend trai­niert« qua­li­fi­ziert hatten.

Kurze vor den Pfingst­fe­rien kam dann die tolle Nach­richt: Beide Mann­schaften hatten es geschafft!

Das Regie­rungs­prä­si­di­ums­fi­nale fand am Don­nerstag, den 11. Juni 2015 im Aquasol in Rott­weil statt. Beide Mann­schaften konnten im Vor­feld noch ein Mal trai­nieren und waren so gewappnet für die Auf­gabe, mög­lichst noch schneller zu schwimmen als im Kreis­fi­nale.

Die Grund­schul­mann­schaft bestehend aus Lara Hörr­mann, Nina Speck­hardt, Eme­lina Mantau, Mar­lene Schinkel, Vanessa Niebel, Delia Trofim, Lukas Fundel und Ster­gios Spas­sios war als 5. schnellste Mann­schaft gemeldet. Wie schon im Kreis­fi­nale lie­ferten sich die KWS-Schwim­­mer­/innen einen packenden Zwei­kampf mit der Mann­schaft der Eichen­dorff-Schule um den 4. Platz. Bis vor der abschlie­ßenden 6x25m Frei­stil­staffel konnte diesen die KWS-Mann­schaft belegen, bevor sie sich am Ende leider ganz knapp geschlagen geben musste und somit der 5. Platz bestä­tigt wurde. Aller­dings waren die Schüler/innen ins­ge­samt 7 Sekunden schneller als im Kreis­fi­nale!

Die Werk­re­al­schul­mann­schaft wollte den im Kreis­fi­nale erreichten 1.Platz end­lich mal gegen Kon­kur­renz ver­tei­digen. Zwei Mann­schaften aus Vil­lingen hatten sich eben­falls fürs Re­gie­rungs­präsidiumsfinale qua­li­fi­ziert und es hätte ein span­nender Wett­kampf werden können, wenn die Mann­schaften aus Vil­lingen nicht abge­sagt hätten. So musste die KWS-Wer­k­­re­al­­schu­l­­mann­schaft wieder nur gegen die Uhr schwimmen. Fast zeit­gleich wie schon im Kreis­fi­nale schwammen sie kon­zen­triert und gut ihre Staf­feln und freuten sich über den wei­teren 1. Platz. Mit dabei waren Lea Jagel, Jac­que­line Echle, Sharon Ehring, Maik Mantau, Armand Stoica, Samuel Bazzan, Jonas Hörnle, Elias Flügel, Albian Que­vani, Marco Rupp und Sacha Platt.

Die Stim­mung im Aquasol war durchweg gut, jeder unter­stützte jeden und die Rufe der anfeu­ernden Schüler/innen »KWS, KWS!!!!!!« hörte man im gesamten Bad.

Die betreu­enden Lehr­kräfte Birte Retz­bach und Bernd Kioschies waren sehr stolz auf ihre Schwimmer/innen.


Birte Retz­bach, die Trai­nerin der Schul­mann­schaften, wurde bei der 47. Meis­ter­schaft der Mas­ters im Juni 2015 in Regens­burg Deut­sche Meis­terin der Mas­ters im 50m-Brust­­­schwimmen, 100m-Brust­­­schwim­men und in der 4×50m-Staffel Brust­schwimmen.


Ber­lin­fahrt der 9ten Klassen

Am Montag, den 23. März 2015, war es end­lich soweit. Die drei neunten Klassen der Konrad-Witz-Schule bra­chen mor­gens um 6.00 Uhr gemeinsam mit ihren Lehr­kräften auf, um ihre Stu­di­en­fahrt nach Berlin mit einer langen Bus­fahrt zu beginnen. Müde ange­kommen wurden die Zimmer bezogen und mit einem abend­li­chen Spa­zier­gang zum Bran­den­burger Tor wurde Berlin zum ersten Mal unsi­cher gemacht.

An den nächsten beiden Tagen standen die ver­schie­densten Punkte auf dem Pro­gramm: Berlin wurde zu Fuß, per Fahrrad, Bus und Schiff erkundet. Der Bun­destag und Reichstag wurde besucht, ebenso die Reichs­tags­kuppel bestiegen. Viel gelacht wurde beim Ber­liner »Dun­geon«, wel­ches durch 700 Jahre Ber­liner Geschichte führt. Am Abend besuchten zwei neunte Klassen das Musical »Hin­term Hori­zont« und eine die Auf­füh­rung »Breakin’ Mozart«, ein Mix aus Beatbox, Hiphop, Break­dance und Klassik, im Win­ter­garten Varieté.

Als Abschluss besuchten die Neunt­klässler am Don­nerstag noch die Ber­liner Unter­welten und besich­tigten eine Bun­ker­an­lage aus der Zeit des Zweiten Welt­kriegs. Sport­lich weiter ging es mit einem Rund­gang durch das Olym­pia­sta­dion und abends wurde mit vielen anderen Schü­lern in der Dis­ko­thek »Matrix« gefeiert.

Am Frei­tag­abend kehrten die Klassen etwas müde, aber noch glück­lich über die ver­gan­genen Tage wohl­be­halten wieder nach Rott­weil zurück.


Erfolg­reiche Teil­nahme bei Jugend trai­niert für Olympia im Schwimmen

Am Montag, den 23.März 2015 machten sich 2 Mann­schaften mit ins­ge­samt 22 Schüler/innen der Konrad-Witz-Schule zusammen mit Frau B. Retz­bach und Herrn Kioschies auf den Weg ins Hal­lenbad nach St. Georgen, um sich im Kreis­fi­nale mit anderen Schulen zu messen.

Die letzten Jahre über wurde das Kreis­fi­nale immer im Aquasol in Rott­weil unter der Lei­tung von Herrn Sigis­bert Acker­mann aus­ge­tragen. Da Herr Acker­mann seit diesem Jahr im Ruhe­stand ist, wurden alle sich im Kreis Rott­weil befin­denden Schulen nach St. Georgen beor­dert (Kreis Vil­lingen), um dort in einer extra Wer­tung mit zu schwimmen.

Die letzten zwei Wochen vor diesem Ereignis wurde noch fleißig trai­niert und so gingen sowohl die Grund­schul- als auch die Werk­re­al­schul­mann­schaft der KWS moti­viert in den Wett­kampf.

Die Rückenschwimmer/innen der drei Grund­schul­mann­schaften – der KWS, der Ei­chen­dorff­schule und der Röten­berg­schule – begannen den Wett­kampf und hier sah es her­vor­ra­gend aus für die KWS-Mann­schaft: Alle 3 Schwim­me­rinnen been­deten ihre Bahn als Erste!

Nach diesem guten Auf­takt waren die Werkrealschüler/innen dran. Sie mussten ins­ge­samt 4 ver­schie­denen Staf­feln absol­vieren (immer 4–6 Schwimmer/innen). Ohne direkte Kon­kur­renz – es war leider keine andere Werk­re­al­schul­mann­schaft ange­treten – machten sie es sich zur Auf­gabe, die Schwimmer/innen des Vil­linger Gym­na­siums, welche auf der Neben­bahn schwammen, mit ihrem Können zu beein­dru­cken. Dies gelang den Werkrealschülern/innen von Staffel zu Staffel immer mehr. Lagen sie in der Kraul­staffel noch eine halbe Bahn zurück, waren sie in der Brust­staffel schon ganz nah dran und fast gelang es ihnen sogar noch, die Staffel des Gym­na­siums in der Koor­di­na­ti­ons­staffel (Brust Arme und Kraul Beine/ Alt­deutsch) zu schlagen. Die von allen geschwom­menen Staf­feln zusam­men­ge­zählte Zeit von nur 10 Minuten und 39 Sekunden beein­druckte nicht nur die Mann­schaft des Gym­na­siums son­dern auch Herrn Kioschies und Frau Retz­bach. Zudem sorgten alle KWS-ler für eine tolle Stim­mung am Becken­rand.

Die Grundschüler/innen hofften, beim Brust – und Kraul­schwimmen wieder die Nase vorn zu haben. Leider machten ihnen hier die Schwimmer/innen der Eichen­dorff­schule einen Strich durch die Rech­nung, in dem sie immer ein wenig schneller waren. Die KWS- Grund­schul­mann­schaft kämpfte zwar um jede Sekunde und gab bei der abschlie­ßenden Kraul­staffel noch mal alles, aber auch hier war die Eichen­dorff­schul­mann­schaft schneller.

Wäh­rend die WRS- Mann­schaft mit einem unan­ge­foch­tenen ersten Platz große Hoff­nungen auf den Einzug ins Regie­rungs­prä­si­di­ums­fi­nale hat, darf sich die Grund­schule über einen guten zweiten Platz im Kreis­fi­nale freuen.

Auf alle Fälle war es ein toller Wett­kampftag für alle Betei­ligten, die sogar noch mit einem T‑Shirt belohnt wurden!

Erfolg­reich mit dabei waren:

GS: Lara Hörr­mann, Nina Speck­hardt, Mar­lene Schinkel, Eme­lina Mantau, Finja Sutter, Vanessa Niebel, Lukas Fundel, Ster­gios Spas­sios, Leyla Edokimov , Delia Trofim

WRS: Jac­que­line Echle, Erik Mantau, Jonas Hörnle, Lea Jagel, Elias Flügel, Sascha Platt, Armand Stoica, Marik Fri­ckel, Sharon Ehring, Samuel Bazzan, Marco Rupp, Albian Que­vani


Deutsch lernen für bes­sere Zukunft

Die Schule als Start­rampe für ein neues Leben


Schwarz­wälder-Bote, 20.03.2015 19:50 Uhr
Foto: Hölle
Von Marie Hölle

Überall wird über Emi­gra­tion, Immi­gra­tion, Migra­ti­ons­hin­ter­grund, Flücht­lings­wellen und Ein­bür­ge­rung dis­ku­tiert. An der Konrad-Witz-Schule (KWS) in Rott­weil wird nicht nur dis­ku­tiert, hier wird auch etwas getan. Im Gespräch mit Gabi Leins, Deutsch­leh­rerin an der KWS, habe ich erfahren, wie Kin­dern und Jugend­li­chen aus den unter­schied­lichsten Län­dern Sprache und Kultur ihrer neuen Heimat Deutsch­land näher gebracht wird, um sie mög­lichst schnell in unser Schul­system ein­zu­glie­dern und ihnen die­selben Mög­lich­keiten zu bieten wie deut­schen Kin­dern.

=> zum voll­stän­digen Artikel

KOM­MENTAR

Berei­che­rung

Von Verena Schickle

Wer Willy Schmidt zuhört, wenn er über die Gemein­schaftsschu­le (GMS) spricht, merkt schnell: Auf die Rott­weiler Schul­land­schaft kom­men große Ver­ände­rungen zu. Die indivi­duelle Förde­rung, die zwar viele andere Schul­formen bereits prakti­zie­ren, liegt im We­sen der GMS und hat damit einen noch höheren Stel­len­wert. Das bedeutet eine Heraus­forderung für Lehrer, Schü­ler, aber auch für andere Bil­dungseinrich­tungen. Weil die Gemein­schaftsschule alle Ziel­gruppen – starke und schwache Schüler – an­spricht, wird die Kon­kur­renz unter den Schu­len wachsen. Davon ab­gese­hen: Auf dem Papier klingt alles gut, den­noch muss sich die GMS noch bewei­sen. Gut, dass mit Schmidt ein über­zeug­ter Päd­agoge da­hintersteht. Dar­über hinaus bedarf es mutiger Eltern, die mit ihren Kin­dern das Expe­riment GMS wagen. Ge­lingt es, ist sie eine Berei­cherung für Rott­weil.


Ver­än­de­rung trifft Schüler und Lehrer

KWS bereitet sich auf Wechsel zur Rott­weiler Gemein­schafts­schule vor / Zusammen und doch indi­vi­duell lernen


(Schwarz­wälder-Bote, 12.03.2015)


Schmot­ziger 2015

Schüler kle­pfen – Lehrer tanzen – die KWS feiert Schul­fasnet

Wenn Silas, Ferhat und Alfred mit den anderen Jungs der Werk­re­al­schule um die Wette kle­pfen, dann hat an der Konrad-Witz-Schule die Fasnet end­gültig begonnen. Der »Schmot­zige« star­tete tra­di­tio­nell mit dem Kle­pfer-Wett­be­werb in der ABG-Halle, wo es um Laut­stärke, Treff­ge­nau­ig­keit und stil­echte Aus­füh­rung ging. Johannes (KL.9) und Albert (Kl.10) waren mit ihrer Kraft und Technik (»richtig tolle Kle­pfer« – O‑Ton Volker Basler).

Ganz nach dem Leit­spruch »Jedem zur Freud – nie­mand zu Leid« fei­erte die Schü­ler­schaft ihre SMV-Party in der ori­gi­nell schwarz-gelb deko­rierten Turn­halle. Ganz ohne Alkohol – mit guter Musik, jugend­li­cher Fröh­lich­keit und vielen tollen Pro­gramm­bei­trägen aus den WRS-Klassen hatten Schüler wie Lehr­kräfte ihren Rie­sen­spaß. Platz eins beim Wett­be­werb um die beste Dar­bie­tung durch die unab­hän­gige Jury der Leh­rer­an­wärter belegte die Klasse 6b mit ihrem ful­mi­nanten Tanz in aus­ge­feilter Cho­reo­grafie, den sie wochen­lang in der Mit­tags­pause mit ihrer GTS-Betreuerin ein­geübt haben.

Die »KWS-Tea­cher-Dance-Com­pany« über­raschte dieses Mal mit »YMCA« zu Ehren des aus­schei­denden Haus­meis­ters Werner Pfau die begeis­terte Schü­ler­schar mit einem coolen Tanz. Dabei hatten auch alle Grund­schüler, die mit ihren Klas­sen­lehr­kräften nach der Klas­sen­fasnet in die Halle gekommen waren, ihre rie­sige Freude. Als Über­ra­schungs­gäste into­nierte die Tag­wach­ka­pelle zum Abschluss des Pro­gramms den Rott­weiler Nar­ren­marsch und brachte die Halle voll­ends zum Beben. Die Ver­bin­dungs­lehr­kräfte Fran­ziska Kilian und Volker Basler mit dem SMV-Team waren sehr zufrieden, wie die Schüler ihren Spaß an dem Fas­nets­auf­takt hatten.


Lich­ter­gang 2014

Einen Lich­ter­gang wie im Weih­nachts-Bil­der­buch konnten wieder die Grund­schüler und Grund­schü­le­rinnen der Konrad-Witz-Schule mit ihren Fami­lien erleben. Unter dem hellen Ster­nen­zelt wan­derten sie durch den erleuch­teten Him­mel­reich­park. Kerzen schim­merten am Weges­rand und wiesen den Weg.

Den Anfang nahm der Lich­ter­gang auf dem mit Schwe­den­fa­ckeln stim­mungs­voll beleuch­teten Hof. Dort begrüßten der Grund­schul­chor unter der Lei­tung von An­dre­as Putt­kam­mer und Schul­leiter Willy Schmidt die warm­ver­packten Gäste. Mit Lie­dern stimmte der Chor auf das Ereignis ein, bevor Fackel­träger und Fackel­trä­ge­rinnen der Klassen 4 von einer Sta­tion zur nächsten im Park führten. Die Klassen 2 mit Eva Natschke und Chantal May­er­höfer öff­neten abwech­selnd beleuch­tete Ad­vents­fenster am Haupt­ge­bäude, aus denen Schüler ihre Gedanken zu Advent und Weih­nachten vor­trugen. Mit einem medi­ta­tiven Lich­ter­tanz zau­berten die Mäd­chen der Tanz-AG mit ihrer Lei­terin Miriam Fischinger eine mär­chen­hafte Stim­mung in das Him­mel­reich­wäldle.

Am großen Lager­feuer stimmten Schüler der Mund­har­mo­ni­ka­gruppe zum Mit­singen an. Aus vielen Kehlen schallten Winter- und Weih­nachts­lieder in die kalte Nacht. Die Klassen 3 mit Sabrina Kraft­schik bil­deten mit dem Stück »Wo ist Weih­nachten« den Rund­gang vor dem Musik­pa­villon.

Nach dieser Ein­stim­mung auf die Weih­nachts­zeit konnten sich die beschenkten und durch­ge­fro­renen Kleinen und Großen in der Pau­sen­halle auf­wärmen. Der Eltern­bei­rats­vor­stand um Gabi Hils und die Schüler der Koope­ra­ti­ons­klasse mit Fran­ziska Kilian boten warmen Punsch und heiße Wurst. So fand ein gelun­gener gemein­schaft­li­cher Abend einen stim­mungs­vollen Abschluss.


OIB Tage (Ori­en­tie­rung in Berufs­fel­dern)

10.12.2014

Die KWS Rott­weil ver­folgt im Bereich Berufs­ori­en­tie­rung ein umfas­sendes Kon­zept, das in Klasse 5 beginnt und sich plan­mäßig bis Klasse 10 durch­zieht. Gerade im Hin­blick auf den spür­baren Fach­kräf­te­mangel und den demo­gra­fi­schen Wandel ist es für Schule wich­tiger denn je, junge Men­schen für die Viel­zahl inter­es­santer Berufe zu begeis­tern und ihnen eine erste Ori­en­tie­rung in der Berufs­welt zu geben.

Bevor die Klassen 8 ins Berufs- und Sozi­al­prak­tikum gehen, durften die Schüler vier OIB Tage erleben und genießen, in denen die Schüler viele erleb­nis­reiche Erfah­rungen sam­meln und wich­tige und hilf­reiche Infor­ma­tionen hin­sicht­lich der beruf­li­chen Ori­en­tie­rung mit­nehmen konnten.


Schüler auf der KWS-Aus­bil­dungs­börse

Die OIB Tage begannen am ersten Tag mit dem Besuch von Frau Slongo und Herrn Weber von der Agentur für Arbeit, die die Schüler pra­xisnah und auf­schluss­reich über den Berufs­we­ge­plan infor­mierten.

Tags drauf folgte dann der hand­lungs­ori­en­tierte Theo­rie­teil, bei dem die Schüler die von den Klas­sen­leh­rern Thomas Götz und Kon­rektor Bern­hard Kioschies vor­be­rei­teten Sta­tionen zur Berufs­ori­en­tie­rung durch­laufen durften. Am Abend run­dete ein Eltern­abend zur Berufs­ori­en­tie­rung, gestaltet durch die Agentur für Arbeit, das Tages­pro­gramm ab.

Der dritte Tag bot einen sport­li­chen Höhe­punkt. Die Schüler durften in der Klet­ter­halle K5 in Rott­weil ihre Grenzen aus­testen und ihre Team­fä­hig­keit unter Beweis stellen und stärken. Gerne nahmen sie dieses Angebot an und waren mit Begeis­te­rung bei der Sache.

Der krö­nende Abschluss folgte schließ­lich am letzten Tag der Reihe mit der KWS- Aus­bil­dungs­messe, die in diesem Jahr durch den OIB-Beauf­tragten Thomas Götz zum ersten Mal orga­ni­siert wurde. Die Schüler hatten die Mög­lich­keit, sich in einer Art Börse Infor­ma­tionen über Betriebe und Aus­bil­dungs­mög­lich­keiten zu beschaffen und mit Per­so­nal­kräften, Aus­bil­dern und Aus­zu­bil­denden ins Gespräch zu kommen.

Der erste Teil der Ver­an­stal­tung bestand aus Vor­trägen und Firmen­prä­sen­ta­tio­nen, wozu sich die Firmen Lei­bold & Amann Wilf­lingen (ver­treten durch Helmut See­burger und 2 Aus­zu­bil­dende), Schuler OHG Gos­heim (ver­treten durch Heiko Lehrer und 3 Aus­zu­bil­dende), der Dis­counter Lidl (ver­treten durch Marius Hau­brich) sowie das Alten­pfle­ge­heim am Schloss in Wel­len­dingen (ver­treten durch Chris­tine Bräu­cker-Schöbel und eine Stu­dentin) bereit erklärten. Je nach Inter­esse und Nei­gung konnten die Schüler aus den Ange­boten aus­wählen. In den Vor­trägen wurden Kom­pe­tenzen her­aus­ge­stellt, die für das Berufs­bild beson­ders wichtig sind. Neben Team­fä­hig­keit, Pünkt­lich­keit und einer hohen Fle­xi­bi­lität steht natür­lich die Kun­den­ori­en­tie­rung im Vor­der­grund.

Der zweite Teil der Messe bestand aus der eigent­li­chen Börse, wo In­for­ma­tions­stän­de zum Gespräch ein­luden, um an Kennt­nisse über nähere Details und an Hin­ter­grund­wissen zu gelangen. Ziel der KWS-Aus­bil­dungs­messe war es, Kon­takte zu knüpfen, Prak­tika zu orga­ni­sieren und Unter­nehmen der Region näher kennen zu lernen, um dadurch einen ersten Schritt in Rich­tung spä­terer, erfolg­rei­cher Berufs­wahl zu tun.

Thomas Götz, OiB-Beauf­tragter der KWS


Die KWS wird ab 2015/2016 Gemein­schafts­schule
Im Gespräch mit Willy Schmidt :

=> Inter­view zur Gemein­schafts­schule im »Schwarz­wälder Boten« (06.12.2014)


Vor­stand des Eltern­bei­rates


hinten (von links) : Herr Capell­mann, Frau Bachert, Frau Fal­ken­heiner, Herr Schmidt (Rektor)

vorn (von links) : Frau Bühl, Frau Ste­phan, Frau Hils (EB-Vor­sit­zende), Frau Rei­chen­bach (wurde aus dem EB ver­ab­schiedet)


Die Konrad-Witz-Schule trauert um

Henry Schell­knecht

Er starb am 29. November 2014 völlig uner­wartet im Alter von 63 Jahren.

Henry Schell­knecht war seit seinem Dienst­an­tritt im Jahre 1975 über 35 Jahre an der KWS und an umlie­genden Schulen als Lehr­kraft tätig. Als ver­ständ­nis­voller Lehrer beglei­tete er viele Schü­ler­ge­ne­ra­tionen in ihrer Grund- und Haupt­schulzeit.

Sein allzu früher Tod ist für uns unfassbar und erfüllt uns mit großer Trauer.

Wir werden ihm stets in Dank­bar­keit ver­bunden bleiben. Unser Mit­ge­fühl gilt seiner Familie.

für die Konrad-Witz-Schule Rott­weil
gez.: Willy Schmidt, Rektor


Lich­ter­gang am 4.12.2014

Am Don­nerstag, 4. Dezember 2014 findet ab 17.00 Uhr der

tra­di­tio­nelle KWS-Lich­ter­gang
für die Grund­schule
rund um die KWS durch den Him­mel­reich­park statt

Gemeinsam wollen wir einen stim­mungs­vollen Abend im Advent ver­bringen. Nach dem Auf­takt auf dem Schulhof beim Haupt­ge­bäude gehen die Kinder mit ihren Eltern/Familien sowie mit Lich­tern und Gesang zu den Sta­tionen im Park. In der Pau­sen­halle oben und in der Mensa gibt es Punsch und Vesper (heiße Wurst).

Der Bewir­tungs­erlös geht auf das Konto des KWS-För­der­ver­eins, der ver­schie­dene Pro­jekte (u. a. Schü­ler­fahrten, Theater­besuche, den Sozial­fonds oder die Nachmittags­be­treu­ung) an unserer Schule unter­stützt.

=> Ein­la­dung zum Lich­ter­gang


»Laufbus« an der KWS gestartet

Am 28.11.14 star­tete der Laufbus erfolg­reich mit 3 Linien an der Konrad- Witz-Schule. Pünkt­lich um 7.20 Uhr bzw. 7.25 Uhr ging es an den End­hal­te­stellen los. Die Kinder wurden auf jeder Linie jeweils von einem Poli­zei­be­amten auf das rich­tige Ver­halten im Stra­ßen­ver­kehr geschult. Eltern, die die Kinder auch wei­terhin auf den Lauf­bus­routen begleiten werden, waren auch herz­lich will­kommen.

Damit der Laufbus ab Dezember auf allen 3 Linien täg­lich starten kann, werden noch frei­wil­lige Begleiter gesucht, die sich die Laufbus-Linie nach Mög­lich­keit ein­teilen. Die Linie 2 vom Kin­der­garten auf der Char­lot­ten­höhe sowie die Linie 1 von der Bäckerei Stemke und der Hal­te­stelle Char­lot­ten­wäldle brau­chen noch drin­gend frei­wil­lige Erwach­sene, die mit den Kin­dern gehen. Dabei sind die Frei­wil­ligen auf dem Weg zur Schule über die Unfall­kasse Baden-Würt­tem­berg ver­si­chert. Die Poli­zei­be­amten werden die Laufbus-Begleiter noch­mals unter­stützen und haben sich bereit erklärt, diese im Bedarfs­fall zu schulen.

»Laufbus« startet

Die Lauf­busse starten am Freitag, 28.11.14. auf drei Linien : von »Im St. Michael« / »Char­lot­ten­wäldle« — Bäckerei Stemke (Linie 1) , Kin­der­garten »Char­lot­ten­höhe« — Piz­zeria-Trat­toria (Linie 2) und »Im Zwinger« — Stadt­graben (Linie 3). Die Polizei Rott­weil über­nimmt an diesem Tag die Ver­kehrs­si­cher­heits­schu­lung der Kinder auf den Lauf­wegen.

Die Hal­te­stellen sind mit dem Logo des Lauf­busses mar­kiert. Für jede Laufbus-Strecke, die die Kinder mit­laufen, gibt es einen Stempel von der Begleit­person. Bei 10 Stem­peln bekommen die Kinder einen Gut­schein für eine kleine Beloh­nung.

Für die Teil­nahme genügt eine grund­sätz­liche Anmel­dung mit der Aner­ken­nung der Kin­der­ver­ein­ba­rung. Im Krank­heits- oder Abwe­sen­heits­falle muss auch nicht infor­miert werden. Die Lauf­busse folgen dem Lauf­plan mit den Hal­te­stellen und den Uhr­zeiten. Der Bus wird nicht warten, falls jemand zu spät kommt. Dann sind die Eltern in der Ver­ant­wor­tung.

Es werden noch wei­tere frei­wil­lige Begleiter gebraucht . Begleit­per­sonen können Eltern, Groß­el­tern oder auch Bekannte sein, die an einem oder meh­reren Tagen mit den Kin­dern auf dem Weg zur Schule mit­gehen können.


KWS-Mann­schaft bei 24-Stunden-Schwimmen erfolg­reich

Von Samstag, den 15. November ab 12.00 Uhr bis Sonntag, den 16. November 12.00 Uhr fand im Aquasol das 24 Stunden-Schwimmen des TSV- Rott­weil statt. Ziel war es, mög­lichst viele Meter zu schwimmen.

Die KWS war mit fol­genden flei­ßigen Schwim­mer­/innen als Schul­mann­schaft am Start:

Jan Felix Schäfer, Liv Sutter, Richard Gün­ther (alle Kl.1)
Leonie Schäfer, Finja Sutter, Yan­nick Ehrich, Eme­lina Mantau, Celine Rupp (alle Kl.4)
Marco Rupp, Lea Nicole Jagel, Jac­que­line Echle, Sharon Ehring, Niklas Syn­el­nikov, Armand Stoika (alle Kl.6)
Julia Kow­schow (Kl.7)
Andreja Kochoska, Andrej Kochoski (VKL)
Tobias Kanz und Birte Retz­bach (Lehrer)

Mit ins­ge­samt geschwom­menen 51500 Metern belegte die hoch moti­vierte KWS-Mann­schaft hinter den drei Gym­na­sien (LG, DHG, AMG) den tollen 4. Platz, noch vor der Mann­schaft der Maxi­mi­lian-Kolbe-Schule und der Real­schule.

Ein­zel­me­daillen gingen zudem an:

Gold: Jan-Felix Schäfer, Finja Sutter, Birte Retz­bach
Silber: Armand Stoika, Liv Sutter
Bronze: Niklas Syn­el­nikov, Marco Rupp

Alle Schwimmer/innen hatten ein unver­gess­li­ches Wochen­ende im Aquasol!


Ver­nis­sage

»Amei­sen­straße«
Die längste Kunst­in­stal­la­tion

Freitag, den 07.11.2014 – 11:00 Uhr
KWS-Haupt­ge­bäude

Die Konrad-Witz-Schule nahm an dem Kunst­pro­jekt des Künst­lers Jörg Rohner (Initiator und Ide­en­geber) teil. Dieser rief dazu auf, an dem inter­na­tio­nalen Kunst­pro­jekt »Amei­sen­straße« teil­zu­nehmen.
(mehr unter: www.ameisenstrasse.ch ).

An der KWS ent­standen in den letzten Wochen zwei Ameisen.

Die erste Ameise stellt eine eher tech­ni­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Insekt dar. Hierbei dienten alte Fahr­rad­felgen als Aus­gangs­ma­te­rial (60cm, 60cm, 150cm).

Die zweite Ameise ist eben­falls linear geprägt. Es ist eine rote Ameise aus Holz (3m, 4m, 6m), welche gut sichtbar auf dem Schul­ge­lände der Konrad-Witz-Schule plat­ziert wurde.

Die Pro­jekt­gruppe setzte sich aus den ehe­ma­ligen Schü­lern einer achten Klasse (Wen­delin Knaus, Philipp Adam, Patrick Paetsch, Flo­rian Pfund­stein, Nina Bühl) zusammen, welche tat­kräftig und enga­giert bei der Umset­zung halfen.

Das Pro­jekt wurde von dem Kunst- und Tech­nik­lehrer Elmar Schiller und der Kunst­leh­rerin Fran­ziska Kilian betreut.

Bei der Ver­ni­sage trug der neue Rott­weiler Stadt­schreiber Johann Reißer erst­mals sein neues Gedicht »Amei­sen­bauten: Ein sie­ben­tei­liger Satz« vor.


Pro­jekt »Laufbus«

Nach den Herbst­fe­rien soll an der Konrad-Witz-Schule der »Laufbus«starten.
Dazu gibt es einen

Info­abend
Dienstag, 04.11.2014
um 17 Uhr im Musik­pa­villon

Neben all­ge­meinen Infor­ma­tionen wird auch der kon­krete Ablauf und die Orga­ni­sa­tion eines Lau­fenden Schul­busses vor­ge­stellt. Auch Fragen werden an diesem Abend geklärt.


Klasse 2b beim Stadt­lauf

»Auf die Plätze – fertig – los!« hieß es am Sonntag dem 19.10. beim Stadt­lauf für die Klasse 2b. Als erste Klasse der KWS nahmen Celine Bekesi, Pau­line Bauer (Ersatz­frau für Jose­fine Graf), Tim Lau­dert, Tim Waskow und Julian Hugger teil, dessen Mutter die Klasse erst auf die tolle Idee brachte und die Anmel­dung über­nahm.

Die zweit­jüngsten Teil­nehmer in dieser Kate­gorie freuten sich nach ins­ge­samt 5 km-Lauf­strecke über einen 10. Platz.


VKL on Kul-TOUR

Aus­zeich­nung der Konrad-Witz-Schule als »MINT-freund­liche Schule«


Neuer Kon­rektor