Die KWS begrüßt Fran­ce­Mobil virtuell

Letzte Woche durften die Schüler der Konrad-Witz-Schule in Rott­weil der Klas­sen­stufen 6, 8 und 9 im Fach Fran­zö­sisch zwei mut­ter­sprach­liche Ani­ma­teu­rinnen vir­tuell begrüßen und ein tolles Ani­ma­ti­ons­pro­gramm miterleben.

Fran­ce­Mobil wird vom Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­werk ange­boten und ermög­licht den Kon­takt mit mut­ter­sprach­li­chen Ani­ma­teuren, die ein Aus­lands­jahr in Deutsch­land absol­vieren und ver­schie­dene deut­sche Schulen besuchen.

Frank­reich wurde somit (coro­nabe­dingt) in das „vir­tu­elle“ Klas­sen­zimmer gebracht und das Strahlen der Schüler war nicht zu über­sehen. Alle Schüler haben sich sehr über die Mög­lich­keit gefreut, Frank­reich auf eine ganz andere Weise zu entdecken.

Die Ani­ma­teu­rinnen haben sich zu Beginn vor­ge­stellt und ihre jewei­lige Heimat La Réunion und Bor­deaux vor­ge­stellt. Anschlie­ßend wurden ver­schie­denste Kom­mu­ni­ka­ti­ons­spiele in Ver­bin­dung mit fran­zö­si­schen Lie­dern oder Spe­zia­li­täten gespielt. Das Ziel war eine Stunde lang pro Klas­sen­stufe so viel wie mög­lich Fran­zö­sisch zu sprechen.

Die Schüler waren begeis­tert von dieser berei­chernden Begeg­nung und freuen sich auf nächstes Jahr, wenn wir Fran­ce­Mobil hof­fent­lich per­sön­lich und erneut an unserer Schule begrüßen dürfen.

Umwelt­pro­jekt der Fran­zö­sisch­gruppe in Klas­sen­stufe 6

An einem beson­deren Wett­be­werb des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­werks (DFJW) nimmt die Fran­zö­sisch­gruppe der Klas­sen­stufe 6 der Konrad-Witz-Schule teil: Éco-ActionGemeinsam ver­bes­sern wir unsere Umwelt. Gerade in Zeiten wie diesen sind gemein­same Pro­jekte von großer Bedeu­tung für die Schü­le­rInnen der Konrad-Witz-Schule. Es han­delt sich hierbei um ein Gemein­schafts­pro­jekt mit einer Klasse aus Frank­reich (aus der Stadt Audin­court in der Nähe von Montbéliard).

Am 15. März 2021 wurden die ersten Erfah­rungen auf digi­talem Weg mit der Klasse aus Frank­reich aus­ge­tauscht. Die Schü­le­rInnen hatten dabei große Freude und konnten ihre Fran­zö­sisch­kennt­nisse end­lich in die Praxis umsetzen. Ziel ist es, das Thema Umwelt in einer Art „ani­miertem Comic“ zu prä­sen­tieren, der sowohl auf Fran­zö­sisch als auch auf Deutsch ver­tont wird. Bon cou­rage!

Gelun­gener Auf­takt des Fern­ler­nens an der KWS

Der Schul­start nach den Weih­nachts­fe­rien an der Konrad-Witz-Schule ver­lief dank der Lern­platt­form des Medi­en­zen­trums Rott­weil trotz der Ent­fer­nung reibungslos.

Das Kol­le­gium hatte sich im Vor­feld in Koope­ra­tion mit der Schul­so­zi­al­ar­beit auf die aktu­elle Situa­tion des Fern­lern­un­ter­richts vor­be­reitet. In der Sekun­dar­stufe konnten die Schü­le­rInnen ab Mon­tag­morgen, 11.01.21, von zu Hause aus oder an Ein­zel­ar­beits­plätzen in der Schule an Video­kon­fe­renzen teil­nehmen. Außerdem ermög­licht die Not­be­treu­ungs­gruppe vor allem den jün­geren Schü­le­rInnen vor Ort die Teil­nahme an den Kon­fe­renzen, falls die tech­ni­schen Vor­aus­set­zungen zu Hause dies nicht zulassen. Arbeits­ma­te­ria­lien und Schul­bü­cher wurden schon vor der Schlie­ßung der Schulen mit nach Hause genommen, sodass nun darauf zurück­ge­griffen werden konnte.

Im Grund­schul­be­reich liegt den Lehr­kräften neben den am Wochen­ende aus­ge­lie­ferten Mate­rial- und Lern­pa­keten vor allem der per­sön­liche Kon­takt zu den Schü­le­rInnen und Eltern am Herzen. Regel­mäßig werden Lern- und Erklär­vi­deos ver­schickt, in denen neben anschau­li­chem Lern­ma­te­rial auch die Klas­sen­tiere mit kleinen Bot­schaften für die Kinder zu sehen sind. Die Koope­ra­tion mit den Eltern ist in dieser der Zeit eben­falls eine wich­tige Säule für das Gelingen des Fern­ler­nens mit den ganz Kleinen. Des­halb stehen die Lehr­kräfte in regel­mä­ßigem Aus­tausch per Telefon oder über die Lern­platt­form mit den Fami­lien und gewinnen auf diese Weise einen authen­ti­schen Ein­blick in die Her­aus­for­de­rungen und auch Chancen des Homeschoolings.

Wie bereits im Früh­jahr gibt es auch im aktu­ellen Lock­down unter den gege­benen Vor­aus­set­zungen wieder die Mög­lich­keit der Not­be­treuung. Das Betreu­ungs­per­sonal küm­mert sich mit viel Enga­ge­ment um einen struk­tu­rierten Tages­ab­lauf, bei wel­chem Phasen des Ler­nens und der Kon­zen­tra­tion sich mit Bewe­gungs- und Ruhe­pausen abwech­seln. Tra­di­tio­nell startet nach dem Drei­kö­nigstag auf dem Schulhof das Kle­pfen, das von den Kin­dern vor Ort auch in diesem Jahr wieder aus­giebig prak­ti­ziert wird und inso­fern ein Stück Nor­ma­lität auf dem momentan wenig fre­quen­tierten Schulhof schafft. Außerdem machen die Betreue­rInnen sich und den Kin­dern das tolle Win­ter­wetter zunutze, indem sie den Schulhof in den Pausen in eine rie­sige Rodel­bahn ver­wan­deln. Grund­schüler bauen Schnee­männer um die Wette und die Freude über den weißen Winter ist nicht zu übersehen.

Mög­lich wurde dieser gelun­gene Start ins Fern­lernen in Kom­bi­na­tion mit der Not­be­treuung vor Ort an der Konrad-Witz-Schule durch die sehr gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Lehr­kräften, Schul­so­zi­al­ar­beit, päd­ago­gi­schen Assis­tenten und städ­ti­schem Betreuungspersonal.

Ehe­ma­lige KWSler enga­gieren sich in den Ferien

Eine dicke Über­ra­schung wartet auf die KWS-Schüler zum Schul­start, denn ein lang ersehnter Wunsch der Schü­ler­schaft wurde durch ehe­ma­lige Schüler umge­setzt: die Sitz­stufen bei der Mensa wurden mit Dielen ver­kleidet und sind nun in den Pausen nutzbar.

Geplant wurde das Pro­jekt im Technik­un­ter­richt der Stufe 7 im ver­gan­genen Schul­jahr. Es wurde genau Maß vor Ort genommen und ver­schie­dene Modelle zur Ver­an­schau­li­chung gebaut, Mate­ria­lien wurden ver­gli­chen und Kos­ten­vor­anschläge ein­ge­holt. Für und Wider wurde abge­wogen, bis sich die Stufe letzt­lich gemeinsam für ein Modell ent­schied. Die Umset­zung konnte im Früh­jahr dann coro­nabe­dingt leider nicht erfolgen.

Drei ehe­ma­lige KWSler zeigten ihre Ver­bun­den­heit mit ihrer alten Schule und zogen das Pro­jekt in den Ferien durch. Domenic Federer und Marvin Gruler schlossen ihr Abitur am TG gerade mit einem Einser-Schnitt ab und ihr Freund Marcel Bliestle hat die Gesel­len­prü­fung als Schreiner in der Tasche. Mit seiner Exper­tise vom Holzbau und der Unter­stüt­zung durch Technik-Lehrer Frank Müller sägten, bohrten und schraubten die jungen Männer an vier langen Nach­mit­tagen und stellten ihre Frei­zeit gerne ihrer ehe­ma­ligen Schule zur Ver­fü­gung. Das Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt Rott­weil hatte die Pläne gut geheißen, der För­der­verein unter­stützte finan­ziell und Kon­rek­torin Ste­fanie Heß koor­di­nierte das Projekt.

Schon in ihrer Schul­zeit an der KWS waren sie „die Jungs für alles“ und halfen bei ver­schie­denen Haus­meis­ter­tä­tig­keiten ebenso ver­ant­wor­tungs­be­wusst wie tat­kräftig bei schu­li­schen Ver­an­stal­tungen mit. „Auf solche Jungs können wir in Rott­weil ein­fach nur stolz sein!“ lobt Willy Schmidt aus dem Ruhe­stand die EX-KWSler und sieht das ehren­amt­liche Enga­ge­ment der Ehe­ma­ligen als Bestä­ti­gung einer nach­hal­tigen schu­li­schen Arbeit an der KWS, wo Per­sön­lich­keits­stär­kung und Respekt groß geschrieben sind.

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