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Presse | Berichte

Schülerinnen und Schüler des Profilfachs Kunst erschaffen „Ballon dogs“

Achtklässler der Konrad-Witz Schule stellen ihre Kunstwerke in der Volksbank Rottweil aus (Bild: 1. v. li: Rektor Willy Schmidt, 2. v. li.: Lehrerin Julia Glatz, 1. v. re.: Henry Rauner)

Seit dem Schuljahr 2018/2019 haben die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Witz Gemeinschaftsschule die Möglichkeit, ab Klasse 8 das Profilfach Kunst zu wählen. In diesem praktisch angelegten Fach beschäftigen sich die Mädchen und Jungen mit den künstlerischen Phänomenen Bild, Raum (Plastik und Architektur), Fläche (Grafik und Malerei), Zeit (Medien und Aktion).

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Plastik und Skulptur“ stellten die Jugendlichen „Balloon dogs“ nach dem Künstler Jeff Koons her. Dessen „Ballon dog in orange“ aus Stahl wurde im Jahr 2013 für 58,4 Millionen Dollar versteigert. Mit dagegen einfachen Mitteln wie Gips, Spachtelmasse und Lackspray formten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Plastiken, die jedoch nicht weniger ansehnlich und mit viel engagierter Arbeit der Jugendlichen entstanden sind.

Bis zum 22. Juli können Sie einige der Werke in der Hauptstelle der Volksbank Rottweil, Hochbrücktorstraße 27 (1.OG) bestaunen. Die Ausstellung kann während den Servicezeiten besucht werden: Mo-Fr 09:00 bis 12:30 Uhr; Mo, Di, Fr 14:00 bis 16:00 Uhr; Do 14:00 bis 18:00 Uhr.

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Henry Rauner, Rektor Willy Schmidt und Lehrerin Julia Glatz eröffneten die Jugendlichen ihre Ausstellung.

Achtklässler gestalten Zeitungsartikel

Im Rahmen des diesjährigen Projekts “Zeitung in der Schule” (kurz: ZISCH) haben die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die Welt der Tageszeitung bekommen. Sie erhielten ein kostenloses Zeitungsabonnement für einen festgelegten Zeitraum und bearbeiteten die Struktur und den Inhalt derselben in verschiedenen Unterrichtsstunden. Schließlich begaben sich die Schülerinnen und Schüler in die Hallen des Druckzentrums in Villingen-Schwenningen, um dort zu erfahren, mit welch beeindruckenden Maschinen in wenigen Minuten eine gewaltige Papierrolle zur fertig gefalteten und verpackten Tageszeitung wird. Das erworbene Wissen wurde schließlich praktisch genutzt, denn die Schülerinnen und Schüler schrieben eigene Zeitungsartikel über die Themen, die sie gerade am brennendsten interessierten. Ein Artikel entstand beispielsweise über die “friday for future” Demonstrationen, an denen auch Jugendliche der achten Klassen teilgenommen hatten. Diesen und weitere Artikel finden sie hier.

Grundschüler verfolgen gespannt ein “Knäul” bei einer Autorenlesung

Lesungen sind ein fester Bestandteil des Unterrichtsgeschehens der Konrad-Witz-Schule. Dass ein Autor ein Buch vorstellt, der mal Lehrer an der KWS war, ist ungewöhnlich. Dass eine Klasse zwei (Schul-) Stunden wie gefesselt an den Lippen der Leserin hängt und hochkonzentriert und diskussionsfreudig den Inhalt des Buches begleitet, das ist für den erfahrenen Pädagogen und Autor schon außergewöhnlich. Da ist ein „Knäuel“ Interessantes aufeinandergetroffen.

Aber der Reihe nach. Der Autor ist Frank Weniger, die „Leserin“, ist seine Frau, Hannelore, das Kinderbuch heißt „Knäuel“, die hochmotivierte Klasse ist die 3a der Konrad-Witz-Schule – der Rest ist die Buchgeschichte. Vielleicht lag es am Aufbau der Lesung, vielleicht lag es am Inhalt – ganz besonders aber, lag es an der sozialen Aufgeschlossenheit der Schüler. In dem Buch geht es um die sechsjährige Martha. Sie sieht anders aus, sie ist anders. Sie soll daran schuld sein, dass die Eltern ihrem Bruder, Sam, seinen Wunsch nicht erfüllen können. Sam möchte einen Hund, der als Freund immer da ist und keine blöden Fragen stellt. Martha hat das Down-Syndrom, braucht von daher viel Zeit. Zeit, auf die Sam verzichten muss. Martha hat zudem Angst vor allem, was auf sie zu rennt. Er liebt seine Schwester, normalerweise. Aber die Hänseleien wegen ihr in der Schule gehen ihm auf den Keks. Es ist ein prall gefülltes Knäuel, dass das Buch auf humorvolle, verschmitzte Art und mit raffinierten Einfällen ent-knäuel-n soll. So entwickelt sich ein Verwirrspiel um den echten „Knäuel“, den Hund aus dem Tierheim, der mit seinen aufmerksamen, drolligen Augen und seinem wuscheligen Fell aussieht, wie ein Wollknäuel. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Zum Schluss lösen sich alle Probleme in Luft auf, es gibt nur Gewinner.

Faszinierend für das Ehepaar Weniger – das die Buchinhalte natürlich schon kannte – waren die Kinder. Sie lauschten gebannt der Lesung. Noch verblüffender waren ihre Beiträge in den sogenannten Erarbeitungsphasen. Der Autor hatte einen (Woll-)Knäuel dabei. Daraus entwickelten die Schüler die Botschaft des Buches. Sie stellten fest, dass es keinen Anfang und kein Ende hatte – ein „Problemknäuel“. Als ein Schüler, aus heiterem Himmel, feststellte, dass „der Opa, der ja bald in Rente kommt, vielleicht sich einen Hund zulegen könnte, der auch Sam glücklich machen würde“, war der Autor sprachlos. So viel soziales Verständnis, wie es aus allen Fragen, Beiträgen und Folgerungen zum Ausdruck kam, überraschte und erfreute den ehemaligen Rektor. Aus Sicht des Ehepaares Weniger war es eine Sternstunde für Buch, für Lesen und Schreiben, für Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler für soziale Themen, wenn sie spannend und humorvoll aufbereitet sind.

„Den Kindern macht es viel Spaß, etwas vorgelesen zu bekommen. Außerdem wächst so die Lust, selbst Geschichten zu lesen“, so war Schulleiter Willy Schmidt sehr dankbar für das besondere Angebot und freute sich über die Rückmeldungen des Autors. „Es ist immer etwas Anderes, wenn von außerhalb der Schule jemand zum Vorlesen kommt und dabei auch von seiner Arbeit als Autor erzählt.“ Die Schüler freuen sich riesig, dass sie im Unterricht das Buch weiterlesen und den „Knäuel“ auflösen dürfen.

Schüler engagieren sich für eine bessere Umwelt

Die Klasse 8b der Konrad-Witz-Schule pflanzte im Rahmen ihres Umweltprojektes zehn Obstbäume auf der Streuobstwiese oberhalb der Marxstraße.

Bereits im letzten Schuljahr 2017/18 kam die Idee auf, sich für die Umwelt mehr engagieren zu wollen. Anstoß hierzu war die Stuttgarter Veranstaltung “Klimapioniere”, an der die Klasse 8b mit der damaligen Klassenlehrerin Tanja Wößner teilgenommen hatte. Die SchülerInnen und Schüler kamen somit auf das Thema „Baumpflanzaktion“.

Für das Umweltprojekt wurde anschließend auf dem Wochenmarkt Spenden gesammelt.

Die Umsetzung der Baumpflanzaktion erfolgte schließlich am Donnerstag, den 11.04.2019 mit Hilfe von Herrn Peter Keller (Leiter von der Beratungsstelle für Gartenbau und Grüngutordnung) und Herrn Albert Schmidt (Sachbearbeiter der Grünanlagen), sowie auch dem Klassenlehrer Herrn Frank Müller und der Biologielehrerin Frau Elli Kandora.

Nach einer kurzen Einführung durch beide Fachmänner wurden zunächst sechs Löcher für die Obstbäume gegraben, diese eingepflanzt, durch Pfosten stabilisiert und zum Schluss zugeschnitten. Herr Keller stand uns hierbei mit Rat und Tat zur Verfügung. Am nächsten Morgen traf sich die Klasse noch einmal, um die letzten vier Bäume zu pflanzen. Beendet wurde die erfolgreiche Umweltaktion mit einem gemütlichen Grillen. „Es war teilweise schweißtreibend, aber die Mühe hat sich gelohnt,“ war das Fazit.

Die Klasse 8b möchte sich für die tolle Unterstützung ausdrücklich bedanken: Herr Keller kam bereits im Vorfeld in die Klasse und thematisierte das Thema „Bäume pflanzen und pflegen“. Herr Schmidt kümmerte sich um die Besorgung der Bäume, die benötigten Materialien und Werkzeuge, aber auch um die notwendige Wasserversorgung der Bäume.

KWS-Redaktion: Mona Grimm & Sophie Ilkner (Klasse 8b)

Klasse 7a wächst beim Teamtag noch enger zusammen

Klasse 7a im Rottweiler Testturm

Einen ganz besonderen Tag durfte die Klasse 7a der GMS mit ihrer Klassenlehrerin Sabine Kolk und der Schulsozialarbeiterin Katharina Beck erleben: „Teamtag“ stand auf dem Stundenplan – Wanderung zum Thyssenkrupp Testturm mit Pizza-Backen und Teamspielen in der Schule.

Zu Fuß ging es zum Berner Feld, erst durch die Innenstadt, dann in der Au unter der Brücke hindurch Richtung Testturm. Schon waren sie am Fuße des 256 Meter hohen Turmes.

Zunächst sahen die Schüler im unteren Bereich des Turmes einen kurzen Film über die Firma Thyssenkrupp. Die Klasse teilte sich dann in zwei Gruppen, da nur 15 Personen im Aufzug mitfahren dürfen. Dafür dauerte die Fahrt nur 30 Sekunden im Panoramaaufzug und schon war die erste Gruppe oben. Die zweite Gruppe folgte schnell. Oben angekommen bot sich ihnen eine beeindruckende Aussicht über Rottweil und dessen Umgebung. Die Schüler suchten die KWS, dessen Dach im Wäldchen gut zu sehen war, und sie suchten ihre Häuser, in denen sie wohnten oder das Haus der Oma. Alles war deutlich zu sehen. Weiter reichte an diesem Tag der Blick nicht, da es bewölkt war. Nach ungefähr einer Stunde Aussichtsplattform und vielen geschossenen Fotos brachte der Aufzug die Schüler auf dem gleichen Weg schnell wieder nach unten.

Der Rückweg zur Schule verlief schneller, da alle schon sehr hungrig waren. In der Küche teilten sich die Schüler in vier Gruppen auf und jede Gruppe backte dann jeweils zwei Pizzen. Die Pizzen wurden je nach Geschmack unterschiedlich mit Salami, Gemüse, Thunfisch oder nur Tomate belegt. Schon bald konnten alle gemeinsam essen.

Nach dem Essen spielten die Schüler noch Teamspiele, bei denen es wichtig war, dass sich die einzelnen Gruppen gemeinsam gut absprachen. Ein wirklich lustiger Abschluss des Tages. Bevor es dann nach Hause ging, aßen alle noch selbst gebackenen Kuchen.

(Leo Hils, Klasse 7a)

Die Klassen 10 der KWS besuchen das Europaparlament in Straßburg

Wie in jedem Jahr besuchten die Klassen 10 und 10K das Europaparlament und trafen sich dort mit der Europaabgeordneten Nadja Hirsch (FDP, Bayern).

Um 7.50 Uhr hatten wir uns getroffen und war dann mit dem Bus nach Straßburg gefahren. Nach einem Besuch der Innenstadt und des Münsters besuchten wir nachmittags das Europäische Parlament.

Wir mussten durch eine Sicherheitskontrolle, um in das gigantische Gebäude zu gelangen. Anschließend holte uns Frau Hirschs Assistent, Herr Odebrecht, ab und führte uns in ein Besuchszimmer. Frau Hirsch erzählte uns dort einiges über das Parlament. Im Anschluss durften wir ihr Fragen stellen. Leider konnte sie uns nur wenige Fragen beantworten, da sie noch einen Termin mit einer Ministerin hatte. Unsere restlichen Fragen durften wir ihrem Assistenten stellen. Wir haben über viele verschiedene Themen geredet, wie beispielsweise über die Flüchtlingskrise, Legalisierung von Cannabis oder den Brexit. Auch haben wir erfahren, dass alle Abgeordneten in Brüssel wohnen und nur vier Tage im Monat in Straßburg sind und dass Frau Hirsch nicht durchgehend Europaparlamentsabgeordnete war, da die FDP bei der letzten Wahl zu wenige Stimmen bekam.

Im Anschluss an die Fragerunde machten wir ein Foto und durften einer Plenarsitzung zuhören, welche das Thema „Syrien“ behandelte. Um die Politiker verstehen zu können, bekamen wir alle Kopfhörer, durch welche die Simultandolmetscher die Redebeiträge in verschiedenen Sprachen übersetzten. Nach der Sitzung verabschiedete uns Herr Odebrecht und wir traten unsere Heimreise wieder an.

(Leonie Pfundstein, Klasse 10)

Grundschüler bieten abwechslungsreiches Programm bei Show and Tell

Zweitklässler tanzen zu “Es schneit” von Rolf Zuckowski

Die Kinder der Konrad Witz Schule begeisterten ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm. Zuerst zeigte die Klasse 3b den Anfang ihres Theaterstückes “Auf der anderen Seite des Flusses”:

Ein Dorf wird durch einen Fluss in Ost- und Westseite getrennt. Nur eine Brücke verbindet beide Seiten, die sich aber nicht verstehen. Erst als die Brücke kaputt geht, merken die Bewohner auf beiden Seiten, dass sie sich gegenseitig brauchen. Der Wiederaufbau der Brücke stärkt die Beziehung der Bewohner und diese nähern sich wieder an. 

Diese Aufführung war ein kleiner Vorgeschmack auf den großen Auftritt im weiteren Verlauf des Schuljahres.

Als nächstes folgte die Klasse 2b mit einem Winterrap. Sie hatten sogar eigene Beatboxxer mitgebracht und gaben den Rhythmus mit Body-Percussion an. Zudem präsentierten zwei Tanz-Gruppen Tänze zu den Liedern „no excuses“ und „Chöre“. Die Tänzerinnen animierten alle Zuschauer zum Mitsingen und Mitklatschen.

Die Viertklässler zeigten einen Auftritt mit bunten Boomwhackers und einem kleinen Chor. Sie begleiteten sich zu dem Lied „Tief im Dschungel“ und bewiesen ihr Rhythmusgefühl.

Als Abschluss tanzten die Kinder der Klasse 2a passend zum Wetter einen winterlichen Tanz zu „Es schneit“ von Rolf Zuckowski.

Viertklässler auf der abenteuerlichen Jagd nach Matzke Messer

Wilde Party mit den Buchfiguren

Die Viertklässler genossen in der Stadtbücherei eine Lesung mit dem österreichischen Autor Michael Roher. Er las aus seinem Buch “Frosch und die abenteuerliche Jagd nach Matzke Messer” vor. Dabei begaben sich die Kinder auf eine Bewegungsreise und feierten eine wilde Party mit den Buchcharakteren.

Michael Roher ist gleichzeitig Illustrator seines Buches und zeigte den Kindern an einer Stellwand sein Talent. Spontan zeichnete er die Hauptfiguren auf ein Plakat, dass nun in der Schule betrachtet werden kann.

Als Abschluss durften die Schüler persönliche Fragen stellen und sich sogar ein Autogramm abholen.