KWS ver­ab­schiedet sehr erfolg­reiche Abschluss-Jahrgänge

Preis­träger der neunten Klassen

Die Abschluss­feiern der Klassen 9 und 10 standen unter dem Motto „ein Moment, in dem die Zeit still steht und den man für immer behalten möchte.“ Diese beson­dere Form des Inne­hal­tens fanden die vier Abschluss­klassen bei den Abschluss­feiern der KWS. Dort werden Schüler sowohl zum Haupt­schul­ab­schluss wie zur Mitt­leren Reife geführt. Der ver­ab­schie­dete Schü­ler­jahr­gang zeigt wieder, dass dies mit großem Erfolg mög­lich ist.

Die Schüler der zwei Klassen 9, der Koope­ra­ti­ons­klasse 10K und der Klasse 10 (MBA) wurden von der Schul­lei­tung zusammen mit ihren Fami­lien und den Lehr­kräften in den Abschluss­feiern im jeweils voll­be­setzten Musik­pa­villon der KWS würdig ver­ab­schiedet. Alle Schüler und Lehr­kräfte können stolz auf die Ergeb­nisse sein, beson­ders wenn Schüler und Eltern sich vor Jahren am Ende der Grund­schule viel­leicht eine andere Schulart gewünscht hatten. Bei der Preis­ver­lei­hung durch Schul­leiter Willy Schmidt erin­nerte er seine Schüler an ihre vielen Mög­lich­keiten und ermu­tigte sie, mit Selbst­be­wusst­sein und Anstren­gungs­be­reit­schaft sich den neuen Welten zu stellen. Mit in den „Ruck­sack fürs Lebens“ gab der Rektor den Jugend­li­chen, sie mögen die an der KWS gemachten viel­fäl­tigen posi­tiven Erleb­nisse im Umgang mit Viel­falt und Unter­schied­lich­keit als Edel­steine bewahren.

Die Eltern­bei­rats­vor­sit­zende Gabi Hils und die Eltern­ver­tre­te­rinnen der Klassen 9 bedankten sich für die aner­kannt enga­gierte und erfolg­reiche Arbeit der KWS-Lehr­kräfte, gra­tu­lierten den Schü­lern zu ihrem Erfolg und appel­lierten an die Ver­ant­wor­tung der Jugend­li­chen für ihre wei­tere schu­li­sche und beruf­liche Lauf­bahn. Sie seien von dieser Schule gut vor­be­reitet und hätten alle Mög­lich­keiten vor sich.

Die Schüler der Koope­ra­ti­ons­klasse Werk­re­al­schule-Berufs­schule 10K mit ihrer Klas­sen­leh­rerin und Koor­di­na­torin Ursula Perschke ver­ab­schie­deten sich von ihren Lehr­kräften, die sie zwei Jahre lang eng und intensiv auf ihre Abschlüsse und auf die Berufs­aus­bil­dung vor­be­reitet haben. Abtei­lungs­leiter Dr. Wen­delin Haag ließ Grüße aus­richten und bedankte sich für die jah­re­lang gute und erfolg­reiche Zusam­men­ar­beit mit der KWS.

Die Klas­sen­lehrer der beiden Klassen 9, Peter Reil und Mirka-Sophie Hirth, ver­wiesen in ihren Anspra­chen auf den großen Schritt im Leben, den sie mit den Abschlüssen geschafft haben. Sie hoffen, dass die Schü­le­rinnen und Schüler ihren gut gefüllten Ruck­sack der Schul­zeit an der KWS nutzen und zu Legenden ihres eigenen Lebens­weges werden. Die Schul­so­zi­al­ar­bei­terin Daniela Kipp zeigte mit Bil­dern aus den ver­gan­genen fünf Jahren, wie „groß“ ihre Schütz­linge wurden. Die anstren­genden Auf­stiege auf dem Weg zu den Prü­fungen in den letzten beiden Jahren haben sich gelohnt. Umrahmt wurden die Feier von Cha­r­alampos Semi­lidis mit einem Musik­stück am Flügel im voll besetzten Musikpavillon.

Für die Klasse 10 rich­tete ihr Klas­sen­lehrer Thomas Götz den Blick auf die Leis­tungs­fä­hig­keit jedes ein­zelnen Jugend­li­chen. Jetzt gehe es noch mehr darum, seinen Weg mit den erwor­benen viel­fäl­tigen Kom­pe­tenzen zu gehen. Er zog den Ver­gleich zum Fuß­ball­spiel und wünschte den Absol­venten faire Gegner, viele Tor­chancen und den nötigen Biss. Stolz gra­tu­lierte er zum bisher wich­tigsten Tor, zur Mitt­leren Reife. Der ver­ab­schie­dete Schü­ler­jahr­gang zeige, was mit Anstren­gungs­be­reit­schaft mög­lich sei.

Musi­ka­li­sche Höhe­punkte der Abschluss­feier der Zehner waren solis­tisch vor­ge­tra­gene Musik­stücke am Flügel durch Mari­anna Bischoff. Ein beson­deres Schman­kerl schaffte Volker Basler am Flügel mit der ganzen Klasse “auf der Suche nach dem einen Moment“.

Ein guter Jahr­gang sei das, meinte der stolze Rektor bei der Zeug­nis­über­gabe. Einige erfolg­reiche Absol­venten streben auf der Grund­lage des mitt­leren Bil­dungs­ab­schlusses (MBA) das Abitur an, die anderen gehen mit der Mitt­leren Reife in Aus­bil­dung und an die Beruf­li­chen Schulen. Die so hohe Erfolgs­quote bei anspruchs­vollem Anfor­de­rungs­profil wurde durch die gemein­samen Anstren­gungen geschafft.

Preis­träger Klassen 9:

Adrián Janácik, Kevin Dapp, Klaudia Rumi­jewska, Albijan Qevani, Csaba Toth und Sara Ferati

Ein Lob für ihre erzielten Leis­tungen in Klasse 9 erhielten: 

Andrian Fondos, Vanessa Dapp, Samir Gashi, Arianit Kras­niqi, Cha­r­alampos Semi­lidis, Este­fanie Tie­pel­mann, Oliver Kinzel, Hus­sein Nayif, Diema Murad.

Der Son­der­preis für sehr gute Leis­tungen im Fach Wirt­schafts­lehre wurde durch Herrn Awe­cker von der Kreis­spar­kasse an Albijan Qevani überreicht.

Für beson­deres soziales Enga­ge­ment im Schul­alltag wurden ausgezeichnet:

Klaudia Rumi­je­waska, Este­fania Tie­pel­mann, Meran Alalo und Hus­sein Nayif

Preise für die besten Leis­tungen in Klasse 10:

Michael Spö­cker und Jen­nifer Bechtold.

Lob erhielten:

Pascal Sonntag, Leonie Pfund­stein, Mari­anna Bischoff, Elias Fügel und Jonas Hörnle

Für sehr gute Leis­tungen in den Natur­wis­sen­schaften erhielt Jen­nifer Bech­told einen Sonderpreis.

Der wei­tere Son­der­preis für sehr gute Leis­tungen im Fach Wirt­schafts­lehre erhielt Leonie Pfund­stein durch Herrn Hirt von der Kreissparkasse.

KWS Schüler legen sich aufs Kreuz — Judo­an­gebot beim Wintersporttag

Einige Schü­le­rinnen und Schüler erlebten einen etwas anderen Win­ter­sporttag beim Judo im Budo­zen­trum. Anstatt mit Schlitten und Skiern einen schnee­be­deckten Hang her­un­ter­zu­sausen, durften die Jugend­li­chen lernen, wie man richtig auf die Matte fällt und wie man das eigene Kör­per­ge­wicht dazu nutzen kann, um seinen Gegner zu Fall zu bringen.

Zweit­klässler nähen Hühner zur Osterzeit

Geschickte Finger und Geduld waren bei den Zweit­kläss­lern gefragt, die sich mit viel Moti­va­tion an das Hüh­ner­nähen gewagt haben. Dem Näh­pro­jekt ging eine fächer­über­grei­fende Lern­ein­heit zum Thema „Vom Ei zum Huhn“ voraus. Die Kinder lernten neben der Ent­ste­hung und Ent­wick­lung eines Kükens auch wie Hühner art­ge­recht gehalten werden, welche Kör­per­teile zum Hahn und Huhn gehören und wie ein Ei auf­ge­baut ist. Unter anderem stellte die Klasse dabei Ver­suche rund ums Ei an.
Am meisten Freude hatten die Zweit­klässler aber an der Her­stel­lung der Stoff­hühner. Die Mäd­chen und Jungen gaben sich große Mühe beim Zusam­men­nähen der Stoff­teile, damit die mit Din­kel­s­pelz befüllten Tiere auch zum Spielen und Kuscheln geeignet sind. Zurecht dürfen die Kinder nun stolz auf ihren Hüh­ner­haufen sein.

(von Julia Glatz)

“GMS erleben” — hand­feste Erfah­rungen und viele Erkennt­nisse zur beson­deren Lernkultur

„Für meine Tochter ist das genau die rich­tige Schulart!“ freute sich die Mutter von Vanessa, einer der jet­zigen Viert­kläss­le­rinnen, beim Angebot der Konrad-Witz-Schule „GMS erleben in Werk­stätten und Pro­jekten“. Die sehr zufrie­dene Besu­cherin meinte die Gemein­schafts­schule, weil ihre Tochter dort nicht zu früh in ein festes „Raster“ gesteckt wird und erst in Klasse acht end­gültig ent­scheiden wird, ob der Haupt­schul­ab­schluss, der Real­schul­ab­schluss oder gar der Über­gang auf das Gym­na­sium das Ende der Zeit an der Gemein­schafts­schule ein­läutet. Bis dahin werden alle drei Bil­dungs­wege ent­spre­chend dem Ent­wick­lungs­stand der Kinder angeboten.

Das GMS-Team der Konrad-Witz-Schule nutzte die Gele­gen­heit, um sich als attrak­tive Alter­na­tive zu den bis­he­rigen wei­ter­füh­renden Schulen vor­zu­stellen. Schul­leiter Willy Schmidt freute sich mit der GMS-Koor­di­na­torin Gabi Leins eine sehr große Schü­ler­schar von Viert­kläss­lern begrüßen zu können. In neun Gruppen führten die Paten aus Klasse 6 diese in die ver­schie­denen Fach­räume, wo sie eine Reihe von Ange­boten nutzen konnten.

Wie viel Spaß eine Ganz­ta­ges­schule mit ihrem ganz­heit­li­chen Bil­dungs­an­gebot machen kann, zeigten die Spiel-Ange­bote im Schü­ler­treff mit dem Acti­vity-Raum und Team­bil­dungs­spielen mit Schul­so­zi­al­ar­bei­terin Katha­rina Beck als Mit­ver­ant­wort­liche für das Kon­zept des päd­ago­gi­schen Mit­tags­bandes. Ganz hand­feste Erfah­rungen durften die Kinder im Tech­nik­be­reich oder beim Mikro­sko­pieren im natur­wis­sen­schaft­li­chen Raum und in der Küche machen. Anspruchs­voll zeigte sich auch das Angebot im Fremdsprachen-Café.

Wäh­rend die sehr moti­vierten Viert­klässler ihre GMS-Erfah­rungen machen durften, standen am gut besuchten Info-Stand und in den Klas­sen­räumen die Lehr­kräfte aus allen Schul­arten als kom­pe­tente Ansprech­partner den Eltern Rede und Ant­wort. Sie erklärten die typi­sche GMS-Lern­kultur mit ihren koope­ra­tiven und indi­vi­du­ellen Lern­formen auf unter­schied­li­chen Niveau­stufen. Auch die sys­te­ma­ti­sche Lern­be­ra­tung (Coa­ching) lernten die inter­es­sierten Eltern als Beson­der­heit der GMS kennen. Gemein­samer Unter­richt mit Inputs, soziales Lernen als Unter­richts­fach (KlaG) sowie die Leis­tungs­rück­mel­dung, wurden den Eltern eben­falls vor­ge­stellt. Auch kri­ti­sche Fragen kamen auf den Tisch. Wie gelingt der Lern­alltag mit drei unter­schied­li­chen Niveau-Stufen? Warum ist die GMS gerade für leis­tungs­starke Kinder mit unter­schied­li­chen Bega­bungen ein geeig­neter Lernort? Gibt es tat­säch­lich keine Haus­auf­gaben an einer Ganz­ta­ges­schule? Etliche Vor­ur­teile wurden revi­diert, viele Unklar­heiten konnten durch die Erfah­rung vor Ort geklärt werden. Mit den posi­tiven Rück­mel­dungen nach diesem Nach­mittag der „GMS zum Anfassen“ sieht sich die Gemein­schafts­schule Rott­weil neben der Real­schule und den ver­schie­denen Gym­na­sien mit ihrem päd­ago­gi­schen Kon­zept und der beson­deren Unter­richts­kultur sehr gut aufgestellt.

Schul­an­mel­de­tage sind der 21. und 22. März. Mehr Infor­ma­tionen unter www.kws-rw.de

(Schul­leiter Schmidt begrüßt die inter­es­sierten Viert­klässler und teilt die Gruppen ein.)

(Schü­le­rinnen und Schüler beim kon­zen­trierten, koope­ra­tiven Lernen.)

KWS-Schüler gehen auf Tuch­füh­lung mit den Bayern-Stars

Einmal ganz nah an den Bayern-Stars sein – diesen Traum konnten sich 30 Schüler der Konrad-Witz-Schule in der Allianz-Arena erfüllen. Auf Ein­la­dung von Sebas­tian und Claude Rudy durften sie mit ihren Beglei­tern gleich hinter den Trai­ner­bänken die beson­dere Atmo­sphäre des Bay­ern­sta­dions erleben. Hin­ter­grund dieser ein­ma­ligen Aktion war der Fuß­ball-Inte­gra­ti­onstag mit „Happy Inte­gra­tion Kids“ in Zusam­men­ar­beit mit Spon­soren und der Fach­stelle Inte­gra­tion der Stadt Rott­weil. Spontan hatte der Vater von Fuß­ball­na­tio­nal­spieler Rudy die Jugend­li­chen zu einem Bay­ern­spiel ein­ge­laden und OB Broß ließ es sich nicht nehmen, die Bus­kosten zu über­nehmen. FV 08er Thomas „Jimmy“ Grimm von GVS-Con­sul­ting spen­dete das Vesper und die fuß­ball­be­geis­terte KWS-Ver­wal­tung orga­ni­sierte die Fahrt zur Freude aller Betei­ligten. Prak­ti­kant Simon sorgte für lie­be­voll her­ge­stellte Trans­pa­rente, die auf die Rott­weiler Fan-Gruppe hin­wies. Höhe­punkt war natür­lich, dass Sebas­tian Rudy zu ihnen kam, sein Trikot zur begeis­terten Rei­se­gruppe warf und so  für noch strah­len­dere Fuß­baller-Augen sorgte.

(Rudy wirft sein Trikot in die begeis­terte Schülermenge)

(Schüler prä­sen­tieren begeis­tert die vor­be­rei­teten Banner)

Vor­le­setag an der KWS rückt Vor­lesen zuhause in den Mittelpunkt

Kin­dern sollte viel mehr und regel­mäßig vor­ge­lesen werden – rät die Stif­tung Lesen allen Eltern und auch den Schulen. So kam der KWS-Grund­schule das Angebot der AOK, am bun­des­weiten Vor­le­setag Vor­le­se­rinnen zu schi­cken, sehr gelegen. Kon­rek­torin Ste­fanie Heß freute sich über einen zusätz­li­chen Impuls, das Lesen und das Vor­lesen ins­be­son­dere zu Hause wieder mehr in Mit­tel­punkt zu rücken.

Ange­lina Drach, Team­lei­terin im AOK-Kun­den­Center Rott­weil, und Samina Warraich, Aus­bil­dende bei der AOK, lasen den Schü­le­rinnen und Schü­lern der beiden dritten Klassen aus dem Kin­der­buch „Franz – Aller­hand und mehr“ von Chris­tine Nöst­linger vor.

„Den Kin­dern macht es viel Spaß, etwas vor­ge­lesen zu bekommen. Außerdem wächst so die Lust, selbst Geschichten zu lesen“, meinte Ramona Baier, Leh­rerin der Klasse 3a. Ihre Kol­legin Marei Lei­bold findet den Vor­le­setag pas­send: „Es ist mal etwas Anderes, wenn von außer­halb der Schule jemand zum Vor­lesen kommt und dabei auch ein biss­chen von seiner Arbeit erzählt.“

Für Ange­lina Drach war es eben­falls das erste Mal: „Die Kinder waren so kon­zen­triert bei der Sache, das hat mich wirk­lich gefreut. Mal schauen, ob jetzt die Eltern etwas zu tun bekommen. Ich habe näm­lich gesagt, dass die Kinder ihre Mamas und vor allem auch Papas öfter mal bitten sollen vor­zu­lesen“, so die AOK-Mit­ar­bei­terin. KWS-Schul­leiter Willy Schmidt ver­weist beim Thema Vor­lesen auf die emo­tio­nale Kom­po­nente dieses Rituals. Beim abend­li­chen Vor­lesen oder gemein­samen Betrachten von Bil­der­bü­chern enstehe vor allem Nähe – und dazu kommen gute Gefühle wie Sicher­heit und Gebor­gen­heit. Gleich­zeitig regt Vor­lesen die Krea­ti­vität an und för­dert den pas­siven Wort­schatz von Kindern.

Am dies­jäh­rigen bun­des­weiten Vor­le­setag nahmen 169.000 Vor­leser teil. Der bun­des­weite Vor­le­setag ist eine gemein­same Initia­tive der Stif­tung Lesen, der Deut­schen Bahn und der ZEIT. Seit 2013 ist die AOK neben dem Deut­schen Städte- und Gemein­de­bund offi­zi­eller Hauptpartner.

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