Am Samstag, den 17. Sep­tember 2022, durften wir 33 neue Erstklässler*innen an der Konrad-Witz-Schule zu ihrem ersten Schultag begrüßen. Im Kreise ihrer Fami­lien trafen sich die Neu­an­kömm­linge – schwer bepackt mit Schul­ranzen und Schul­tüte – zunächst im Fest­saal der Gym­na­sien. Dort ange­kommen begrüßte Direktor Domi­nique Lang die Fami­lien und stellte den Schulanfänger*innen wich­tige Ansprechpartner*innen für das Schul­leben an der KWS vor. Im Anschluss betonte die Eltern­bei­rats­vor­sit­zende Frau Hils in einer kurzen Ansprache die wich­tige und kon­struk­tive Zusam­men­ar­beit des Eltern­bei­rates mit der Schulgemeinschaft.

In diesem Jahr durften auch die Viertklässler*innen ihre neuen Mitschüler*innen wieder vor Ort mit ihrem lie­be­voll aus­ge­führten und von Lie­dern unter­malten Kurz­theater in Emp­fang nehmen. Begeis­tert erlebten die Erstklässler*innen die Geschichte vom Eich­hörn­chen Neo, dem der anste­hende erste Schultag ein „komi­sches Gefühl“ im Bauch berei­tete und in wel­chem deut­lich wurde, dass jedes Schul­kind ein beson­ders Talent hat, wel­ches es in der Schule zum Aus­druck bringen kann.

Von Applaus begleitet ver­sam­melten sich jetzt nach­ein­ander zunächst die Klasse 1a gemeinsam mit ihrer Klas­sen­leh­rerin Frau Rade­ma­cher und anschlie­ßend die Klasse 1b mit Frau Klaiber für das obli­ga­to­ri­sche Grup­pen­foto auf der Bühne. Nun war es end­lich so weit: Die Klas­sen­tiere, Affe Koko und Affen­dame Kiki, wiesen den Kin­dern den Weg in ihre lie­be­voll ein­ge­rich­teten Klas­sen­zimmer. Die Klas­sen­leh­re­rinnen hatten im Vor­feld keine Mühen gescheut, um die Räume in einen Ort des Ler­nens zu ver­wan­deln, in denen auch wich­tige Wohl­fühl­ele­mente wie eine sepa­rate Lese­ecke oder Will­kom­mens­wim­peln nicht fehlen dürfen. Kaum hatten alle Schüler*innen der Klasse 1a einen Sitz­platz gefunden, gingen sie gemeinsam mit Affe Koko auf Ent­de­ckungs­reise im Klas­sen­zimmer nach Dingen, die eine Affen­bande tag­täg­lich braucht. Und auch Kiki wollte die neuen Kinder der 1b ken­nen­lernen, indem sie ihnen ihre Namen ent­lockte und dabei ihr noch nicht ganz per­fektes Lese­ver­ständnis zum Besten gab. Die im Anschluss erzählte Geschichte über einen Löwen, der zum ersten Mal in die Schule geht, regte die Kinder beider Klassen zum Nach­denken dar­über an, was sie per­sön­lich wohl alles in der Schule lernen würden. Mit viel Jubel wurde die erste Übungs­auf­gabe für Zuhause in den Schul­ranzen gepackt. Ob das wohl so bleiben wird?

In der Zwi­schen­zeit durften die Eltern der Neu­an­kömm­linge es sich wei­terhin im Fest­saal gemüt­lich machen und der Rede von Herrn Lang lau­schen, der neben grund­sätz­li­chen Infor­ma­tionen auch das päd­ago­gi­sche Kon­zept der Schule vor­stellte. Die KWS als Wohl­fühlort, an dem die Kinder ganz­heit­lich in ihrer indi­vi­du­ellen Art geför­dert und begleitet werden, dieser Aspekt wurde in beiden Teilen des Pro­gramms – sowohl im Kurz­theater und in den Reden, als auch durch das Bei­sam­men­sein bei zwar kühlem, aber son­nigem Herbst­wetter auf dem Schul­ge­lände deut­lich. Einmal mehr wurde die Schule als Lebens­raum wahr­ge­nommen, in dem die Schüler*innen gerne ver­weilen, mit­ein­ander lernen und spielen. Auch wenn der tra­di­tio­nelle Klas­sen­baum auf­grund des unbe­stän­digen Wet­ters bereits am Vortag gepflanzt worden war, hef­teten die Eltern und Geschwister gerne ihre guten Wün­sche daran und nutzten das herr­liche Pan­orama für schöne Erin­ne­rungs­fotos. Ein beson­derer Dank gilt auch den Elternvertreter*innen, Klas­sen­leh­re­rinnen und Schüler*innen der zweiten Klasse, die mit großem Enga­ge­ment für das leib­liche Wohl der Fami­lien sorgten.

Das gesamte Team der KWS wünscht den neuen Erstklässler*innen einen guten Start in ihre Schul­zeit und freut sich auf schöne Begeg­nungen im oberen Pavillon.